Reise

Indiens Partymeile Goa ist das Mekka der Aussteiger auf Zeit

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Morgendämmerung am Agonda-Strand, Goa.

(Foto: imago/robertharding)

Im kleinsten indischen Bundesstaat, in Goa, ist das Partyleben umso größer. Deshalb zieht es viele Weltenbummler und Hippies an die Westküste Indiens. Hier treffen Sinnsucher auf Backpacker und Geschäftemacher und zelebrieren den Goa-Groove.

Indien ist riesig, laut und voll, aber auch faszinierend und geheimnisvoll. Eine Reise in das vornehmlich hinduistische Land ist aber nicht ganz ohne. Da scheint es verständlich, dass sich viele stattdessen für Goa als Startpunkt entscheiden.

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Der Strand von Palolem.

(Foto: imago/imagebroker)

Der kleinste indische Bundesstaat ist aber nicht nur Hippie-Mekka für Sinnsucher und Rucksacktouristen. Urlauber jedweder Couleur entdecken mittlerweile die weiten Sandstrände von Calangute, Baga, Colva und Palolem im Norden und Süden. Aber nicht nur tagsüber gibt es an diesen Orten so einiges zu entdecken. Nachtschwärmer kommen in Calangute voll und ganz auf ihre Kosten. Von der kleinen Kokoshütte bis hin zur imposanten Kolonialvilla - gefühlt an jeder Ecke findet eine Party statt.

Den echten Goa-Groove spürt man so richtig auf dem Hippiemarkt von Anjuna. Zwischen allerlei Himalaya-Nippes und gefälschten Pashmina-Schals sind die kleinen Kostbarkeiten zwar etwas schwer auszumachen. Geben tut es sie aber trotzdem - und den Duft von Curry, Zimt und Kardamom bekommt man sowieso gratis.

Spuren der Portugiesen allgegenwärtig

Wer es etwas ruhiger und gemütlicher mag, schaut sich am besten in Betul oder Palolem im Süden um. Viele Strände hier sind noch nicht von der breiten Touristenmasse überrollt worden. Das mag daran liegen, dass ein Großteil der Strände nicht ganz einfach zu erreichen ist. Am besten geht es per Moped über die meist schlecht befestigten Straßen. Angst vor einem Kulturschock muss man auf Goa nicht haben. Durch die koloniale Vergangenheit erwartet den Europäer viel Bekanntes. Gerade in der Hauptstadt Panaji sind die Spuren der portugiesischen Kolonialherren allgegenwärtig: In den Gassen der mediterranen Altstadt könnte man fast vergessen, dass man eigentlich in Indien ist.

Zwischen leuchtend weißen Barockkirchen und bunten hinduistischen Tempeln vereinen sich christliche und hinduistische Kultur auf ganz natürliche Weise. Wer sich also langsam an Indien herantasten möchte, fährt mit Goa und seinem Groove à la Bob Marley genau richtig.

Quelle: n-tv.de, sgu/spot