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Rheinland-Pfalz & SaarlandProzess um tödlichen Streit nach Grillparty: Urteil erwartet

04.03.2026, 03:31 Uhr
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Ein Jugendlicher stirbt nach einer nächtlichen Feier. Ein Gericht spricht den Beschuldigten frei, weil der in Notwehr gehandelt habe. Doch der BGH verfügt eine Neuverhandlung. Nun steht das Urteil an.

Landau (dpa/lrs) - Nach dem Tod eines 17-Jährigen nach einer Grillparty in der Pfalz wird am Mittwoch (10.30 Uhr) im Landgericht Landau das Urteil gegen einen heute 23-Jährigen erwartet. Das Opfer war den Ermittlungen zufolge am 1. Juli 2023 bei Weingarten im Kreis Germersheim nach einem nächtlichen Streit mit dem Tatverdächtigen an Stichverletzungen gestorben.

Das Gericht hatte es im Februar 2024 als erwiesen angesehen, dass der Angeklagte in einem sogenannten entschuldigten Notwehrexzess gehandelt hatte - und ihn freigesprochen. Staatsanwaltschaft und Nebenklage legten jedoch Revision ein.

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hob das Urteil im Februar 2025 auf, weil es einer sachlich-rechtlichen Überprüfung nicht standhalte, hieß es. Im jetzigen Prozess ging es somit unter anderem erneut um die Frage, ob der Angeklagte aus Notwehr handelte – oder strafrechtlich verantwortlich zu machen sei.

Quelle: dpa

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