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SachsenSemperoper beginnt neue Saison mit Rekord-Auslastung

11.09.2026, 16:17 Uhr
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300.000 Gäste besuchten die Semperoper in der vergangenen Saison. Intendantin Nora Schmid sieht das Programm als Statement und lädt zur Auseinandersetzung mit Musik und gesellschaftlichen Themen ein.

Dresden (dpa/sn) - Die Semperoper in Dresden beginnt die neue Spielzeit mit guten Zahlen und möchte weiter ein gesellschaftlich relevanter Akteur bleiben. Es helfe nichts, ein Transparent ans Theater zu hängen, sagte Intendantin Nora Schmid zum Saisonausblick. "Es geht uns immer um den Inhalt. "Ich glaube, unser Programm spricht deutliche Sprache, was wir für eine Haltung haben." Die Semperoper könnte mit ihrem Ensemble eine Art Musterbetrieb für Sachsen in puncto Internationalität und Vielseitigkeit sein, betonte die Intendantin. Allein im Ballett seien 30 Nationen vertreten.

10 Premieren und zwei Dutzend Stücke im Repertoire

Die Sächsische Staatsoper Dresden hat für die neue Spielzeit zehn Premieren angekündigt. Zudem befinden sich etwa zwei Dutzend Werke im Repertoire. Bis Sommer 2027 will man das Publikum auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Musik und des Tanzes mitnehmen. Unter dem Leitgedanken "Stell dir vor, du bist Teil des Spiels" lädt das Opernhaus dazu ein, Positionen und Erwartungen zu hinterfragen und die Kraft großer Musik und bewegender Geschichten gemeinsam zu erleben. Als erste Premiere kommt im Oktober Giuseppe Verdis "Maskenball" auf die Bühne.

Höhere Ticketerlöse helfen Sparvorgaben auszugleichen

In der vergangenen Saison war die Auslastung der Semperoper auf 97 Prozent gestiegen. Rund 300.000 Zuschauer kamen zu den Opern- und Ballettaufführungen sowie den Konzerten der Sächsischen Staatskapelle, etwa 10.000 Gäste mehr als in der vorangegangenen Spielzeit. Die Mehreinnahmen aus Ticketerlösen helfen nun dabei, Sparvorgaben im neuen Doppelhaushalt auszugleichen. Nora Schmid und der Kaufmännische Direktor Wolfgang Rothe stellten aber klar, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, immer auf eine solch hohe Auslastung zu bauen.

Quelle: dpa

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