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Sachsen-Anhalt Quedlinburg kauft Kopie der Heiligen Lanze

Museumsleiterin Uta Siebrecht zeigt im städtischen Museum die Heilige Lanze. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/ZB

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Quedlinburg (dpa/sa) - Quedlinburg hat eine Kopie der Heiligen Lanze erworben, die im Mittelalter Reichsinsigne war und als Garant für eine erfolgreiche Regentschaft galt. Nach den Modernisierungsarbeiten im Schlossmuseum der Welterbestadt solle sie dort als zentrales Objekt gezeigt werden, teilte die Stadt Quedlinburg am Donnerstag mit. Zu sehen war die Heilige Lanze bislang in der Sonderausstellung "Heinrich I. in Quedlinburg", die am 2. Februar nach knapp zehn Monaten zu Ende gegangen war.

Der Überlieferung nach trägt die Lanze in ihrer Mitte einen Nagel vom Kreuz Christi. Sie soll einst einem römischen Hauptmann gehört haben, der mit ihr den Tod Jesu überprüfte, so dass sie mit dessen Blut getränkt sein soll. Das Original wird laut der Stadt Quedlinburg in der Wiener Hofburg verwahrt und wird nicht für Ausstellungen verliehen. Die Kopie war von einer Firma in Idar-Oberstein hergestellt worden. Der Kaufpreis betrug der Stadt zufolge 23 800 Euro.

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