SachsenUrsache für tödlichen Hubschrauberabsturz weiter unklar

Ein Hubschrauber stürzt bei Waldarbeiten im Erzgebirge ab, der Pilot stirbt. Nun sind weitere Details zu dem Unglück bekannt geworden – bei der entscheidenden Frage braucht es aber noch Geduld.
Sehmatal (dpa/sn) - Nach dem tödlichen Hubschrauberabsturz im Erzgebirge dauern die Untersuchungen zur Ursache an. Mit Ergebnissen sei voraussichtlich erst in einigen Tagen zu rechnen, sagte ein Polizeisprecher. Der entsprechende Untersuchungsbericht liege der Polizei noch nicht vor.
Unterdessen wurden weitere Einzelheiten zu dem Unglück bekannt. Demnach war der ums Leben gekommene Pilot 29 Jahre alt und für eine externe Firma tätig. Nach Angaben des Polizeisprechers geriet der Hubschrauber erst nach dem Absturz am Boden in Brand.
Pilot stirbt noch am Unglücksort
Der Hubschrauber war am Freitag über einem Waldgebiet bei Neudorf, einem Ortsteil von Sehmatal, abgestürzt. Der Pilot war dort im Einsatz, um den Waldboden zu kalken. Arbeiter zogen den Mann nach dem Aufprall noch aus der verunglückten Maschine. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen starb er am Unglücksort.
Nach dem Absturz fing der Helikopter Feuer. Mehr als 85 Feuerwehrleute rückten aus. Sie konnten den Brand rasch löschen und verhindern, dass sich die Flammen auf den umliegenden Wald ausbreiteten.
Zur Unglücksursache laufen die Untersuchungen. Neben der Polizei ist die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung mit dem Fall befasst.
Waldböden werden gekalkt, um eine Versauerung etwa infolge von saurem Regen und Stickstoff auszugleichen.