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Preiswert – aber sicher!Drei starke Überwachungskameras unter 120 Euro

20.08.2024, 12:40 Uhr
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Eine Überwachungskamera an der Hauswand schickt bei unerwünschtem Besuch eine Benachrichtigung ans Smartphone. (Foto: Ring)

Smarthome-Gadgets mit vielen Features können schnell zu einer kleinen Investition werden – müssen sie aber nicht! Diese drei Überwachungskameras für draußen und drinnen kosten weniger als 120 Euro.

Ob als Einbruchschutz in der dunklen Jahreszeit oder, um die Haustiere im Blick zu behalten: Eine Überwachungskamera schafft in der Einfahrt, im Garten und im Haus mehr Sicherheit. Und das schon für den kleinen Geldbeutel, denn viele Kameras sind – verglichen mit anderen Smarthome-Geräten – recht preiswert. Allerdings kommen je nach Modell notwendige Gateways oder optionale Abonnements hinzu. Das lässt den Preis mitunter in die Höhe schießen. Wir stellen drei Überwachungskameras vor, die ohne Gateway auskommen und in der Anschaffung unter 120 Euro kosten.

Sicherheit für drinnen und draußen: Ring Stick Up Cam Battery

Wer eine Einsteigerkamera für den Außenbereich sucht, trifft mit der Ring Stick Up Cam Battery eine gute Wahl. Das Modell ist wetterfest, sodass es nicht zwingend überdacht installiert werden muss. Ebenfalls praktisch: Die Kamera ist batteriebetrieben und daher wartungsarm und flexibel aufstellbar. Dank Mikrofon und Lautsprecher funktioniert die Kamera sogar als Gegensprechanlage – Besitzer können jederzeit mit Besuchern oder ungebetenen Gästen kommunizieren.

  • Bildqualität: FHD-Auflösung mit Nachtsicht

  • Sichtfeld: 130 Grad

  • Stromversorgung: Akku (austauschbar)

  • Features: Live-Stream, Bewegungsalarm, Gegensprechanlage, wetterfest

  • Ring-Protect-Abo: 3,99 Euro monatlich pro Gerät, optional, für weitere Einstellungen

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Ring Stick Up Cam Battery (Gen 3)
99,95 €

Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Überwachungskamera-Testsieger: Reolink Argus 3 Pro

Die Reolink Argus 3 Pro kommt mit einer sehr akkuraten Bewegungsauslösung und erkennt Fahrzeuge und Personen. Dank einer Auflösung von fünf Megapixeln liefert sie ein deutlich schärferes Bild als Kameras mit einer Auflösung in FHD oder 2K. Sie erkennt Personen, Fahrzeuge und Tiere und sendet eine entsprechende Benachrichtigung ans Smartphone, wenn eine Bewegung registriert wird. Bei Stiftung Warentest setzte sie sich mit einer "guten" Bewertung (2,1) an die Spitze.

  • Bildqualität: 5MP-Auflösung mit farbiger Nachtsicht

  • Sichtfeld: 122 Grad

  • Stromversorgung: Akku

  • Features: Live-Stream, Bewegungsalarm, Bewegungserkennung, Gegensprechanlage, wetterfest

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Reolink Argus 3 Pro
89,99 €

In die Reolink Argus 3 Pro lässt sich eine SD-Karte einlegen, sodass die Videos dort lokal gespeichert werden. Über die Reolink-App können Nutzer die Videos ansehen und herunterladen – ganz ohne Abo oder zusätzliche Gebühren. Zudem ist die Kamera kompatibel mit Google Assistant und Amazon Alexa und lässt sich darüber nahtlos ins Smarthome eingliedern.

Arlo Pro 5: Überwachungskamera für den Innen- und Außenbereich

Fachmagazin Chip.de kürte ein anderes Modell zum Testsieger, nämlich die Arlo Pro 5. Sie überzeugte mit einem sehr guten Bild und einer vielseitigen, benutzerfreundlichen App. Dank 2K-Auflösung, spezieller Nachtsicht und integriertem Scheinwerfer sind die Bilder auch bei Dunkelheit gut zu erkennen – die Kamera eignet sich daher besonders für den Außenbereich.

  • Bildqualität: 2K-Auflösung, Nachtsicht in Farbe, zwölffacher Zoom

  • Sichtfeld: 160 Grad

  • Stromversorgung: Akku (austauschbar)

  • Features: Live-Stream, Bewegungsalarm, Zwei-Wege-Kommunikation, integrierter Scheinwerfer, Alarmsirene

  • Arlo-Secure-Mitgliedschaft: ab 4,99 Euro monatlich, optional, für weitere Einstellungen

Per WLAN-Verbindung liefert die Kamera Live-Bilder direkt aufs Smartphone. Mit einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft lassen sich die Videos auch in der Cloud speichern und jederzeit abrufen. Das Arlo-Secure-Abo umfasst darüber hinaus weitere Einstellungen wie Aktivitätszonen oder eine erweiterte Objekt- und Personenerkennung und zusätzlich eine Diebstahlversicherung.

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Gut zu wissen: Was darf eine Überwachungskamera filmen?

Auch wenn die Kamera selbst kein Vermögen kostet – wer sie falsch montiert, wird ordentlich zur Kasse gebeten. Denn: Werden auch Bereiche außerhalb des eigenen Grundstücks vom Film erfasst, ist das strafbar. Grundsätzlich gilt es bei der Montage von Überwachungskameras nämlich, das Persönlichkeitsrecht und das Recht am eigenen Bild zu schützen.

  • ✔️ Das eigene Grundstück darf gefilmt werden. Das schließt Einfahrt und Garten ein.

  • ❌ Nicht gefilmt werden dürfen öffentliche Straßen, Gehwege und Co. außerhalb des eigenen Grundstücks. Auch Nachbargrundstücke oder gemeinsame Zufahrten dürfen nicht überwacht werden.

Die Verbraucherzentrale und Stiftung Warentest empfehlen außerdem, mit einem Schild auf die Videoüberwachung hinzuweisen. Ansonsten kann es passieren, dass die Aufnahmen selbst im Falle eines Strafprozesses nicht geltend gemacht werden können, weil sie dann gegen das europaweite Datenschutzrecht verstoßen. Grundsätzlich sind laut NDR auch nur Videoaufnahmen gestattet – Tonaufnahmen sind in der Regel verboten.

Quelle: ntv.de