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Thüringen Wintereinbruch glimpflich verlaufen

Neben einem Forstweg liegt ein mit Schnee bedeckter Holzstoß.

(Foto: Daniel Vogl/dpa)

In der Nacht zu Montag fiel in großen Teilen Thüringens Schnee. Vereinzelt waren Fahrer zu schnell oder noch mit Sommerreifen unterwegs. Der Wintereinbruch führte nicht zu Chaos. Gefährlich glatt kann es aber trotzdem noch werden.

Erfurt (dpa/th) - Nach dem Wintereinbruch in Thüringen am Wochenende ist der erste Werktag mit fast landesweit Schnee und Glätte auf den Straßen weitgehend glimpflich abgelaufen. "Es gab ein paar Unfälle, aber es hielt sich noch in Grenzen", sagte ein Sprecher der Thüringer Autobahnpolizei am Montagnachmittag. Unangepasste Geschwindigkeit auf regennassen oder glatten Fahrbahnen sei der Hauptgrund für Unfälle gewesen.

Auf der Autobahn 71 kam es am Montagmorgen zu einem Unfall auf glatter Straße. Ein Transporter geriet in Richtung Sangerhausen ins Schleudern und überschlug sich mehrmals, wie die Polizei mitteilte. Das Fahrzeug kam dann auf dem Dach zum Liegen. Der 40 Jahre alte Fahrer verlor den Angaben zufolge aufgrund von unangepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt und es kam zu vorübergehenden Sperrungen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes fiel der meiste Schnee in der Nacht von Sonntag auf Montag, in den östlichen Teilen des Freistaates schneite es auch am Morgen. "Es gab verbreitet Schnee. Aber eine lückenlose Schneedecke hatten wir in Thüringen noch nicht", sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Am Rand des Harzes in der Region Eichsfeld seien etwa sechs Zentimeter Neuschnee vom Himmel gekommen, im Thüringer Wald seien etwa acht bis neun Zentimeter hinzugekommen.

Einige Autofahrer waren trotz des Wintereinbruchs noch mit Sommerreifen unterwegs. So auch ein 32-Jähriger, der bereits am Sonntagabend bei Engenstein (Landkreis Hildburghausen) von der Straße abkam und mit einem Verkehrsschild kollidierte. Zwei Leitpfosten wurden bei dem Unfall aus dem Boden gerissen. Der Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis.

Laut DWD droht auch in der Nacht zu Dienstag Frost. Ab Mitternacht ziehe dann wärmere Luft aus Westen nach Thüringen, sagte die Sprecherin. Auch mit Regen sei zu rechnen. Wenn die wärmere Luft den Boden nicht schnell genug erwärme, könne der Regen auf kaltem Boden zu Blitzeis auf den Straßen führen. In den kommenden Tagen aber soll das Wetter in Thüringen wieder etwas milder werden.

Quelle: dpa

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