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Thüringen Bundestagswahl in Thüringen beginnt

Ein Muster eines Stimmzettelumschlags für die Briefwahl bei der Bundestagswahl 2021 liegt auf einem Tisch. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Illustration

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Die Wahllokale im Freistaat öffnen am Sonntag um acht Uhr morgens. Rund 1,7 Millionen Thüringer können dann bis zum Abend ihr Votum zur Bundestagswahl abgeben. Doch viele könnten sich schon lange vor dem Wahltermin entschieden haben.

Erfurt (dpa/th) - In Thüringen sind rund 1,7 Millionen Menschen aufgerufen, sich an der Bundestagswahl zu beteiligen. Die landesweit mehr als 2400 Wahllokale öffnen am Sonntag ab 8.00 Uhr. Wahlberechtigte sollen für den Gang zur Wahlurne eine OP- oder FFP2-Maske mitbringen, wie der Landeswahlleiter Günter Krombholz im Vorfeld mitteilte. In den Wahllokalen gilt wegen der Corona-Pandemie eine Maskenpflicht. Auch ein eigener Stift sollte diesmal dabei sein - zumindest würde das die Arbeit der Wahlhelfer erleichtern, die ansonsten die bereitgestellten Stifte nach jeder Stimmenabgabe desinfizieren müssen.

Die Wahlberechtigten haben zwei Stimmen: Mit der Erststimme wählen sie einen der Direktkandidaten, die in ihrem jeweiligen Wahlkreis antreten. In Thüringen gibt es 88 Bewerber für ein Direktmandat. Mit der Zweitstimme soll eine Partei gewählt werden - mit ihr entscheidet der Wähler mit darüber, wie stark sie im Bundestag gegebenenfalls vertreten sein wird. Nach Angaben des Landeswahlleiters stehen im Freistaat insgesamt 19 Parteien mit eigenen Landeslisten sowie einige Einzelkandidaten zur Wahl.

Wähler können auch ohne Wahlbenachrichtigung ihre Stimme abgeben. Nur ohne Personalausweis oder Reisepass könnte es Schwierigkeiten geben, denn auf Verlangen des Wahlvorstands müssen sich Wahlberechtigte identifizieren können.

Für die Bundestagswahl in Thüringen sind rund 30.000 Wahlhelfer im Einsatz. Die Auszählung beginnt gleich nach dem Schließen der Wahllokale um 18.00 Uhr. Nach Daten vom Mittwoch erwartet Landeswahlleiter Krombholz einen Rekord beim Briefwähleranteil - wohl auch aufgrund der Corona-Pandemie. Viele Menschen im Freistaat haben ihre Entscheidung also bereits getroffen.

© dpa-infocom, dpa:210925-99-357517/3

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