Schutz im digitalen RaumBraucht man 2026 überhaupt noch Antivirensoftware?

Auch wenn die großen Betriebssysteme mit einem Standard-Virusschutz ausgestattet sind, lauern weitaus mehr Gefahren im Netz. Welche das sind und wie eine Software wie die von Eset zum erweiterten Schutz beitragen kann – hier im Überblick.
Windows 11 bringt mit Microsoft Defender bereits einen integrierten Echtzeitschutz gegen Viren, Malware und andere Bedrohungen mit. Auch macOS hat mit XProtect eine integrierte Antivirustechnologie, die bekannte Malware automatisch erkennen und blockieren soll. Selbst die gängigen Betriebssysteme auf Smartphones bieten zumindest einen Basisschutz vor Schadsoftware. Wozu dann also ein zusätzliches Antivirenprogramm? Den potenziellen Nutzen im Überblick.
Das Thema Datenschutz war nie so groß
Kaum jemand kommt noch ohne Social Media, Online-Shopping oder -Banking aus, doch besonders im digitalen Raum sind Vorsicht und eventuell ein zusätzlicher Schutz nötig. Für folgende Privatpersonen und Heimanwender könnte eine Antivirensoftware eine sinnvolle Ergänzung zum Basisschutz sein.
1. Haushalte mit mehreren Geräten
Wer Windows-PCs, Macs und Android-Geräte im ganzen Haushalt absichern möchte, profitiert eventuell von einer erweiterten Software wie der von Eset. Darüber lassen sich Schutzstatus und Lizenzen zentral verwalten. Eset positioniert die Lösung explizit als Schutz für mehrere Geräte und Betriebssysteme.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
2. Menschen, die viel online shoppen oder Online-Banking nutzen
Schon die Basis-Pakete vieler Softwareanbieter für Antivirenprogramme richten sich an Nutzer, die beim Surfen, Bezahlen und Banking zusätzlichen Schutz möchten. Dazu gehören unter anderem Anti-Phishing, sicheres Banking und Surfen sowie WLAN-/Netzwerkschutz.
3. Familien
Für Familien ist eine Erweiterung interessant, wenn mehrere Geräte geschützt werden sollen und Funktionen wie Kindersicherung, sicheres Surfen, VPN oder zentrale Verwaltung wichtig sind. Einige Antivirensoftwares bewerben dafür eigene Familienlösungen mit Banking-Schutz, VPN und Kindersicherung.
4. Nutzer, die oft in öffentlichen WLANs arbeiten
Wer im Café, Hotel, Zug oder Coworking-Space online geht, sollte eher zu einem Paket mit VPN greifen. Viele Antivirenprogramme enthalten VPN-Schutz in ihren Premium-Modellen. Etwa beim Deluxe-Paket von Norton ist ein VPN-Schutz integriert, genauso wie 50 Gigabyte Cloudspeicher für Backups. Der Schutz vor Spy-, Ransom- und Malware sowie vor Gefahren aus dem Dark Web lässt sich für bis zu fünf Geräte nutzen und gilt für ein Jahr ohne Abomodell.
Auch im Premium-Modell von Eset ist ein VPN-Schutz integriert. Zusätzlich können damit sensible Daten verschlüsselt werden und laut Hersteller wendet das Programm modernste Bedrohungserkennung an.
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5. Menschen mit sensiblen Dateien
Wer Steuerunterlagen, Verträge, private Dokumente oder geschäftliche Unterlagen auf privaten Geräten speichert, kann von Premium-Funktionen wie Datenverschlüsselung und erweitertem Bedrohungsschutz profitieren. Manchmal reicht es aber auch schon, sensible Dateien auf einer externen Festplatte zu speichern.
6. Nutzer, die sich um Identitätsmissbrauch sorgen
Für Menschen, deren E-Mail-Adressen, Passwörter oder persönliche Daten schon einmal in Datenlecks aufgetaucht sind, kann eine zusätzliche Antivirensoftware interessant sein. Einige spezielle Modelle enthalten Identitätsschutz inklusive Dark-Web-Monitoring und Benachrichtigungen bei gefährdeten Daten.
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Fazit: Für wen lohnt sich eine Antivirussoftware heutzutage?
In Zeiten von Social Media, Online-Banking und Smart Home lauern die Gefahren an so ziemlich jeder virtuellen Ecke. Ein Basisschutz für die eigene Technik und persönlichen Daten sollte daher gegeben sein. Weniger nötig ist eine erweiterte Antivirensoftware, wenn jemand ein aktuelles Windows- oder macOS-System nutzt, nur Programme aus offiziellen Quellen installiert, keine riskanten Downloads öffnet, starke Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung verwendet und insgesamt sehr vorsichtig unterwegs ist. Windows hat Microsoft Defender integriert, und macOS besitzt mit XProtect ebenfalls eine eingebaute Antiviren-Technologie, die Apple regelmäßig aktualisiert.
Eine erweiterte Antivirensoftware wie die von Eset oder Norton lohnt sich 2026 vor allem für Nutzerinnen und Nutzer, die mehr wollen als den Basisschutz ihres Betriebssystems: etwa besseren Schutz vor Phishing, Ransomware, unsicheren Webseiten, Online-Banking-Risiken, Datenklau und Bedrohungen auf mehreren Geräten. Auch wer seine Smart-Home-Geräte schützen möchte, insbesondere mit Kindern im Haushalt, könnte von einer Erweiterung wie der von Eset profitieren.

