SachsenDresdner Volleyballerinnen verpflichten Lena Kindermann

Bei den Dresdner Volleyballerinnen wird die Kaderplanung für die neue Saison vorangetrieben. Nach Sarah Straube wechselt die nächste Spielerin aus Italien an die Elbe.
Dresden (dpa/sn) - Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC sorgen bei ihrer Kaderplanung für das nächste Ausrufezeichen. Wie der deutsche Vizemeister bei einem Videogespräch mitteilte, wechselt Diagonalangreiferin Lena Kindermann vom italienischen Erstligisten Wash4Green Monviso an die Elbe und unterschreibt einen Einjahresvertrag.
Damit locken die Dresdnerinnen die zweite deutsche Nationalspielerin zurück in die Bundesliga. Am Tag zuvor hatte der sechsmalige deutsche Meister bereits die Rückkehr von Zuspielerin Sarah Straube aus Italien zu ihrem Heimatverein verkündet.
Kindermann erhielt Ausbildung in Schwerin
Die aus Greifswald stammende Lena Kindermann hatte ihre Ausbildung am Stützpunkt in Schwerin erhalten, war 2018 für reichlich vier Jahre in die USA zu den Jacksonville State Gamecocks gegangen. Weitere Stationen der 26-Jährigen waren anschließend der VfB Suhl sowie Venelles und Paris Saint-Cloud in Frankreich und Mitte der vergangenen Spielzeit wechselte die Linkshänderin in die italienische Top-Liga zu Monviso.
Im Mai 2024 debütierte Kindermann unter dem damaligen Interimsbundestrainer und langjährigen DSC-Chefcoach Alexander Waibl in der deutschen Nationalmannschaft. "Ich bin extrem glücklich darüber, dass es gelungen ist, Lena nach Dresden zu holen. Ich hatte bereits die Gelegenheit, mit ihr zusammenzuarbeiten und habe die Zeit mit ihr in der Nationalmannschaft als sehr positiv empfunden. Eine Linkshänderin auf der Diagonalposition ist immer etwas Besonderes und Lena ist dazu noch extrem durchschlagskräftig. Wir werden viel Freude an ihr haben", sagte Waibl. Mit Kindermann wollen die Elbestädterinnen den Abgang von Top-Scorerin Marta Levinska kompensieren.