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Sachsen-AnhaltIWH: Zahl der Insolvenzen im Jahresvergleich gestiegen

10.02.2026, 11:20 Uhr
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Die Insolvenzen treffen Tausende Beschäftigte. Die Experten rechnen mit hohen Zahlen für die ersten Monate dieses Jahres.

Halle (dpa/sa) - Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften ist im Jahresvergleich leicht gestiegen. Zwar seien im Januar mit 1.391 Insolvenzen acht Prozent weniger als noch im Dezember gezählt worden, teilte das Institut mit. Zugleich waren es aber vier Prozent mehr als im Januar 2025.

Laut IWH waren im vergangenen Monat in den größten 10 Prozent der insolventen Unternehmen fast 17.000 Arbeitsplätze betroffen. Das seien 10 Prozent mehr betroffene Beschäftigte als im Dezember 2025 und 18 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

"Stabilisierung auf hohem Niveau" möglich

Trotz des jüngsten Rückgangs der Insolvenzzahlen erwarten die Expertinnen und Experten für das erste Quartal 2026 hohe Insolvenzzahlen, wie es hieß. Während die Zahlen im Februar und März weiterhin als hoch prognostiziert werden, sei dann ab April jedoch "Entspannung möglich". Es sei mit einer Stabilisierung auf hohem Niveau zu rechnen, hieß es.

Das IWH erhebt eigenen Angaben nach seit Jahresbeginn 2020 Daten zu insolventen Personen- und Kapitalgesellschaften. Unter den Unternehmen waren im Januar den Angaben nach mehrere größere Personaldienstleister und eine größere Autovermietung sowie ein größerer Gebäudedienstleister.

Quelle: dpa

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