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ThüringenMehr Ukrainer, weniger Syrer – Ausländerzahlen sind stabil

02.04.2026, 12:22 Uhr
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Die Zahl der Ausländer in Thüringen hat sich zuletzt kaum verändert. Auffällig: Mehr Ukrainer leben im Land, während die Zahl der Syrer und Polen leicht sinkt.

Erfurt (dpa/th) - Nach dem starken Zuzug der vergangenen Jahre hat sich die Zahl der in Thüringen lebenden Ausländer zuletzt weitgehend stabilisiert. Ende 2025 waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes 187.990 Menschen ohne deutschen Pass im Freistaat registriert. Das waren nur 225 beziehungsweise 0,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 2024 hatte es noch einen deutlichen Zuwachs von 3,8 Prozent gegeben.

Die meisten der in Thüringen ansässigen ausländischen Staatsangehörigen kommen der Auswertung des Ausländerzentralregisters zufolge mit 37.465 Menschen aus der Ukraine. Ihre Zahl stieg im Vergleich zu 2024 um 870 Menschen oder 2,4 Prozent. Dahinter folgten Syrer - deren Zahl um 810 auf 22.280 sank. Das entspreche einem Rückgang von 3,5 Prozent, hieß es. Auch die Zahl der 15.085 polnischen Staatsangehörigen habe um zwei Prozent abgenommen.

Regional lebten die meisten Ausländer weiterhin in Erfurt (27.785). Die wenigsten ausländischen Staatsangehörigen gab es demnach im Landkreis Hildburghausen (3.295).

Zu den Gründen für die Entwicklung machte das Statistische Landesamt keine Angaben. Das Ausländerzentralregister erfasst alle in Deutschland lebenden Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Veränderungen ergeben sich laut amtlicher Statistik insbesondere durch Zu- und Fortzüge, Geburten, Sterbefälle sowie durch Einbürgerungen.

Quelle: dpa

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