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SachsenUntersuchungen an Dresdner Augustusbrücke

25.03.2026, 03:31 Uhr
Die-Augustusbruecke-verbindet-die-Altstadt-mit-der-Neustadt

Risse, Abplatzungen, Feuchtigkeit – Experten nehmen die Augustusbrücke genau unter die Lupe. Es kommt zu geringen Verkehrseinschränkungen.

Dresden (dpa/sn) - Die Dresdner Augustusbrücke wird ab heute planmäßig geprüft. Bis Freitag untersuchen die Experten zunächst die Bögen über der Elbe auf Risse, Abplatzungen, Fehlstellen sowie Durchfeuchtungen, wie die Landeshauptstadt mitteilte. Dabei kommt ein sogenanntes Schubschiff und ein Hubsteiger zum Einsatz, damit die Prüfer nah genug an Brückenbögen, Verblendungen und Brüstungen herankommen.

Kurzzeitige Umleitungen in kommender Woche

In der kommenden Woche werden die Arbeiten an den Bögen über dem Terassenufer und dem Elberadweg fortgesetzt. Daher wird der Verkehr kurzzeitig umgeleitet. Für Fußgänger und Radfahrer soll es keine Einschränkungen geben.

Planmäßige Prüfung nach Generalsanierung

Die bei Touristen beliebte Augustusbrücke verbindet Neu- und Altstadt. Sie führt direkt zum Dresdner Residenzschloss und den Brühlschen Terrassen. Sie ist eine der ältesten Elbquerungen in Sachsen: Bereits im 13. Jahrhundert wurde dort die erste Steinbogenbrücke errichtet, das aktuelle Bauwerk wurde 1910 fertiggestellt.

Schäden durch das Hochwasser im Jahr 2013 machten eine Generalsanierung nötig. Die Arbeiten dauerten von 2017 bis 2022. Die jetzige Prüfung wird planmäßig vor Ablauf der Gewährleistung dieser Bauleistung durchgeführt.

Quelle: dpa

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