Hoffentlich nie nötigFür den Ernstfall: Dieses Mini-Gadget gehört in jedes Auto

Es kostet keine 25 Euro, braucht kaum Platz und soll im Ernstfall dabei helfen, aus dem Auto zu kommen: Ein kleines Zwei-in-eins-Rettungswerkzeug im Check.
Warnweste, Warndreieck und Verbandskasten kennen wir. Doch was passiert eigentlich, wenn sich nach einem Unfall der Sicherheitsgurt nicht mehr öffnen oder eine Autotür nicht mehr benutzen lässt? Für genau solche Ausnahmesituationen gibt es kompakte Rettungswerkzeuge, die Gurtschneider und Fensterbrecher miteinander kombinieren. Bei Amazon ist derzeit ein Mini-Modell von Smosun beliebt: Mehr als 400 Exemplare wurden laut Plattform zuletzt innerhalb eines Monats gekauft.
Was kann der Mini-Notfallhammer?
Mit gerade einmal rund neun Zentimetern Länge sieht das Tool zunächst ziemlich unspektakulär aus. Laut Hersteller stecken darin aber gleich zwei Funktionen, die im Ernstfall hilfreich sein können: Auf der einen Seite sitzt ein Fensterbrecher mit Spitze aus Wolframstahl. Eine Hochdruckfeder verspricht dabei, dass sich eine geeignete Seitenscheibe mit vergleichsweise wenig Kraftaufwand zerbrechen lässt. Auf der anderen Seite befindet sich ein Gurtschneider mit geschützter Edelstahlklinge, mit dem ein blockierter Sicherheitsgurt durchtrennt werden kann.
2 in 1: Fensterbrecher und Gurtschneider
Kompakt: nur rund 9 Zentimeter lang
Doppelpack: 2 Rettungswerkzeuge im Set
Bewertung: 4,7 von 5 Sternen bei rund 860 Rezensionen
Preis: aktuell 23,80 Euro statt 28 Euro UVP – der niedrigste Amazon-Preis in den letzten 30 Tagen.
Bei den bisherigen Käuferinnen und Käufern erzielt das Set 4,7 von fünf Sternen bei rund 860 Bewertungen. Laut Amazon wurden außerdem mehr als 400 Stück innerhalb des vergangenen Monats bestellt.
Wichtig ist allerdings die Einschränkung des Herstellers: Das Tool ist für geeignete Seitenscheiben gedacht, nicht für Windschutzscheiben oder Schiebedächer. Je nach Fahrzeug können zudem Seitenscheiben aus Verbundglas bestehen, die sich nicht wie klassisches Einscheiben-Sicherheitsglas zertrümmern lassen.
Im Notfall muss man es auch erreichen können
Ein Rettungswerkzeug hilft wenig, wenn es nach einem Unfall irgendwo unter Einkaufstüten im Kofferraum liegt. Das Smosun-Modell ist deshalb kompakt gehalten und lässt sich beispielsweise per Klettbefestigung in Reichweite platzieren. Zudem kann es als Schlüsselanhänger dienen oder unter dem Rückspiegel baumeln.
Der Hersteller wirbt zudem mit einer rutschfesten Oberfläche und einem auffälligen Silikonanhänger, durch den sich das Tool auch bei schlechten Lichtverhältnissen leichter finden lassen soll.
Besser noch: Gefahren frühzeitig erkennen
Noch besser als für einen Unfall vorbereitet zu sein, ist natürlich, wenn es gar nicht erst so weit kommt. Technische Helfer können dabei unterstützen, Gefahrenstellen frühzeitig wahrzunehmen – ersetzen aber weder Aufmerksamkeit noch eine angepasste Fahrweise.
Ein Beispiel ist der Ooono Co-Driver No2. Das kleine Gerät arbeitet zusammen mit der Ooono-App und greift auf Meldungen einer Fahrer-Community zurück. Es kann akustisch und visuell auf gemeldete Gefahrenstellen hinweisen und ist mit Apple CarPlay sowie Android Auto kompatibel. Wie zuverlässig die Warnungen sind, hängt laut Anbieter unter anderem davon ab, wie viele Nutzer in der jeweiligen Region unterwegs sind und Meldungen abgeben.
Praktisch: Der Co-Driver No2 besitzt einen wiederaufladbaren Akku und lässt sich per USB-C laden. Zusätzliche Abo-Gebühren für den Dienst fallen laut Anbieter nicht an.
Achtung bei Blitzerwarnungen
Der Ooono kann neben Gefahrenstellen auch vor Geschwindigkeitskontrollen warnen. Genau hier ist in Deutschland Vorsicht angesagt: Blitzerwarnfunktionen dürfen während der Fahrt nicht vom Fahrzeugführer verwendet werden.
Wer ein entsprechendes Gerät oder eine App nutzt, sollte sich daher über die geltenden Regeln informieren und Funktionen gegebenenfalls entsprechend deaktivieren. Für die Verkehrssicherheit bleiben ohnehin Geschwindigkeit, Abstand und Aufmerksamkeit entscheidender als jedes Gadget.

