ThüringenBald haben 100.000 Besucher die Landesgartenschau gesehen

Aus Problemflächen werden Erholungsorte: Wirtschaftsministerin Colette Boos-John und der Bürgermeister von Leinefelde-Worbis ziehen ein Zwischenfazit zur Landesgartenschau.
Erfurt (dpa/th) - Der Bürgermeister von Leinefelde-Worbis, Christian Zwingmann, rechnet mit dem 100.000. Besucher der Landesgartenschau in der laufenden Woche. Die Besucherzahlen hätten sich durch eine Marketingkampagne positiv entwickelt, sagte er. "So eine Gartenschau nimmt ja in den Sommerferien noch einmal Drive auf. Von daher sind wir sehr zuversichtlich, unsere gesteckten Ziele erreichen zu können."
Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (CDU) sprach von einem Kraftakt. Sie verwies unter anderem auf einen ehemaligen Garagenkomplex, wo nun eine Gartenstadt entstanden sei oder Problemflächen, die inzwischen Erholungsgebiete für die Bürgerinnen und Bürger seien. Es gebe neue Spiel- und Sportflächen. Zudem sei ein Beitrag zur Klimaanpassung geleistet worden. Auch im Bereich Infrastruktur sei viel entstanden, so sei beispielsweise der Busbahnhof gebaut und das Areal aufgewertet worden.
Bund, EU und Land hätten rund 30 Millionen Euro investiert, die Stadt habe rund 20 Millionen Euro Eigenmittel aufgebracht. "Das Ganze wird eine Hebelwirkung von etwa 100 Millionen Euro entfalten", sagte Boos-John. Sie sprach von einem nachhaltigen Effekt.