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SachsenHitzefrei: Wann dürfen Schüler in Sachsen daheim bleiben?

17.06.2026, 15:32 Uhr
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Ab wann ist Unterricht bei Hitze nicht mehr zumutbar? Sachsens Schulen können flexibel reagieren – von verkürztem Unterricht bis zu Ausflügen ins Freie.

Dresden (dpa/sn) - 30 Grad Celsius und mehr - so hoch können die Temperaturen in dieser Woche in Sachsen werden. Wann der Punkt erreicht ist, an dem der Unterricht in den Klassenzimmern unzumutbar wird und es hitzefrei gibt, bleibt im Freistaat den Schulleitungen überlassen. Es hänge ja auch immer von den Bedingungen vor Ort ab, erklärt eine Sprecherin des Staatsministeriums für Kultus. Ein Beispiel ist etwa die Frage, ob sich ein Schulgebäude wegen baulicher Gegebenheiten besonders schnell aufheizt.

Sprecherin: Schulen können es selbst am besten einschätzen

Einen Temperatur-Richtwert, wie er teils in anderen Bundesländern existiert, gibt es in Sachsen demnach nicht. "Wir stellen immer wieder fest, dass es die Schulen vor Ort am besten einschätzen können", so die Sprecherin. Bereits vor einem kompletten Hitzefrei hätten Schulen eine Reihe von Optionen, auf steigende Temperaturen zu reagieren. "Es gibt auch die Möglichkeit, den Unterricht zu verkürzen oder die Pausen zu verlängern." Auch Unterricht im Freien sowie Projektunterricht außerhalb der Schule sei möglich, etwa im Wald oder im Schwimmbad.

Quelle: dpa

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