"Aktueller Wunschkandidat"? FC Bayern wohl an Woltemade-Kollegen interessiert
Der FC Bayern soll bei der Suche nach neuem Personal für Offensive in England fündig geworden sein. Der deutsche Fußball-Rekordmeister erwägt angeblich, einen Teamkollegen von Nationalspieler Nick Woltemade unter Vertrag zu nehmen. Wie der TV-Sender Sky berichtet, sei Anthony Gordon von Newcastle United "aktuell der absolute Wunschkandidat der Bayern". Gorden präsentierte sich in der Champions-League-Saison äußerst treffsicher: In zwölf Partien traf er zehnmal.
Ein Transfer würde den FC Bayern laut Sky etwa 60 Millionen Euro Ablöse kosten, heißt es weiter bei Sky. Gordons Vertrag endet in Newcastle erst im Sommer 2030. Beide Seiten hätten bereits "sehr konkrete Gespräche" geführt, heißt es weiter. Mit Newcastle soll hingegen noch kein direkter Austausch erfolgt sein. Genau das könnte sich jedoch als erhebliche Hürde erweisen, denn Newcastle soll kein Interesse daran zeigen, seinen Leistungsträger ziehen zu lassen. Unmöglich ist der Transfer aber nicht: Newcastle könnte als Tabellen-14. das internationale Geschäft verpassen.
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Bundestrainer war von deutschen Biathleten "überrascht"
Bundestrainer Tobias Reiter sieht den fehlenden Glauben an die eigene Stärke als "größte Baustelle" der deutschen Biathleten. "Ich war überrascht, wie schlecht das Selbstvertrauen war", sagte der 40-Jährige nach seiner ersten kompletten Saison als Männer-Coach im Podcast "Extrarunde". Bei seinem Amtsantritt im März 2025 sei "absolut kein Selbstvertrauen dagewesen. An den Trainingstagen zu den Wettkämpfen hin wurde von Tag zu Tag die Qualität schlechter, weil die Angst vor dem Wettkampf wieder größer wurde. Da war ich enorm überrascht und habe versucht, sehr viel zu intervenieren."
Die deutschen Skijäger hätten "nur noch erzählt, wie toll die Norweger und Franzosen alles gemacht haben. Aber sie konnten gar nicht mehr einschätzen, was sie selbst alles Gutes können und was wir selbst in Deutschland für ein gutes System haben und wie gut wir sind", führte Reiter aus: "Da gibt es einen schönen Spruch: Gewinner schauen auf Gewinner und Verlierer schauen nur auf die Gewinner. Wir müssen es schaffen, dass wir mehr auf uns schauen, auf uns vertrauen und unseren Weg mit Überzeugung gehen." Vor dem deutschen Team liege noch "ein Weg, den wir gehen müssen". Dieser werde "steinig" und es warte "knüppelharte Arbeit", so der Chefcoach.
Nicht Joachim Löw: Ghana findet doch noch WM-Trainer
Der Portugiese Carlos Queiroz führt Ghanas Fußball-Nationalmannschaft bei der WM im Sommer. Wie der Verband GFA am späten Montagabend mitteilte, folgt der 73-Jährige bei den Black Stars auf den kurz nach der Niederlage gegen Deutschland (1:2) entlassenen Otto Addo und betreut die Mannschaft beim XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada. Am Karfreitag kursierte für einige Stunden das Gerücht, dass Weltmeistertrainer Joachim Löw übernehmen könnte. Das würde aber flott dementiert.
Queiroz hatte zuletzt die Nationalmannschaft Katars trainiert und verfügt über umfangreiche WM-Erfahrung: Der Portugiese führte sein Heimatland 2010 in Südafrika bis ins Achtelfinale, 2014 und 2018 trainierte er bei den Endrunden den Iran. Auf Vereinsebene arbeitete er unter anderem bei Real Madrid (2003-2004). Addo war Ende März nach der vierten Niederlage in Folge und noch in der Nacht nach dem 1:2 in Stuttgart gegen das DFB-Team entlassen worden. Der frühere Bundesligaspieler Addo war seit März 2024 im Amt gewesen. Ghana spielt bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) in einer Gruppe mit England, Kroatien und Panama.
