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ThüringenMaier fordert Thüringer im Nahen Osten auf, sich zu melden

02.03.2026, 11:52 Uhr
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Thüringens Innenminister Georg Maier bittet Thüringer, die wegen des Krieges im Ausland gestrandet sind, sich beim Auswärtigen Amt zu melden. Das sei auch für mögliche Rückholaktionen wichtig.

Erfurt (dpa/th) - Landesinnenminister Georg Maier (SPD) fordert Thüringer, die wegen des Iran-Kriegs im Ausland festsitzen, auf, sich zu melden. "Ich würde auch alle, die dort sind, bitten, sich zu melden. Da gibt es entsprechende Möglichkeiten im Netz, sich beim Auswärtigen Amt sich zu melden." Das sei wichtig für einen Überblick, vor allem, wenn Aktionen geplant würden, um die Menschen wieder nach Deutschland zu holen, so Maier. Wie viele Thüringerinnen und Thüringer wegen des Krieges derzeit im Ausland festhängen, ist noch nicht bekannt.

Die Thüringer Staatskanzlei teilte mit, dass das Auswärtige Amt aktuell mehrere Tausend hilfsbedürftige deutsche Staatsangehörige in der Region betreut. Zentral sei eine Eintragung in die Krisenvorsorgeliste "Elefand" des Auswärtigen Amtes. "Nur registrierte Personen können direkt und zeitnah wichtige Informationen zur Sicherheitslage oder zu möglichen Ausreiseoptionen erhalten", teilte die Staatskanzlei mit.

Quelle: dpa

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