Angebot im CheckConsorsbank: Depot wechseln und 200 Euro Prämie kassieren

Ein Depotwechsel kann sich aktuell auszahlen: Die Consorsbank bietet eine Prämie von 200 Euro, wenn Anleger ihr Wertpapierdepot übertragen. Die Konditionen, Leistungen und Kosten im Check.
Wer sein Geld nicht fest parken, sondern clever anlegen und investieren möchte, handelt oft mit Wertpapieren wie Aktien, ETFs oder Fonds. Hin und wieder kann sich ein Depotwechsel lohnen, etwa wenn sich die Gebühren oder die eigene Anlagestrategie ändern. Die Consorsbank lockt derzeit mit einer Prämie von 200 Euro für Neukunden, die ihre Wertpapiere dorthin übertragen. Den Bonus gibt es allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Welche sind das – und für wen lohnt sich das?
200 Euro Prämie bei Depotwechsel: Das sind die Bedingungen der Consorsbank-Aktion
Neukunden, die bei der Consorsbank ein Depot eröffnen und ihre Wertpapiere übertragen, haben aktuell die Chance auf eine Willkommensprämie von 200 Euro. Entscheidend sind dabei folgende Voraussetzungen:
Mindestens 20.000 Euro Depotvolumen müssen übertragen werden
Der Depotübertrag muss innerhalb von 3 Monaten nach Depoteröffnung erfolgen
Maßgeblich ist das übertragene Volumen zum Stichtag: Monatsende des Eröffnungsmonats plus 3 Monate
Ein Beispiel: Wird das Depot am 21. März 2026 eröffnet, zählt der 30. Juni 2026 als relevanter Stichtag. Zu diesem Zeitpunkt müssen die übertragenen Wertpapiere mit mindestens 20.000 Euro im Depot vorhanden sein. Die Prämie wird dann nach erfolgreicher Erfüllung der Bedingungen gutgeschrieben.
Hinweis: Die Konditionen von Finanzprodukten können sich schnell ändern. Sollten sich etwa die Zinsen von den hier angegebenen unterscheiden, hat der Anbieter sie nach Veröffentlichung des Artikels angepasst.
Aktion gilt nur für Neukunden
Wichtig: Die Aktion gilt nur für Neukunden. Ausgeschlossen sind Minderjährige sowie alle, die innerhalb der vergangenen sechs Monate schon ein Konto oder ein Depot bei der Consorsbank hatten oder deren Konten / Depots bei BNP Paribas Wealth Management – Private Banking betreut werden.
Depot bei der Consorsbank im Check: Was kostet der Wertpapierhandel?
So weit, so gut – aber was bietet das Depot der Consorsbank konkret? Die Consorsbank setzt auf ein klassisches Online-Brokerage-Angebot mit breiter Funktionalität. Anleger können Wertpapiere an über 30 deutschen und internationalen Börsen handeln – darunter Aktien, ETFs, Derivate, Optionen und Futures. Die wichtigsten Konditionen im Überblick:
Depotführung und Depotwechsel sind kostenlos
Aktion für Trades: 0,95 Euro pro Order über die Börse Tradegate Exchange (zzgl. Spreads) für 12 Monate
Aktion für Sparpläne: keine Sparplangebühr für 12 Monate
Derivate: außerbörslich ab 0 Euro Ordergebühr mit BNP Paribas, J.P. Morgan, Société Générale und Vontobel
Nach dem zwölfmonatigen Aktionszeitraum liegt die Ordergebühr bei 4,95 Euro plus 0,25 Prozent des Ordervolumens, mindestens aber bei 9,95 Euro und maximal 69 Euro für die Trades. Die Consorsbank arbeitet mit einem Statussystem, das sich an der Anzahl der Orders pro Kalenderjahr orientiert. Wer beispielsweise mehr als 25 Orders pro Jahr ausführt, erhält den Gold-Status und somit vergünstigte Konditionen, etwa sinkt der Grundpreis pro Order auf 3,95 Euro und der Mindestpreis auf 8,95 Euro.
Depot wechseln und Prämie kassieren: Für wen lohnt sich die Consorsbank-Aktion?
Die Prämie von 200 Euro kann insbesondere für Anlegerinnen und Anleger interessant sein, die ohnehin einen Depotwechsel planen und ein entsprechendes Volumen übertragen möchten. Der Bonus kann dann ein zusätzlicher Anreiz sein.
