Amazon FrühlingsangeboteMesserschärfer reduziert: Dieser Deal schneidet gut ab

Früher oder später wird auch das beste Messer stumpf. Passenderweise reduziert Amazon bei den Frühlingsangeboten einen gut getesteten Messerschärfer.
Ein stumpfes Messer verdirbt den Spaß am Kochen. Tomaten werden zerdrückt, Kräuter reißen, statt sauber geschnitten zu werden, Brot zerbröselt. Dazu kommt ein Sicherheitsrisiko: Wer stärker drückt, rutscht leichter ab. Die Verletzungsgefahr steigt. Bestenfalls werden Messer direkt geschärft, wenn sie nicht mehr optimal schneiden. Ein wirklich scharfes Messer durchtrennt die Haut einer Tomate ohne Sägebewegung, gleitet mit Leichtigkeit durchs Fleisch und schneidet Brot ohne Druck.
Messer schärfen kann im Prinzip jeder auch ohne Vorkenntnisse und Übung. Beim Kauf eines Messerschärfers ist zunächst der Einsatzzweck entscheidend: Für normale Küchenmesser genügt meist ein einfacher manueller Messerschärfer, bei dem die Messerklinge mehrmals durch einen oder mehrere geführte Schlitze gezogen wird, um sie zu schärfen. Teure oder sehr harte Klingen werden eher mit Schleifsteinen oder geführten Systemen behandelt. Soll nur gelegentlich nachgeschärft werden, sind Geräte mit fest vorgegebenem Schleifwinkel vorteilhaft, weil sie typische Anwendungsfehler beim Winkel reduzieren. Wer als Laie nichts falsch machen möchte, sollte einen Blick auf Modelle werfen, die sich in Tests bewährt haben. Momentan ist die Gelegenheit günstig, denn Amazon hat bei seinen Frühlingsangeboten einen entsprechenden Messerschärfer reduziert.
Preis-Leistungs-Sieger: Tefal Ice Force
Der Tefal Ice Force machte im Test von ntv.de eine ausgezeichnete Figur und konnte bei den Kollegen der FAZ obendrein das Prädikat "Preistipp" einheimsen. Momentan überzeugt der Preis erst recht: Amazon hat nachgeschärft und verkauft das Gerät mit 36 Prozent Rabatt. Statt 21,99 Euro wechselt es derzeit für 13,99 Euro den Besitzer. Bei anderen Shops werden laut des Preisvergleichportals Idealo inklusive Versand mindestens 20 Euro fällig.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Der Tefal K26505 Ice Force ist ein kompakter Durchzieh-Messerschärfer mit dreistufigem System. Drei getrennte Schlitze übernehmen nacheinander Grobschliff, Schärfen und Feinschliff. Im ersten Schritt richten Diamantstäbe die Schneide und beseitigen kleine Ausbrüche. Danach übernehmen Keramikscheiben den weiteren Schliff und glätten die Klinge im letzten Durchgang. Der feste Schleifwinkel von 20 Grad ist laut Hersteller auf viele europäische Kochmesser ausgelegt. Ein großer Gummiring an der Unterseite liefert Halt auf der Arbeitsplatte, der aufschiebbare Deckel dient als Handauflage. Die Keramikeinsätze lassen sich bei Bedarf austauschen oder drehen.
Im Test unserer Kollegen vom ntv Produkt Check heißt es: „Nach etwa zehn Durchzügen durch alle drei Stufen ist die Klinge deutlich schärfer und schneidet nahezu wie neu.“ Gelobt werden zudem „die Schleifrollen aus japanischer Keramik“, die „ein ruhiges und präzises Schleifen ermöglichen“. Auch die Handhabung überzeugt: Die „Messführung ist sicher und auch für ungeübte Nutzer leicht handhabbar“, der Schärfer steht demnach stabil und verrutscht nicht.
Die FAZ schaut positiv auf „die Einfachheit eines All-in-One-Schärfers und die Keramikscheibe für den feinen Abzug“. Den groben Schliff übernehme ein Diamantstein. Das reicht zwar laut Test nicht zur Reparatur beschädigter Klingen, kleine Scharten seien aber kein Problem. Das Gerät ist demnach eine Empfehlung für alle, "die ohne viel Denkarbeit und zum kleinen Preis zu scharfen Messern kommen" wollen. Wer also einen unkomplizierten Haushalts-Schärfer im Alltag und kein Profiwerkzeug für den Dauereinsatz sucht, dürfte hier richtig liegen.
Testsieger-Alternative: Horl 2 Messerschärfer
Ebenfalls zu empfehlen ist der Horl 2. Das Modell ist aktuell zwar nicht reduziert, dafür aber Testsieger beim Stern. Dort heißt es: „Er konnte in allen Punkten überzeugen – von der Optik über die Handhabung bis hin zum erzielten Schärfegrad.“
Das System unterscheidet sich deutlich von klassischen Durchzieh-Schärfern. Der Horl 2 besteht aus einem Rollschleifer mit zwei austauschbaren Scheiben – Diamant für den Schliff, Keramik für das Finish – sowie einem magnetischen Schleifblock aus Holz. Dieser gibt den Winkel vor: 15 Grad für feine Klingen etwa aus Damast- oder Kohlenstoffstahl, 20 Grad für robuste Küchen- und Outdoormesser. Ein starker Neodym-Magnet fixiert die Klinge sicher, Anti-Rutsch-Pads liefern den nötigen Halt. Im Test brauchte ein extrem stumpfes Messer allerdings mehrere Minuten, bis die gewünschte Schärfe erreicht war. Der Hersteller erklärt das mit dem erstmaligen „Einschleifen“ des Winkels. Ist dieser aufgebaut, genügen später wenige Bewegungen zum Nachschärfen. Der Preis liegt jedoch deutlich über dem klassischer Hand-Schärfer, das Ergebnis überzeugte laut Stern dafür aber auf ganzer Linie.
Worauf kommt es bei einem Messerschärfer an?
Drei Punkte sind im Alltag entscheidend:
1.) Konstanter Winkel: Nur wenn der Schleifwinkel stabil bleibt, entsteht eine saubere Schneide. Wackelt die Führung, wird das Ergebnis ungleichmäßig.
2.) Zeitaufwand: Ein einzelnes Messer ist schnell geschärft. Mehrere Klingen kosten Zeit. Wer regelmäßig nachschärft, braucht ein System, das effizient arbeitet.
3.) Schleifmaterial: Diamant eignet sich für den groben Vorschliff. Keramik liefert den Feinschliff und glättet die Schneide. Zu grobe Einsätze können unnötig Material abtragen.
Ein gleichmäßiger Zug von der Messerspitze bis zum Griff ist entscheidend. Zu viel Druck schadet der Schneide.
Als Richtwert gelten etwa 15 Grad pro Seite. Wichtig ist, die Seiten gleichmäßig zu bearbeiten, damit eine symmetrische Schneide entsteht. Mehrere ruhige Züge führen meist zu besseren Ergebnissen als hastiges Arbeiten.

