Für zwölf MonateDrei Prozent Zinsen auf das Tagesgeld bei Bank of Scotland

Bei der Bank of Scotland erhalten Neukunden derzeit drei Prozent Zinsen auf ihr Tagesgeld – kombiniert mit einer besonders langen Zinsgarantie von bis zu zwölf Monaten.
Der durchschnittliche Zinssatz für bundesweit verfügbare Tagesgeldkonten liegt laut einer aktuellen Verivox-Analyse bei lediglich 1,38 Prozent. Die Bank of Scotland bietet Neukunden derzeit mehr als doppelt so hohe Zinsen. Zwar lockt eine andere Bank aktuell sogar mit vier Prozent, doch dieser Zinssatz gilt nur für einen deutlich kürzeren Zeitraum.
Willkommenszins mit langer Garantie
Das Willkommensangebot der Bank of Scotland gilt für alle Sparer, die in den vergangenen sechs Monaten nicht Kunde des Geldhauses waren. Für die gibt es nach Eröffnung eines Tagesgeldkontos drei Prozent Zinsen p. a. (per annum) für bis zu zwölf Monate. Anschließend greift der variable Zinssatz für Bestandskunden, der aktuell 1,25 Prozent beträgt. Sollte der EZB-Einlagenzins unter 1,25 Prozent p. a. fallen, endet der Anspruch auf den Willkommens-Zins vorzeitig.
Hinweis: Die Konditionen von Finanzprodukten können sich schnell ändern. Sollten sich etwa die Zinsen von den hier angegebenen unterscheiden, hat der Anbieter sie nach Veröffentlichung des Artikels angepasst.
Details zum Bank-of-Scotland-Tagesgeld auf einen Blick
Folgende Konditionen gelten für das Tagesgeldkonto:
Drei Prozent Zinsen p. a.
Für bis zu 12 Monate garantiert
Bis maximal 50.000 Euro
Jährliche Zinsgutschrift
Kostenlose Kontoführung
Deutsche Einlagensicherung
Wie gut sind die Zinsen im Vergleich?
Über den Zeitraum der Zinsgarantie ist das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland lohnend. Der Zinssatz liegt über der aktuellen Inflationsrate, die im Juni 2026 laut Statistischem Bundesamt 2,3 Prozent betrug.
Zwar bieten andere Banken mit deutscher Einlagensicherung teils noch höhere Zinssätze, allerdings werden diese maximal für sechs Monate garantiert. Wer also plant, sein Geld länger als ein paar Monate anzulegen, ist mit dem Angebot von Bank of Scotland in der Regel besser beraten.
Wo gibt es bessere Tagesgeldangebote?
Eine interessante Alternative ist das Tagesgeldkonto der Norisbank. Wer das gemeinsam mit einem Girokonto eröffnet, erhält vier Prozent p. a. bis längstens 31. November 2026. Danach wird das Guthaben mit der Normalkondition von 0,75 Prozent p. a. (variabel) verzinst. Die Gutschrift der Erträge erfolgt quartalsweise. Wichtig ist, dass Einlagen nicht von einem Konto oder Depot der Deutsche-Bank-Gruppe (Deutsche Bank, Postbank, Norisbank, BHW Bausparkasse, DWS) stammen dürfen.
Kunden, die in den vergangenen zwölf Monaten kein Konto oder Depot bei der Norisbank hatten, können sich zusätzlich eine Prämie in Höhe von 120 Euro sichern bei Übertragung von mindestens drei Zahlungspartnern von einem alten auf das neue Girokonto via Kontowechselservice bis zum 30. November 2026.
Welche weiteren spannenden Tagesgeldangebote es derzeit gibt, zeigt der Tagesgeldvergleich.
Wie sicher ist das Bank-of-Scotland-Tagesgeldkonto?
Die Bank of Scotland ist eine Marke der in Berlin ansässigen Lloyds Bank GmbH. Deshalb greift bei einer Zahlungsunfähigkeit des Geldhauses die deutsche Einlagensicherung, die bis zu 100.000 Euro je Kunde abdeckt. Die Garantie des Bundes gilt als besonders sicher, weil Deutschland mit AAA das höchstmögliche Bonitätsrating bei Standard & Poor's genießt.
Tipp: Überflüssige Konten kündigen
Wer etwa nach Ablauf der Zinsgarantie zu einer neuen Bank weiterzieht, sollte das alte Tagesgeldkonto schließen. Denn bei den meisten Banken gelten ehemalige Kunden nach zwölf bis 24 Monaten wieder als Neukunden – und können entsprechende Sonderkonditionen einstreichen. Für die Bonitätseinschätzung der Schufa sind Tagesgeldkonten aber im Gegensatz zu Girokonten unbedenklich.