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Sachsen Landtag beschließt Verbesserung für Schulen und Kitas

Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

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Dresden (dpa/sn) - In Sachsen wird für die Erzieherausbildung künftig kein Schulgeld mehr fällig. Das beschloss der Landtag am Mittwoch in Dresden mit den Stimmung von CDU, Grünen und SPD in dem sogenannten Bildungsstärkungsgesetz. Die Regelung gilt rückwirkend zum 1. August und greift auch für die Heilerziehungspflege-Ausbildung. Grüne-Abgeordnete Christin Melcher sprach von einem "kleinen Weihnachtsgeschenk". Die Träger erhalten demnach mehr Mittel, damit das Schulgeld für angehende Erzieher und Heilerzieher wegfallen kann.

Ein Fachkräftemonitoring soll es künftig erleichtern, den Ausbildungs- und Einstellungsbedarf zu ermitteln. Zudem sollen Schulassistenten die Lehrer bei ihrer Arbeit entlasten. Konnten Assistenzkräfte bisher nur in der Krippe arbeiten, dürfen sie künftig auch im Kindergarten und im Hort eingesetzt werden. Bis zu 20 Prozent der Mitarbeiter in einer sächsischen Kita können künftig Assistenzkräfte seien.

Zudem wurde mit Blick auf die Corona-Pandemie eine Verlängerung der Regelstudienzeit beschlossen. Damit müssen sich Studenten das Sommer- und Wintersemester nicht anrechnen lassen. Die TU Dresden begrüßte die Entscheidung. "Die Studenten haben damit die notwendige Sicherheit bekommen, ihr Studium trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie erfolgreich beenden zu können - ohne dabei finanzielle Nachteile zu erleiden", sagte die Rektorin der TU Dresden, Ursula M. Staudinger. An die Regelstudienzeit ist etwa die Zahlung von Bafög geknüpft.

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