Der Sport-Tag
24. März 2026
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11:17 Uhr

Es geht um die WM: Fan-Organisation verklagt FIFA

Die europäische Fan-Organisation Football Supporters Europe (FSE) hat bei der Europäischen Kommission eine Klage gegen den Fußball-Weltverband FIFA wegen "überhöhter Eintrittskartenpreise" für die bevorstehende WM-Endrunde (11. Juni bis 19. Juli) in den USA, Mexiko und Kanada eingereicht. "Die FIFA hält ein Monopol auf den Ticketverkauf für die Weltmeisterschaft 2026 und hat diese Macht genutzt, um den Fans Bedingungen aufzuerlegen, die in einem wettbewerbsorientierten Markt niemals akzeptabel wären", begründete die FSE am Dienstag ihren Schritt. Gemeinsam mit der FSE hat die Verbraucherorganisation Euroconsumers formell Beschwerde bei der Kommission eingelegt. Die Organisatoren werfen der FIFA "undurchsichtige und unfaire Kaufbedingungen und Kaufprozesse" vor.

FSE und Euroconsumers fordern, dass die Europäische Kommission die FIFA anweist, auf ihre "dynamische Preisgestaltung" zu verzichten, die Preise für die nächste Verkaufsphase im April auf dem im Dezember angekündigten Niveau "einzufrieren" und "mindestens 48 Stunden im Voraus" die Anzahl der verbleibenden Tickets in jeder Kategorie zu veröffentlichen.

Es geht um die WM: Fan-Organisation verklagt FIFA
10:49 Uhr

"Gemerkt: Es drückt": Profi witzelt über seine Toiletten-Flucht

Verteidiger Danny da Costa vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 hat seine kuriose Toiletten-Flucht im Europapokal mit Humor genommen. "Ich hatte plötzlich Gänsehaut am ganzen Körper und habe gemerkt: Es drückt", scherzte der 32-Jährige im Podcast Copa TS.

Was war passiert? Es lief die Schlussphase im Achtelfinal-Rückspiel der Conference League (2:0) gegen Sigma Olmütz, die 05er spielten in Überzahl. Plötzlich rannte da Costa vom Platz und in die Kabine - und ließ die Mainzer Bank verdutzt zurück. "Ich habe echt mit mir gerungen, weil es war ja schon die 85. Minute war", sagte da Costa. Er habe "keinen Schritt mehr kontrolliert laufen" können. In einem Missverständnis wechselte Trainer Urs Fischer Costa aus und Kacper Potulski ein - was Costa nicht mitbekam und dann überrascht war als er nicht wieder auf den Platz zurück durfte. "Aber naja, da habe ich für einen Lacher gesorgt", sagte da Costa.

"Gemerkt: Es drückt": Profi witzelt über seine Toiletten-Flucht
10:41 Uhr

Werder Bremen verkauft Klubanteile

Werder Bremen hat weitere Anteile seiner ausgegliederten Profiabteilung verkauft. Das Regionale Bündnis, das seit 2024 beim Fußball-Bundesligisten investiert, weitete sein Engagement von 18 auf nun 19,39 Prozent aus. Dafür soll der Klub vier Millionen Euro erhalten haben. Neu im Kreis der Investoren sind die Unternehmer Klaus und Marcus Wittrock. "Dieses Engagement ist gerade in dieser für den Verein herausfordernden Zeit ein starkes Zeichen und ein Vertrauensbeweis in die handelnden Personen", sagte Hubertus Hess-Grunewald, Präsident des SV Werder und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kapitalgesellschaft: "Die Geschäftsführung hat damit auch die Vorgabe des Hauptgesellschafters umgesetzt, weitere strategische Partner für Werder Bremen zu finden."

Vor zwei Jahren hatten die Bremer bekannt gegeben, dass ein regionales Bündnis beim Klub einsteigt und diesen wirtschaftlich stärkt. Dabei war auch der Bremer Ex-Profi und damalige Geschäftsführer Frank Baumann, der nach seinem Wechsel zu Schalke 04 seine Beteiligung aufgab.

