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Sachsen-AnhaltAbi-Schnitt vorzeigen oder einschreiben und losstudieren?

23.06.2026, 09:02 Uhr
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Nicht alle Studiengänge in Deutschland stehen jedem Abiturienten offen. Teils kommt es auf den Abi-Schnitt an. Wie stehen die Chancen für Studieninteressierte in Sachsen-Anhalt?

Magdeburg/Gütersloh (dpa/sa) - An Sachsen-Anhalts Hochschulen ist der Anteil der Studiengänge mit einer Zugangsbeschränkung gestiegen. Er liegt im Wintersemester 2026/27 bei 27,2 Prozent nach 23,8 Prozent im vorangegangenen Wintersemester. Das geht aus einer Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervor.

Wie sieht es in anderen Bundesländern aus?

Bundesweit haben 31,6 Prozent aller Studienangebote einen Numerus Clausus oder ein Eignungsfeststellungsverfahren, im Vorjahr waren es noch 32,5 Prozent gewesen. Die höchsten Anteile gibt es in Berlin (53,5 Prozent) und Baden-Württemberg (46,2 Prozent), die niedrigsten in Thüringen (16,8 Prozent) und Brandenburg (17,2 Prozent).

So erklärt sich der Unterschied zwischen Halle und Magdeburg

Die Martin-Luther-Universität Halle gehört demnach zu den Hochschulorten mit dem höchsten Anteil an zugangsbeschränkten Studienangeboten, es sind hier 37 Prozent (Vorjahr: 29 Prozent). Eine Rolle spielen dabei die Kunst- und Musikhochschulen, die in der Regel Zugangsbeschränkungen und Auswahlverfahren haben. In Magdeburg liegt die Quote bei 13 Prozent.

Welche Studienangebote sind zugangsbeschränkt?

Am häufigsten sind dem CHE zufolge in Sachsen-Anhalt Studienangebote in den Rechts-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften zugangsbeschränkt. Dort sind es 28,6 Prozent. Studienangebote in den Sprach- und Kulturwissenschaften dagegen nur zu 9,8 Prozent.

Quelle: dpa

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