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Einfache TippsHeizen im Winter: So lassen sich Energiekosten sparen

07.01.2026, 13:58 Uhr
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Geld sparen beim Heizen? So funktioniert es! (Foto: istockphoto.com)

Der Winter hat Deutschland fest im Griff, und vielerorts bibbern die Menschen bei Minusgraden. Kein Wunder, dass viele Heizungen derzeit Überstunden machen. Doch wie lassen sich auch bei strengem Winter Heizkosten sparen?

Egal ob Wärmepumpe, Gasheizung oder Fernwärme – die Heizung ist für viele Menschen im Winter ein relevanter Kostenfaktor. Gerade bei Kältewellen und Schnee stellt sich die Frage, mit welchen Einstellungen und Hilfsmitteln sich Wohnung und Haus auf sichere Temperaturen erwärmen lassen, ohne dass nach der jährlichen Heizkostenabrechnung Ebbe auf dem Haushaltskonto herrscht. Wir zeigen wichtige Einstellungen und praktische Gadgets für effizientes Heizen.

Nicht überheizen: Die Temperatur macht den Unterschied

Gerade, wenn es draußen bitterkalt ist, wirkt es drinnen schnell so, als könnte es gar nicht warm genug sein. Dieses trügerische Empfinden kann jedoch ins Geld gehen: Nach Expertenangaben lassen sich pro Grad weniger Raumtemperatur knapp sechs Prozent Heizkosten sparen. Je nach Raum gelten dabei unterschiedliche Richtwerte für die empfohlene Wohlfühltemperatur.

Besonders einfach lassen sich die Temperaturen mit smarten Heizkörperthermostaten einstellen und halten. Geräte wie von Hersteller Tado sind dank Einbindung ins WLAN auch aus der Ferne steuerbar, bieten eine zeitgestützte Programmierung der Raumtemperatur und können in bestehende Smarthome-Systeme eingebunden werden. Natürlich ist auch eine Regulierung direkt am Gerät per Display möglich.

  • Zeitpläne, Geofencing, Sprachsteuerung

  • Kompatibel mit Matter, Alexa, Google, Apple Home

  • Lieferumfang: 3x Heizkörper-Thermostat, tado-Bridge, Fenster-Sensor

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Wer lieber auf etwas einfachere, aber dennoch programmierbare Thermostate setzen möchte, wird unter anderem bei Ebay fündig. Hier gibt es Geräte wie dieses Heizkörperthermostat von Eqiva, das zwar nicht ins WLAN oder Smarthome eingebunden werden kann, stattdessen aber per Bluetooth mit einer Smartphone-App kommuniziert. Zudem sind alle relevanten Programmierfunktionen vorhanden.

  • Zeitpläne, Kalkschutz, Frostschutzautomatik

  • Bluetooth-Anbindung per Smartphone-App

  • Alle Einstellungen direkt am Gerät möglich.

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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Die empfohlenen Wohlfühltemperaturen für Wohnräume

  • Schlafzimmer: 16 bis 19 Grad

  • Wohnzimmer: 20 bis 22 Grad

  • Bad: 22 bis 24 Grad

  • Küche: 18 bis 20 Grad

  • Flur: 15 Grad

Das Umweltbundesamt empfiehlt zum Teil sogar noch etwas niedrigere Temperaturen, um Energie und damit auch Geld zu sparen, aber auch, um Ressourcen zu schonen. Zu wenig heizen ist allerdings auch keine gute Idee, da dabei die Schimmelgefahr steigt. Wer noch auf analoge Heizkörperthermostate setzt, kann sich in etwa an folgenden Temperaturen je Heizstufe orientieren:

  • Stufe 1: circa zwölf Grad

  • Stufe 2: circa 16 Grad

  • Stufe 3: circa 20 Grad

  • Stufe 4: circa 24 Grad

  • Stufe 5: circa 28 Grad

Heizkörper nicht verdecken

Die Versuchung ist oft groß, unansehnliche Heizkörper hinter Vorhängen oder Möbelstücken zu verstecken. Doch gerade während der Heizsaison ist das ein kostspieliger Fehler. Die Wärme aus dem Heizkörper kann sich dann nicht im Raum verteilen, was den Energieverbrauch unnötig erhöht.

