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Sachsen-AnhaltSchulze: AfD-Regierung wäre "ökonomische Katastrophe"

16.04.2026, 05:04 Uhr
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Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze warnt: Eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt könnte den Verlust internationaler Investoren und wirtschaftliche Nachteile für Unternehmen bedeuten.

Magdeburg (dpa/sa) - Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat erneut vor den Folgen einer AfD-geführten Landesregierung in Sachsen-Anhalt gewarnt. "Die AfD hat keinerlei Kontakte, um die Dinge in Europa zum Besseren zu wenden. Sie will nur raus aus der EU. Das wäre eine ökonomische Katastrophe", sagte der Regierungschef dem "Tagesspiegel". "Ohne den europäischen Binnenmarkt kann kaum ein Unternehmen in Sachsen-Anhalt existieren."

Bei einer AfD-Regierung würden internationale Investoren wegbleiben, weil sich ihre internationalen Mitarbeiter nicht mehr willkommen fühlten, so Schulze weiter. "In Berlin denken manche, die AfD könne in Sachsen-Anhalt doch einmal zeigen, dass sie es nicht kann. Meine Heimat darf kein politisches Experimentierfeld werden."

Aktuell regiert in Sachsen-Anhalt ein Bündnis aus CDU, SPD und FDP. In Umfragen lag die AfD mit knapp 40 Prozent zuletzt deutlich vor der CDU. Die Landtagswahl ist für den 6. September terminiert.

Quelle: dpa

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