Ein Depotwechsel lohnt sich vor allem dann, wenn die Consorsbank bessere Konditionen, niedrigere Gebühren oder passendere Funktionen bietet als das bisherige Depot. Insgesamt stellt die Consorsbank mit Zugang zu mehr als 30 deutschen und internationalen Börsen, einer breiten Auswahl an Wertpapieren und vergleichsweise niedrigen Kosten eine solide Option für alle dar, die auf klassische Broker setzen. Finanztip bewertet das Preis-Leistungs-Verhältnis des Consorsbank-Depots als „stark“ und vergibt 7,9 von zehn Punkten.
Weniger relevant ist die Aktion für kleinere Depots unterhalb der Mindestgrenze von 20.000 Euro. Auch sollte die Entscheidung für einen Broker nicht allein von der Prämie abhängig gemacht werden. Faktoren wie Kostenstruktur, Handelsplätze und Funktionen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Kostenloses Wertpapierdepot zum Tagesgeldkonto
Eine gute Kombination: Wer ein Tagesgeldkonto bei der Consorsbank eröffnet, erhält automatisch ein kostenloses Wertpapierdepot dazu. Die Bank bietet Neukundinnen und Neukunden 3,4 Prozent p. a. für die ersten drei Monate auf das Tagesgeld – das ist laut FMH-Finanzberatung derzeit einer der höchsten Zinssätze für Tagesgeldkonten. Ebenfalls praktisch: Der Aktionszins gilt für Guthaben bis zu einer Million Euro.
Gebührenfreies Tagesgeldkonto
3,4 Prozent p. a. für 3 Monate, vierteljährliche Gutschrift
Maximaleinlage mit Aktionszins: 1 Mio Euro
Kostenloses Wertpapierdepot inklusive
Einlagensicherung über den französischen Staat (A+-Bonität) für bis zu 100.000 Euro und den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken bis zu 3 Millionen Euro
Alternative: Investieren mit dem Neobroker von Scalable Capital
Wer beim Depot vor allem auf niedrige Kosten achtet, kann statt eines klassischen Brokers auch einen sogenannten Neobroker in Betracht ziehen. Anbieter wie Scalable Capital ermöglichen ebenfalls den Handel mit Aktien, ETFs und anderen Wertpapieren, setzen dabei aber stärker auf eine einfache Bedienung und günstige Konditionen. Beim Scalable Broker liegt die Ordergebühr beispielsweise bei 0,99 Euro pro Trade oder entfällt im Rahmen von Flatrate-Modellen vollständig. ETF-Sparpläne sind häufig ohne zusätzliche Gebühren möglich. Dafür ist die Auswahl an Handelsplätzen deutlich eingeschränkter als bei klassischen Brokern wie der Consorsbank.
0,99 Euro pro Trade
Sparpläne ab 1 Euro Sparplanrate
Börsen: European Investor Exchange, gettex (Börse München) oder Xetra (Deutsche Börse)
Handel mit ETFs, Aktien, Fonds, Derivaten, Anleihen, Rohstoffen und mehr
Für Anleger, die vor allem langfristig in ETFs investieren und selten handeln, kann ein Neobroker daher eine kostengünstige Alternative sein. Wer hingegen Wert auf umfangreiche Handelsmöglichkeiten, zusätzliche Tools oder den Zugang zu speziellen Produkten legt, ist bei klassischen Anbietern weiterhin gut aufgehoben.
Fazit: Klassischer Broker vs. Neobroker
Die Consorsbank bietet mit der Wechselprämie einen klaren Anreiz für einen Depotübertrag. Wer ein größeres Depot verlagern möchte, kann sich so einen Bonus sichern. Entscheidend bleibt jedoch, ob das Gesamtangebot des Brokers zur eigenen Anlagestrategie passt – hier sollten Anlegerinnen und Anleger vor allem die Kostenstrukturen und die Möglichkeiten im Blick behalten. Die Consorsbank ist als klassischer Broker etwas teurer, bietet dafür allerdings eine größere Flexibilität, was den Handel an deutschen und internationalen Börsen angeht. Ein Neobroker wie Scalable Capital hingegen kann günstiger sein, aber eingeschränktere Optionen bieten.