SachsenErkundungs- und Aufräumarbeiten nach schwerem Unwetter

Die Feuerwehr ist nach dem schweren Unwetter nahe der Felsenbühne Rathen im Großeinsatz. Warum das Gebiet vorerst nicht mehr betreten werden darf.
Rathen (dpa/sn) - Nach dem schweren Unwetter mit einem Toten laufen in der Sächsischen Schweiz Erkundungs- und Aufräumarbeiten. Unter anderem seien Drohnenstaffeln der Bergwacht in Sebnitz und des Technischen Hilfswerks in Dippoldiswalde im Einsatz, um das Gebiet zu überfliegen, hieß es von den Rettungskräften. Der Unglücksort ist abgesperrt.
Teile des Nationalparks Sächsische Schweiz dürfen bis auf weiteres nicht betreten werden. Dies betrifft die Gebiete zwischen der Bastei, Rathen, Hohnstein und dem Polenztal, wie der Staatsbetrieb Sachsenforst mitteilte. Es besteht demnach akute Lebensgefahr infolge von Sturmschäden.
Ein massiver Windbruch hatte unweit der bekannten Felsformation Bastei laut der Leitstelle Dresden dazu geführt, dass zahlreiche Bäume umstürzten. Das Unglück ereignete sich nahe der Felsenbühne Rathen.
Ein 28 Jahre alter Mann kam ums Leben. 10 Menschen seien ambulant versorgt und 40 Menschen seien evakuiert worden.