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Sachsen Forscherin Staudinger wird neue Rektorin der TU Dresden

Drei Flaggen der Technischen Universität Dresden wehen auf dem Campus im Wind. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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Dresden (dpa/sn) - Die Technische Universität (TU) Dresden hat künftig eine Rektorin: Psychologin und Altersforscherin Ursula M. Staudinger wurde im ersten Wahlgang in das Rektorenamt gewählt, wie die Universität am Dienstag mitteilte. Ihre fünfjährige Amtszeit soll sie voraussichtlich Mitte August antreten. Staudinger hat derzeit eine Professur an der Columbia University in New York inne. Als Bewerber waren auch Medizinerin Simone Fulda und Chemiker Ulrich S. Schubert angetreten. Die Wahl erfolgt durch den Erweiterten Senat der Universität. Amtsinhaber Hans Müller-Steinhagen geht nach zwei Amtsperioden in den Ruhestand.

In einer Vorstellungsrunde hatte Staudinger betont, dass exzellente Forschung Hand in Hand mit exzellenter und innovativer Lehre gehen müsse. "Darüber hinaus möchte ich die TU Dresden zu einer globalen Universität für das 21. Jahrhundert entwickeln und sehe das 200-jährige Jubiläum im Jahr 2028 dabei als einen wichtigen Meilenstein", hieß es laut Mitteilung. Die TU Dresden ist die einzige Exzellenzuniversität in Ostdeutschland neben dem Berliner Verbund aus Freier Universität, Humboldt-Universität und Technischer Universität.

Staudinger war wie auch die anderen beiden Kandidaten nicht bei der Wahl anwesend. Nach Angaben der studentischen Vertreter im Erweiterten Senat habe Staudinger die Wahl per Telefon angenommen, da sie sich derzeit nach ihrer Anreise aus New York derzeit vorsorglich in Quarantäne befinde. "Wir blicken nun mit großen Erwartungen auf den Beginn ihrer Amtszeit im August und wollen bis dahin weiter im Austausch über die vielen wichtigen Themen bleiben, die es anzupacken gilt", so Lutz Thies als studentischer Senator.

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