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Sachsen-AnhaltHitze setzt Autobahnen zu – Mehr Kontrollen im Land

25.06.2026, 15:38 Uhr
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Die Hitze kann Autobahnen schwer zusetzen. Nach dem Hitzeschaden auf der A2 bei Burg verstärkt die Autobahn GmbH ihre Kontrollen. Besonders ältere Betonfahrbahnen gelten als anfällig.

Magdeburg/Burg (dpa/sa) - Wegen der anhaltenden Hitze verstärkt die Autobahn GmbH ihre Kontrollen auf den Autobahnen in Sachsen-Anhalt. Die Strecken würden zwar ohnehin täglich überprüft, derzeit seien jedoch mehr Mitarbeiter unterwegs, um mögliche Schäden frühzeitig zu erkennen, sagte eine Sprecherin der Autobahn GmbH.

Autofahrer sollten auf ungewöhnliche Fahrbahnschäden achten und diese der Polizei melden. So könnten die Informationen schnell an die Autobahnmeistereien weitergegeben werden, damit Gefahrenstellen zügig abgesichert oder repariert werden.

A2 nach Hitzeschaden bis Sonntag gesperrt

Am Donnerstagmorgen war auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Burg-Ost und Burg-Zentrum in Fahrtrichtung Hannover ein Hitzeschaden entstanden. Betroffen waren der Last- und Standstreifen, auch auf den beiden Überholspuren wurden Vorschäden festgestellt. Die Autobahn wurde voll gesperrt. Die beschädigte Betondecke wird durch Asphalt ersetzt. Nach Angaben der Autobahn GmbH soll der Abschnitt voraussichtlich bis Sonntagnachmittag wieder freigegeben werden.

Vor allem ältere Fahrbahnen betroffen

Nach Angaben der Sprecherin können Hitzeschäden bei den derzeitigen Temperaturen grundsätzlich auftreten. Besonders anfällig seien ältere Betonfahrbahnen, die bereits Vorschäden aufwiesen oder an denen schon häufiger Reparaturen vorgenommen wurden. Neu gebaute Fahrbahnen hätten dieses Problem nicht.

Auf älteren Betonfahrbahnen können sich bei großer Hitze sogenannte "Blow-ups" bilden. Dabei wölbt sich die Fahrbahn auf und kann aufbrechen. Asphaltfahrbahnen können sich dagegen verformen und Spurrinnen bilden. Nach Angaben der Autobahn GmbH ist dieses Risiko auf deutschen Autobahnen jedoch vergleichsweise gering, weil dort besonders widerstandsfähiger Asphalt verwendet wird.

Quelle: dpa

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