ThüringenSharon Mansur Trio doch bei Jüdisch-Israelischen Kulturtagen

Wie ein Musiker-Trio aus Israel trotz der Lage in Nahost nach Deutschland kommen konnte.
Erfurt (dpa/th) - Trotz zahlreicher Flugausfälle wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts kann das Sharon Mansur Trio aus Israel doch wie geplant bei der Eröffnung der Jüdisch-Israelischen Kulturtage dabei sein. Nach einer "aufwändigen Anreise über Drittstaaten" sei es den Musikerinnen und Musikern gelungen, nach Deutschland zu kommen, hieß es seitens des Festivals.
Da nicht damit gerechnet wurde, dass das Trio überhaupt kommen könne, hatte die Festivalleitung zwischenzeitlich das israelisch-iranische Musikprojekt "Sistanagila" aus Berlin für die Eröffnung verpflichtet. Nun werde die für Donnerstagabend geplante Eröffnung in Erfurt als Doppelkonzert stattfinden, hieß es.
Das Festival erlebt seine 34. Auflage. Bis zum 26. März sind 80 Veranstaltungen an 16 Thüringer Orten geplant. Angekündigt wurde bereits, dass aufgrund des Iran-Kriegs damit gerechnet werden müsse, dass etwa Konzerte und andere Veranstaltungen mit Künstlerinnen und Künstlern aus Israel etwa wegen der kaum möglichen Anreise ausfallen.