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SachsenTarifeinigung zwischen Mitteldeutscher Regiobahn und GDL

13.03.2026, 12:03 Uhr
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Die Mitteldeutsche Regiobahn und die Lokführergewerkschaft GDL haben in Tarifverhandlungen eine Einigung erzielt. Für die Beschäftigten gibt es stufenweise mehr Geld.

Chemnitz/Leipzig (dpa/sn) - In Tarifverhandlungen zwischen der Mitteldeutschen Regiobahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist eine Einigung erzielt worden. Der Tarifabschluss sehe eine mehrstufige Weiterentwicklung der Entgelte sowie strukturelle Anpassungen in den Entgelttabellen vor, teilte die Mitteldeutsche Regiobahn mit. Die Laufzeit betrage zwei Jahre, beginnend am März 2026.

Ein Sprecher der GDL bestätigte den Tarifabschluss. Nach Angaben der Gewerkschaft wurde eine Erhöhung der Entgelte und Zulagen ab Oktober um 2,5 Prozent sowie die Einführung einer weiteren Erfahrungsstufe vereinbart. Außerdem gibt es künftig 600 Euro Urlaubsgeld. Ab Februar 2027 soll es Strukturverbesserungen für die Entgelttabellen geben. Ab Dezember 2027 kommen dann noch einmal 2,5 Prozent für Entgelte und Zulagen hinzu. Die Vergütung der Auszubildenden soll stufenweise bis auf das Niveau der Azubi-Vergütung bei der Deutschen Bahn angehoben werden.

Zwei Jahre Laufzeit für Planungssicherheit

"Wir haben eine tragfähige Lösung erreicht, die sowohl die Leistung unserer Beschäftigten anerkennt als auch Planungssicherheit für die kommenden Jahre schafft", wird Roman Bartels, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mitteldeutschen Regiobahn in einer Mitteilung zitiert.

Die Mitteldeutsche Regiobahn ist nach eigenen Angaben unterwegs auf der Regional-Expresslinie RE 6 Leipzig - Chemnitz, der Regionalbahn-Linie RB 110 Leipzig - Döbeln sowie im Elektronetz Mittelsachsen mit den Verbindungen RE 3 Dresden - Hof, RB 30 Dresden - Zwickau und RB 45 Chemnitz - Elsterwerda. An den Standorten Leipzig und Chemnitz sind demnach derzeit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Quelle: dpa

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