ThüringenWG, Wohnung oder bei Eltern? So leben Thüringer Studenten

Ob bei den Eltern, den eigenen vier Wänden oder in einer WG: Regional Unterscheiden sich die Wohnformen von Studierenden stark. So sieht es in Thüringen aus.
Erfurt/Gütersloh (dpa/th) - Die höchste WG-Quote im Ländervergleich: In Thüringen lebt jeder dritte Studierende in einer Wohngemeinschaft. Das ergab eine aktuelle Auswertung, für die das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in den vergangenen drei Wintersemestern bundesweit mehr als 87.000 Studierende zu ihrer Wohnsituation befragt hat. So leben in Thüringen 33,2 Prozent der Befragten mit anderen Mitbewohnern zusammen, Wohnheime sind dabei nicht eingerechnet. Im bundesweiten Schnitt ist rund jeder vierte Befragte Teil einer WG.
Mit Blick auf den Studienort ist Weimar Spitzenreiter. Demnach gab mit 50,7 Prozent die Hälfte der Befragten an, in einer WG außerhalb eines Wohnheims zu leben. Knapp hinter den WGs liegen im Freistaat private Wohnungen. In den eigenen vier Wänden lebt fast jeder Dritte der Befragten (32,2 Prozent) – und damit erneut mehr als im Bundesschnitt von 27,8 Prozent.
Im Wohnheim lebt laut Befragung in Thüringen rund jeder Sechste (16,8 Prozent). Am wenigsten leben Studierende im Freistaat demnach noch im elterlichen Haus: 12,5 Prozent gaben an, bei den Eltern zu leben. Am meisten sind es im Saarland mit 42,8 Prozent.