Spätes Geständnis: Trainer fälschte Corona-Zertifikat für Olympia
Einen Monat vor der Heim-WM hat der Schweizer Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer mit einem späten Geständnis für Aufsehen gesorgt. Der 50-Jährige gab zu, dass er 2022 mit einem gefälschten Corona-Zertifikat zu den Olympischen Spielen nach Peking gereist war.
"Vor den Olympischen Winterspielen in Peking bin ich unter Verwendung eines nicht gültigen Covid-Impf-Zertifikats nach China eingereist. Die Swiss Ice Hockey Federation, Swiss Olympic sowie mein Umfeld hatten davon keine Kenntnis", sagte Fischer in einer Mitteilung des Schweizer Eishockey-Verbandes. Er habe sich in einer außergewöhnlichen persönlichen Notlage befunden, da er sich nicht impfen lassen wollte. "Ich erkenne, dass ich in dieser Angelegenheit einen schweren Fehler gemacht habe. Ich stehe dafür gerade und übernehme die volle Verantwortung."
Luis Figo über Bayern-Star: "Ich liebe ihn"
Der frühere portugiesische Star Luís Figo sieht in Michael Olise vom FC Bayern einen künftigen Weltfußballer. "Ich liebe ihn als Spieler. Wenn er so weitermacht, wird er immer ein Kandidat für den Ballon d'Or sein", sagte der 53-Jährige bei einer Veranstaltung eines seiner Werbepartner (betfair) vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen seinem Ex-Klub Real Madrid und Olises Münchnern am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker).
Im Hinspiel, das die Bayern in Madrid 2:1 gewannen, habe Olise "fantastisch" gespielt, meinte Figo, und schwärmte: "Er hat unglaubliche Qualitäten. Er ist momentan als Flügelspieler einzigartig." Wäre der französische Nationalspieler auch einer für die Königlichen? Ja, sagte Figo. "Er hat die Qualität, für jeden Verein der Welt zu spielen - egal ob Real Madrid oder irgendein anderer." Seinem Ex-Klub traut er in München eine Aufholjagd zu. Zwar sei der Rückstand "schwer" wettzumachen, "aber wenn es eine Mannschaft gibt, die die Größe und Qualität besitzt, das zu schaffen, dann ist es Real Madrid".
So nicht geplant: Einmaliger Elfmeter haut gleich mehrere Spieler um
Dieser Treffer könnte sich zum Tor des Jahres mausern. In der ersten Fußball-Liga in Paraguay wird ein vergeigter Elfmeter zum kuriosen Treffer und sorgt beim Stürmer Sebastian Ferreira vermutlich für einen brummenden Schädel.
Manchester United stolpert überraschend über deutschen Trainer
Manchester United ist auf seinem Weg zurück in die Champions League überraschend gestrauchelt. Die Red Devils verloren ihr Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten Leeds United mit dem deutschen Teammanager Daniel Farke 1:2 (0:2) und konnten ihr Polster im Kampf um die Königsklasse sechs Spieltage vor Saisonende nicht weiter ausbauen. Die Ausgangslage des Tabellendritten bleibt bei sieben Punkten Vorsprung auf Rang sechs allerdings weiter komfortabel.
Noah Okafor (5., 29.) schockte das in der ersten Halbzeit desolate Team von Michael Carrick mit einem Doppelpack, für das ohne den deutschen Nationalspieler Anton Stach angetretene Leeds - Lukas Nmecha blieb auf der Bank - waren dies die ersten Ligatreffer seit dem 21. Februar und vier torlosen Partien.