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Thüringen Letzte Runde für "Unser Bauhaus"-Ausstellungsreihe in Weimar

Projektleiter Hans-Peter Grossmann betrachtet ein Bauspiel in der Ausstellung

(Foto: Bodo Schackow/zb/dpa)

Weimar (dpa/th) - Mit der Ausgangslage "100 Tage und 100 Akteure" hat sich eine Künstlergruppe in Weimar ein besonderes Ausstellungskonzept im Bauhaus-Jubiläumsjahr ausgedacht: Nun findet die Reihe "Unser Bauhaus" mit Werken von 100 Studierenden und Absolventen der Bauhaus-Universität Weimar ihren Abschluss. Im letzten Block der Schau in der Klassikstadt werden wieder unterschiedlichste Werke zu sehen sein, dieses Mal im Gaswerk, wie die Organisatoren von "Studio 100" mitteilten. Ab der Vernissage am Freitagnachmittag ist die Ausstellung bis einschließlich 28. Juli geöffnet. Zuvor machte die Reihe bereits Station in der Kunsthalle Harry Graf Kessler in Weimar und der Neufert-Box in Gelmeroda. Ende des Jahres ist noch eine kleine Präsentation in Ulm geplant.

Wie bei den Schauen zuvor darf eine große Mischung an Stilen und Genres erwartet werden. Installationen, Illustrationen und Filme sind dabei. Aber auch Alltagsprodukte wie der "Fold It"-Klapptisch, für dessen mobiles und unkompliziertes Design drei Bauhaus-Studierende bereits ausgezeichnet worden sind. Verspielte wirkt dagegen die aus tausenden scheinbar schwebenden Papierseiten bestehende Klang-Installation "His Masters Voice" von Marc Sauter. Auch Humor kommt nicht zu kurz, wie etwa Karo Kollwitz mit ihren bunten länglichen "Bauhaus Toys" beweist.

Studio 100 hatte die Ausstellungsreihe zum Bauhaus-Jubiläumsjahr ins Leben gerufen. Architekt Walter Gropius gründete das Staatliche Bauhaus vor 100 Jahren in Weimar als Gestaltungsschule neuen Typs.

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