Sachsen-AnhaltInvestitionsbank: 1,5 Milliarden Euro für Sachsen-Anhalt

Mehr Geld als im Vorjahr: Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt hat 2025 Fördermittel in Milliardenhöhe bewilligt. Wer davon profitiert und welche Schwerpunkte gesetzt wurden.
Magdeburg (dpa/sa) - Mehr Geld für Unternehmen, Kommunen und den Strukturwandel: Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr Fördermittel im Umfang von rund 1,5 Milliarden Euro bewilligt - deutlich mehr als die 967 Millionen Euro im Vorjahr. Den größten Anteil machten Zuschüsse aus, etwa für den Strukturwandel sowie für Wirtschafts-, Agrar- und Umweltprojekte. Das geht aus dem Lagebericht der Bank hervor.
Strukturwandel als Förderschwerpunkt
Ein Schwerpunkt war der Strukturwandel im Süden Sachsen-Anhalts. Über das Programm "REVIER 38" wurden 20 Vorhaben unterstützt, die den Ausstieg aus der Braunkohle und den Aufbau neuer Wirtschaftsstrukturen begleiten sollen. Fördergelder flossen außerdem unter anderem in Forschung und Wissenschaft, Schulen sowie den Wohnungsbau.
Hilfe für Gründer und Hauseigentümer
Neben Zuschüssen vergab die Investitionsbank auch Darlehen und Bürgschaften. Davon profitieren unter anderem Existenzgründer, Unternehmen bei der Betriebsnachfolge sowie private Bauherren und Wohnungseigentümer, etwa für den Kauf oder die energetische Sanierung von Wohnraum.
Bank bewertet Geschäftsjahr positiv
Insgesamt sprach die Förderbank im vergangenen Jahr mehr als 3.800 Förderzusagen aus. Nach eigenen Angaben schloss sie das Geschäftsjahr mit einem Überschuss von rund 2,4 Millionen Euro ab und bewertet ihre wirtschaftliche Lage als stabil.