Bis zu 50 ProzentSmart eingeheizt: Dieser KI-Heizlüfter spart automatisch Energie

Künstliche Intelligenz ist mittlerweile in fast alle Bereiche unseres Lebens vorgedrungen. Nun schicken sich sogar Heizlüfter an, smart zu sein. Ist das wirklich sinnvoll oder nur Spielerei?
Zugegeben, viele Dinge sind komfortabler geworden, seitdem KI die Technik-Welt erobert hat. Trotzdem verwundert es doch immer wieder, wo überall schon künstliche Intelligenz verbaut ist. Philips beispielsweise hat sogar einen Heizlüfter CX5120/11 damit ausgestattet und verspricht sogar noch angenehmere Wärme – und soll dabei sogar noch Strom sparen.
Philips 5000 Series CX5120/11: Heizlüfter mit KI-Technologie
Mit 2.000 Watt Leistung ist der Philips-Heizlüfter schnell auf Betriebstemperatur – unverzichtbar in der kalten Jahreszeit, um sich schnell aufzuwärmen. Wie ein Ventilator verteilt das Gerät rotierend die Wärme im Raum. Mithilfe der KI reguliert der Heizlüfter ständig die Hitze, die er abgibt, um nicht unnötig Energie zu verschwenden. Das Ganze lässt sich natürlich auch via Smartphone-App mit Zeitplänen steuern. So kann er von unterwegs gestartet werden, sodass es zu Hause bei Ankunft schon muckelig ist.
2.000 Watt Leistung
Höhe: 58 cm
Max. Raumgröße: 20 qm
KI-Funktionen
Ventilatormodus im Sommer
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
KI-Heizlüfter hilft beim Stromsparen
Ein Heizlüfter ist ein energieintensives Gerät, kann aber gerade die kalten Wintermonate angenehmer gestalten. Damit in dieser Zeit die Stromrechnung nicht aus dem Ruder läuft, setzt Philips hier auf künstliche Intelligenz. Damit sollen laut Hersteller bis zu 50 Prozent Energieersparnis drin sein. Die KI liefert dabei folgende Vorteile:
Analyse der Nutzungsgewohnheiten: Das Gerät lernt mit der Zeit, wann Wärme wirklich benötigt wird. Wenn beispielsweise jeden Morgen um 7.00 Uhr das Bad geheizt wird, kann die KI die Leistung so optimieren, dass die Zieltemperatur punktgenau erreicht wird, ohne dass das Gerät unnötig lange auf Volllast vorheizen muss.
Anpassung an die Raumdynamik: Die KI beobachtet, wie schnell ein Raum die Wärme aufnimmt und wie schnell er sie wieder verliert. Anstatt zu heizen, bis der Thermostat "Stopp" sagt, lernt die KI, wie viel Restwärme die Keramikelemente noch abgeben und drosselt rechtzeitig die Leistung.
Überwachung der Außenbedingungen: Wenn es draußen extrem kalt ist, weiß die KI, dass der Raum schneller auskühlt und reagiert proaktiver. An milderen Tagen reduziert sie die Heizintensität sofort auf das absolute Minimum, um die Temperatur nur noch zu halten, anstatt ständig stoßweise voll zu heizen.
Lese-Tipp: 4 Heizlüfter im Test – welcher heizt am schnellsten ein?
Alternative: Amazon-Bestseller von Dreo
Wem die ganze KI-Technik noch zu heikel ist, was auch die Analyse von Nutzungsdaten angeht, der kann auch auf einen klassischen Heizlüfter gehen. Der Bestseller von Amazon in diesem Segment ist aktuell das Gerät von Dreo, das es bei mehr als 9.000 Bewertungen auf sehr beachtliche 4,7 Sterne im Schnitt bringt.
Dieser Heizlüfter bietet mit 1.500 Watt ebenfalls eine ordentliche Leistung und ist von den Ausmaßen her kompakter als der Heizlüfter von Philips. In den Bewertungen wird zudem die sehr leise Laufleistung des Geräts gelobt. Der Dreo-Heizlüfter verfügt nicht über einen Ventilatormodus und kann sich auch nicht drehen. Durch einen breiten Auslass wird dennoch ein großer Bereich des Raumes aufgeheizt.
