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SachsenBrüche nach Stürzen: Notaufnahmen stark ausgelastet

13.01.2026, 15:31 Uhr
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Arm- und Beinbrüche, schwere Verkehrsunfälle und plötzlich viele Grippefälle: Warum das Winterwetter Leipzigs und Dresdens Notaufnahmen besonders fordert.

Leipzig/Dresden (dpa/sn) - Das Winterwetter mit Eisglätte und Schnee hat die Notaufnahme an den Universitätskliniken Dresden und Leipzig stark belastet. Alleine an diesem Dienstag verzeichnete die Notaufnahme am Uniklinikum Dresden mehr als doppelt so viele Behandlungsfälle wie an den vergangenen Tagen, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Bis zum Mittag befanden sich mehr als 50 Patientinnen und Patienten in Behandlung.

Viele Knochenbrüche nach Stürzen und Verkehrsunfällen

Um die Situation bewältigen zu können, wurde zusätzliches Personal organisiert, sagte Konrad Kamin, Leiter der Notaufnahme am Universitätsklinikum Dresden. "In den frühen Morgenstunden führten vor allem Verkehrsunfälle mit mehreren Schwerverletzten zu einem hohen Patientenaufkommen. Im Verlauf des Vormittags kamen dann überwiegend Gehwegunfälle von Passanten hinzu."

Dabei handelt es sich demnach häufig um Arm- und Beinbrüche, aber auch Verletzungen im Schulter- und Beckenbereich sowie am Kopf. Kamin betonte, dass in der Notaufnahme die dringendsten Verletzungen priorisieren würden. "Da wir auch im weiteren Tagesverlauf mit zusätzlichen Einlieferungen rechnen, ist es wichtig, stets zu prüfen, ob die Notaufnahme in jedem Fall die erste Anlaufstelle sein muss."

Auch am Uniklinikum Leipzig mehr Notfälle

Am Uniklinikum Leipzig waren über das Wochenende täglich jeweils gut 140 Patientinnen und Patienten behandelt worden. Am vergangenen Samstag gab es den größten Anteil an Frakturen, unter anderem durch Stürze. Im Laufe des Montags stieg die Zahl der Notfälle auf 148, was etwas über dem Durchschnitt und herausfordernd, aber zu schaffen sei, wie ein Sprecher erläuterte.

Neben Sturzverletzungen registrierte das Uniklinikum in der Messestadt am vergangenen Wochenende eine Häufung von Patienten mit Atemwegserkrankungen. "Dies ist ein Hinweis, dass die Grippewelle uns erreicht hat. Aber auch das bewegt sich im Rahmen einer normalen saisonalen Grippewelle", betonte der Sprecher.

Quelle: dpa

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