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SachsenNeuer Verein will Strahlkraft des "Purple Path" erhalten

25.01.2026, 16:36 Uhr
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Der Kunst- und Skulpturenpfad "Purple Path" war eines der großen Aushängeschilder im Kulturhauptstadtjahr 2025. Ein neuer Förderverein will die Strahlkraft des Projekts nun weiter befeuern.

Chemnitz (dpa/sn) - Mit nationaler und internationaler Kunst hat der "Purple Path" im Kulturhauptstadtjahr 2025 Chemnitz mit dem Umland verknüpft und Kunstinteressierte aus aller Welt angelockt. Der Purple Path ist ein Kunstpfad mit Arbeiten von mehr als 60 internationalen Künstlern, er verbindet Chemnitz und mehr als 30 umliegenden Kommunen der Region.

Die Strahlkraft dieses Projektes zu erhalten und auszubauen, das hat sich ein neuer Verein auf die Fahnen geschrieben. Ziel sei es mitzuhelfen, diesen besonderen Kunst- und Skulpturenpfad zu erhalten, zu pflegen und sinnvoll für die Region weiter zu nutzen, sagte der Vorsitzende des Vereins "Friends of the Purple Path", der Dresdner Architekt Jens Zander.

Der Verein ist nach dem Vorbild klassischer Museumsfördervereine angelegt. Sein Anliegen sei es, Geld für Projekte und Ideen zu sammeln, Vernetzungsarbeit zu leisten, Besuchs- und Bildungsprogramme ebenso wie geführte Touren zu organisieren sowie Kontakte zwischen Künstlern und Publikum herzustellen.

Region als riesige Galerie unter freiem Himmel

Zu den Gründungs- und Erstmitgliedern gehören der Freiberger Domkantor und Präsident des Sächsischen Kultursenats, Albrecht Koch, die Generaldirektorin der Chemnitzer Kunstsammlungen, Florence Thurmes, der Kurator des Kunstfestival "Begehungen", Lars Neuenfeld, der Tourismusverband Erzgebirge sowie weitere Künstler, Kulturschaffende und Unternehmer.

Die Kunstwerke von mehr als 60 Künstlern werden in Chemnitz und mehr als 30 umliegenden Kommunen gezeigt. Zu sehen sind Arbeiten etwa von James Turrell, Tony Cragg, Olaf Holzapfel, Leiko Ikemura, Jeppe Hein, Monika Sosnowska und Alice Aycock.

Der "Purple Path" wirke weit über das Kulturhauptstadtjahr hinaus, betonte Kurator Alexander Ochs. Das Gros der Kunstwerke bleibe auch in den kommenden Jahren der Region erhalten.

Es gehe darum, den Stolz vieler Menschen auf das im Kulturhauptstadtjahr Geschaffene aufzunehmen und die Kunst weiterhin den Menschen zu vermitteln. Auch für den Tourismus biete sich weiteres Potenzial. Der "Purple Path" stärke die ganzjährige Attraktivität des Erzgebirges, hieß es vom Tourismusverband Erzgebirge.

Quelle: dpa

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