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ThüringenSirenen und Smartphones warnen Thüringen beim Warntag

10.09.2026, 17:28 Uhr
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Bundesweit schrillten heute Warnsirenen und Handys. Auch in Thüringen wurden am Vormittag die Warnsysteme getestet.

Erfurt (dpa/th) - Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat sich mit dem sechsten bundesweiten Warntag zufrieden gezeigt. "Auch die sechste Auflage zeigt, der Warnmittelmix im Freistaat funktioniert", teilte Maier mit. "Nicht überall geht alles, doch wir gehen davon aus, dass die meisten Menschen in Thüringen heute eine Testwarnung bekommen, gehört oder gesehen haben."

Am Vormittag wurden auch in Thüringen die Warnsysteme auf die Probe gestellt. Nach Angaben des Ministeriums machten alle Landkreise und kreisfreien Städte in verschiedenster Form mit. Die Unteren Katastrophenschutzbehörden lösten zwischen 11.00 Uhr und 11.45 Uhr sowohl analoge als auch digitale Sirenen aus. 504 digital angesteuerte Sirenen hätten gewarnt und wieder entwarnt.

Alle, die Warn-Apps wie Nina oder Katwarn auf ihren Smartphones installiert haben, sollten heute eine Warnung und Entwarnung erhalten haben. Digitale Stadtinformationstafeln veröffentlichten Warnhinweise. Ebenso hätten die Infotafeln am Weimarer Hauptbahnhof gut funktioniert.

Mobiltelefon wichtigstes Warnmittel

Zu den wichtigsten Warnsystemen zähle mittlerweile das Mobilfunktelefon. Cell Broadcast Meldungen erreichten alle modernen Smartphones in einer Funkzelle, die eingeschaltet und nicht im Flugmodus sind. Im vergangenen Jahr hätten damit laut einer Umfrage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) 72 Prozent der Thüringerinnen und Thüringer eine lautstarke Warnmeldung erhalten.

Es sei davon auszugehen, dass diese Empfangsquote wieder erreicht oder sogar gesteigert wurde. Erstmalig sei in diesem Jahr auch wieder über Cell Broadcast entwarnt worden.

Quelle: dpa

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