Ebenfalls zu beachten gilt: Während der Heizsaison sollten die Türen in der Wohnung beziehungsweise im Haus geschlossen gehalten werden. So brauchen die einzelnen Räume weniger Heizenergie, um warm zu bleiben. Gerade im Altbau kann es außerdem schon mal sein, dass zwischen Boden und Tür Wärme entweicht. Eine simple Lösung sind Zugluftstopper, die einfach unterhalb der Tür angebracht werden. Die gibt es bei Ebay etwa schon ab 13,50 Euro.

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Viel hilft nicht viel: Thermostate nicht zu häufig verstellen

Der Grundgedanke ist nicht verkehrt: Wenn niemand zu Hause ist, muss auch die Heizung nicht laufen. Wenn es sich dabei aber nur um eine Abwesenheit von wenigen Stunden handelt, sollte die Heizung nicht vollständig heruntergedreht werden. Wenn bei der Heimkehr nämlich erstmal alles wieder hochgeheizt werden muss, kostet das mehr Energie, als die Temperatur einfach konstant zu halten.

Erst bei mehrtägiger Abwesenheit lohnt es sich, die Heizungen auf rund 14 bis 16 Grad zu reduzieren. Gerade hier können programmierbare Thermostate eine sinnvolle Investition sein, um eine konstante Temperatur zu halten. Ebenfalls ein typischer Fehler: Die Heizung höher zu stellen, damit es schneller warm wird. Der Heizkörper erreicht aber auf Stufe drei genauso schnell die Wohlfühltemperatur wie auf Stufe fünf.

Frische Luft im Winter: Querlüften statt Fenster auf Kipp

Durch dauerhaft gekippte Fenster entsteht ein sogenannter Kaminzug-Effekt, der zwar einen Luftaustausch ermöglicht, aber auch zu einem starken Wärmeverlust im Raum führt. Dabei kühlt mitunter auch das Mauerwerk stark aus, was die Schimmelgefahr erhöhen kann. Besser: Mehrmals am Tag für mehrere Minuten die Fenster weit öffnen, am besten gegenüberliegende Fenster, also querlüften. Während des Lüftens sollte außerdem die Heizung komplett abgedreht werden, damit nicht unnötig nachgeheizt wird.

Hilfreich, um festzustellen, ob die Raumluft mal wieder getauscht werden sollte, sind CO2-Messgeräte. Das Switchbot Meter Pro kombiniert dabei Luftqualität, Thermometer und Hygdrometer in einem Gerät und bietet über den beiliegenden Hub zudem eine umfassende Smarthome-Einbindung.

  • 6-in-1-Display

  • CO2-Messung, Temperaturanzeige, Luftfeuchtigkeitsmessung

  • Verbindung zur SwitchBot-Cloud

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Weitere Tipps zum Sparen von Heizenergie:

  • Dichtung von Türen und Fenstern regelmäßig checken

  • Heizkörper entlüften und Heizungsanlage regelmäßig warten lassen

  • Auf gute Wärmedämmung von Außenwänden und Dach achten

  • Schwachstellen in der Wärmedämmung mithilfe einer Wärmebildkamera ausfindig machen

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  • Wärmedämmfolien für Fenster oder Heizkörper-Reflexionsfolien hinter den Heizkörpern, um Wärmeverluste zu reduzieren.

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Wer diese Tipps beherzigt beziehungsweise oben aufgeführte Fehler vermeidet, schafft es, ein gesundes und behagliches Wohnklima zu schaffen, Schimmelbildung vorzubeugen und gleichzeitig den Geldbeutel und die Umwelt zu schonen. Sinnvoll ist ebenfalls die Investition in programmierbare Thermostate oder andere Maßnahmen, um weitere Heizkosten zu sparen.

Quelle: ntv.de