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Rheinland-Pfalz & SaarlandPolizei warnt vor Gefahren des Niedrigwassers

25.08.2026, 11:05 Uhr
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Niedrige Pegelstände an Rhein und Mosel legen gefährliche Flussbetten frei. Die Wasserschutzpolizei rät zur Vorsicht – alte Kampfmittelreste können zur tödlichen Gefahr werden.

Mainz (dpa/lrs) - Mit den nach wie vor niedrigen Pegelständen an Rhein und Mosel gehen Gefahren für die Bevölkerung einher. "Mit den zurückweichenden Uferlinien offenbaren die freiliegenden Flussbetten nicht nur unberührte Kieselbänke, sondern bergen auch erhebliche, oft lebensgefährliche Risiken für die Bevölkerung", warnt die Wasserschutzpolizei.

Im Flussbett würden immer wieder alte Munitions- und Kampfmittelreste sichtbar. Obwohl die Kampfmittel Jahrzehnte alt sein können, gehe von ihnen noch immer Gefahr aus, so die Polizei. "Trotz der langen Liegezeit im Wasser sind Kampfmittel weiterhin hochempfindlich gegenüber Erschütterungen und können selbst bei geringster Berührung detonieren." Die Fundstücke dürften keinesfalls angefasst oder bewegt werden. Stattdessen gelte, Abstand zu halten und die Polizei zu verständigen.

Schwimmen in Flüssen auch bei Niedrigwasser lebensgefährlich

Zudem bleibe das Schwimmen in Flüssen auch bei Niedrigwasser lebensgefährlich, hieß es. "Der scheinbar ruhige, niedrige Wasserstand täuscht: Starke Strömungen und Strudel nehmen durch das verengte Flussbett zu." Vorbeifahrende Schiffe könnten Personen aus den Flachwasserzonen direkt unter das Schiff oder in die Strömung ziehen. Zudem könne der Grund des Flusses unvermittelt steil abfallen.

Quelle: dpa

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