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Sachsen-AnhaltHalle und Magdeburg legen bei Städteranking leicht zu

16.11.2023, 07:28 Uhr
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(Foto: Stephan Schulz/dpa/ZB)

Im vergangenen Jahr galt Halle noch als eine der dynamischsten Städte Deutschlands. Auch wenn die Entwicklung von Magdeburg und Halle positiv ist: Im Vergleich liegen beide Städte unter dem Durchschnitt. Woran liegt es?

Halle/Magdeburg (dpa/sa) - Im Vergleich von 71 Großstädten in Deutschland haben sich Halle und Magdeburg leicht verbessert. In dem vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln erstellten Städteranking belegten Halle und Magdeburg die Plätze 50 und 51. Damit verbesserten sie sich zwar leicht, liegen im bundesweiten Vergleich aber im hinteren Feld.

Die Experten haben im Auftrag des Internetportals Immoscout24, der "Wirtschaftswoche" und IW Consult für das Städteranking bundesweit die 71 kreisfreien Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern auf verschiedene Faktoren wie Wirtschaft, Dynamik, Lebensqualität und Immobilienmarkt untersucht. An der Spitze des Rankings liegt wie in den Vorjahren München, gefolgt von Mainz. Dort spielt der Erfolg des Corona-Impfstoffherstellers Biontech eine entscheidende Rolle. Von den mitteldeutschen Städten liegen unter anderem Jena, Dresden, Leipzig und Erfurt vor den beiden Städten aus Sachsen-Anhalt. Halle und Magdeburg rangieren in etwa auf dem Niveau von Remscheid, Krefeld oder Kaiserslautern. Schlechter schneiden Städte wie Dortmund, Bochum oder Saarbrücken ab.

Im vergangenen Jahr zählte Halle noch zu den dynamischsten Städten des Landes. In diesem Jahr fiel die Saalestadt aber von Rang fünf auf Rang 31 zurück. Auch beim Thema Nachhaltigkeit liegen beide Städte im hinteren Drittel des Rankings.

Gute Bewertungen bekam die Landeshauptstadt unter anderem bei der Kitaquote für Unter-3-Jährige und bei der Beschäftigungsrate für Frauen. Hier lag Magdeburg in den Top 5 bundesweit. Besonders schlecht Schnitt Magdeburg aber mit der hohen Quote von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss ab, sowie der Beschäftigungsentwicklung. Halle punktete dagegen mit einer geringen Jugendarbeitslosigkeit und Altersarmut. Schlecht gestalten sich den Angaben zufolge aber die Steuerkraft und die Entwicklung bei Gründungen.

In den untersuchten 71 Großstädten lebt den Angaben zufolge mit fast 26,6 Millionen Menschen fast ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland. Diese Kommunen seien Arbeitsort für etwa 17,6 Millionen Erwerbstätige. Demnach werde in den Städten ein erhebliches Maß des Wohlstands erwirtschaftet. Zugleich gehen von den Kommunen nach Ansicht der Experten Impulse für Innovationen aus.

Quelle: dpa

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