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ThüringenMehr als 500 Freiwillige sammeln Müll entlang der Saale

21.03.2026, 16:55 Uhr
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Flaschenpost, kuriose Funde und jede Menge Müll: Mehr als 500 Helfer säubern in Jena die Saale von Abfall – und erleben dabei auch Überraschungen.

Jena (dpa/th) - So viele Helfer wie nie haben in diesem Jahr in Jena gemeinsam Müll aus der Saale und den Uferbereichen gesammelt. Zum "SaalePutz" waren mehr als 500 Freiwillige mit Eimer, Handschuhe und Müllgreifern entlang des Flusses im Einsatz und machten die 19. Auflage der Umweltaktion zur bislang größten, wie die Organisatoren mitteilten.

Zu dem Aktionstag waren die Freiwilligen von Maua bis Kunitz entlang mehrerer Abschnitte der Saale sowie an weiteren Einsatzorten im Stadtgebiet unterwegs. Auch vom Wasser aus wurde Müll geborgen: Teams sammelten per Schlauchboot Abfälle aus dem Fluss, die anschließend an Land entsorgt wurden.

Teddybär und Flaschenpost

Abseits der großen Müllmengen habe es auch einige besondere Funde gegeben: So wurde unter anderem ein riesiger Teddybär aus der Saale geborgen, der inzwischen ein neues Zuhause gefunden habe, hieß es. Außerdem wurde eine Flaschenpost entdeckt, die nun beantwortet werde.

"Es ist großartig zu sehen, wie viele Menschen sich gemeinsam für eine saubere Saale einsetzen und Verantwortung für ihre Stadt übernehmen", sagte Zoe Lukas Lang, Projektleitung des "SaalePUTZ" bei der Bürgerstiftung Jena Saale-Holzland. Der "SaalePUTZ" ist eine Gemeinschaftsaktion verschiedener Initiativen, Vereine und Ehrenamtlicher und Federführung der Bürgerstiftung.

Neben der eigentlichen Sammelaktion stand in diesem Jahr erstmals auch ein Mitmachangebot auf dem Programm. Unter dem Titel "Tatort Saale – Die Wasser-Detektive" konnten Teilnehmer gemeinsam mit Forschern Wasserproben entnehmen und untersuchen sowie Fundstücke analysieren.

Quelle: dpa

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