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Sachsen-AnhaltVerstärkte Algenblüte in Gewässern des Talsperrenbetriebs

04.08.2026, 11:15 Uhr
Die-Rappbodetalsperre-im-Harz-ist-die-groesste-Trinkwassertalsperre-Deutschlands

Algen sorgen für grünliches Wasser in einigen Harzer Teichen. Das Wetter begünstigt ihr Wachstum. Die Trinkwasserversorgung bleibt stabil.

Blankenburg (dpa/sa) - In einigen stehenden Gewässern des Talsperrenbetriebs Sachsen-Anhalt (TSB) kommt es derzeit zu einer verstärkten Algenbildung. Von der Algenblüte sind kleinere Teiche betroffen, etwa der Kunstteich Neudorf und der Mühlenteich Güntersberge (beide im Harz), sagte ein TSB-Sprecher. "Der Algenbewuchs hat zugenommen, ist aber unterschiedlich ausgeprägt. Grundsätzlich kommt das in den Sommermonaten immer mal wieder vor." Die Teiche würden aufmerksam beobachtet, hieß es.

Betroffene Gewässer keine Badeseen

Der TSB steht den Angaben zufolge im Austausch mit Behörden. Die grünliche Verfärbung des Wassers wird häufig durch Blaualgen verursacht, die sich bei hohen Temperaturen und intensiver Sonneneinstrahlung stark vermehren, wie es hieß. Auch andere Arten wie Grün- oder Kieselalgen seien aufgetreten. Einige Arten bilden Stoffe, die gesundheitliche Beschwerden hervorrufen können. Das Baden in den TSB-Gewässern ist grundsätzlich verboten.

Trinkwasserversorgung stabil

Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung habe die Algenblüte nicht. Die für die Rohwasserversorgung des mitteldeutschen Raums wichtige Rappbodetalsperre im Harz ist aktuell mit etwa 82,2 Millionen Kubikmetern Wasser gefüllt - vor einem Jahr seien es gut 14 Millionen Kubikmeter weniger gewesen. "Das ist alles stabil und auch die Qualität ist gut." Die Rappbodetalsperre ist laut TSB die größte Trinkwassertalsperre Deutschlands und Teil des sogenannten Bodewerks, das aus sechs Talsperren besteht.

Quelle: dpa

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