Sachsen-AnhaltWetterextreme verursachen Millionenschaden in Sachsen-Anhalt

Nur gut die Hälfte der Wohngebäude in Sachsen-Anhalt ist gegen Elementargefahren versichert. Was das bei Schäden durch Wetterextreme für Hausbesitzer bedeutet.
Magdeburg/Berlin (dpa/sa) - Starkregen, Überschwemmungen und andere Naturgefahren haben im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt für 2.000 Schäden gesorgt. Dies teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft in Berlin mit. Es seien Kosten in Höhe von sechs Millionen Euro entstanden. Hinzu seien noch Sturm und Hagel gekommen. Diese Wetterextreme führten zu rund 13.000 Schäden und verursachten Kosten in Höhe von 22 Millionen Euro.
Nach Verbandsangaben haben nur 53 Prozent der Wohngebäude in Sachsen-Anhalt einen Elementarschutz als Zusatzbaustein. Auf Elementargefahren entfielen im Land im Schnitt 2.400 Euro je Schaden, auf Sturm- und Hagelschäden 1.600 Euro.
Naturgefahren haben laut Mitteilung im vergangenen Jahr bundesweit Schäden von rund 1,4 Milliarden Euro in der Sachversicherung verursacht. Die Schäden schwankten stark von Jahr zu Jahr, deshalb dürften ruhigere Jahre wie dieses nicht als Trend interpretiert werden.