Werder Bremen verkauft Klubanteile
10:14 Uhr

Sammer schwärmt vom Neuen beim BVB

Matthias Sammer hat von Borussia Dortmunds neuem Sportdirektor Ole Book geschwärmt und traut dem 40-Jährigen großen Erfolg mit dem BVB zu. Er habe Book bei Sportchef Lars Ricken als "fantastische Idee" vorgestellt, sagte der BVB-Berater bei Sky und fügte an: "Die ist nicht nur gut, die ist fantastisch. Sie ist mutig, sie ist eine Herausforderung, aber sie ist analytisch." Der Klub sei "zutiefst überzeugt", dass Book die Aufgabe beim Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga meistern werde, betonte Sammer, und: "Was er vielleicht noch nicht hat (Titel, Anm. d. Red.), dann bin ich mal mutig und sage, das wird er mit uns bald bekommen."

Die Westfalen hatten am Sonntag die Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl bekannt gegeben und am Montag Book als Nachfolger vorgestellt. Der 40-Jährige hatte zuvor seit 2017 bei der SV Elversberg gearbeitet und den kleinen Klub aus dem Saarland aus der Viertklassigkeit bis ans Tor zur Bundesliga geführt. Die Trennung von Kehl bezeichnete Sammer als "richtig", in einem großen Verein gebe es immer mehrere Personen. "Ich glaube - und das sage ich wirklich in respektvoller Art und Weise - da hat man sich ein bisschen aneinander abgearbeitet", sagte Sammer: "Sebastian sollte jetzt ein bisschen durchschnaufen. Er wird eine gute Position finden."

Sammer schwärmt vom Neuen beim BVB
09:29 Uhr

"Nicht einverstanden": PSG will sich Vorteil verschaffen

Paris Saint-Germain strebt im unerwartet engen Titelrennen der Ligue 1 offenbar eine Spielverlegung zum eigenen Vorteil an - und stößt dabei auf Widerstand. Der Champions-League-Sieger führt die Tabelle mit nur einem Punkt Vorsprung auf Überraschungsklub RC Lens an, am 11. April muss PSG laut Plan zum Auswärtsspiel nach Nordfrankreich. Der Termin für dieses Topduell liegt für Paris zwischen den beiden Viertelfinalspielen in der Königsklasse gegen den FC Liverpool.

Spielverlegungen aufgrund von Terminen im Europapokal sind in Frankreich nicht unüblich, und wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf klubnahe Kreise berichtet, hat PSG offiziell einen entsprechenden Antrag bei der Liga gestellt. Doch der RC Lens ist nicht einverstanden. Der Klub habe PSG "bereits bei den ersten Anfragen wissen lassen, dass wir nicht wünschen, dass dieses Datum geändert wird", heißt es in der Stellungnahme. Lens-Trainer Pierre Sage hatte sich bereits am Freitagabend nach zu Spekulationen über eine Verlegung geäußert. "Wir sind damit nicht einverstanden." Für Paris wäre es nicht die erste derartige Verlegung in der laufenden Saison. Zwischen den erfolgreich bestrittenen Champions-League-Achtelfinals gegen den FC Chelsea hätte das Team von Trainer Luis Enrique in der Liga eigentlich gegen den FC Nantes spielen sollen. Die Begegnung wurde für den 22. April neu angesetzt.

"Nicht einverstanden": PSG will sich Vorteil verschaffen
08:54 Uhr

Aufatmen nach Box-Drama: 19-Jährige aus Koma geholt

Gute Nachrichten aus dem Boxsport: Die 19-jährige Isis Sio ist aus dem künstlichen Koma geholt worden. Sie sei wach und könne selbstständig atmen, teilte ProBoxTV mit. Die US-Amerikanerin war am Samstag im Kampf gegen Jocelyn Camarillo bereits nach 78 Sekunden K.o. gegangen und musste anschließend ins künstliche Koma versetzt werden.

"Isis befindet sich weiterhin auf der Intensivstation, ist aber nicht mehr auf das Beatmungsgerät angewiesen und wir sind zuversichtlich, dass sich ihr Zustand bessert", teilte Sios Team in einer Pressemitteilung mit. "Wir warten auf weitere Informationen von ihrem Ärzteteam. Sie wird derzeit von drei spezialisierten medizinischen Abteilungen betreut, die ihren Zustand engmaschig überwachen." Sio tritt in der Gewichtsklasse Junior-Bantamgewicht an, in der Boxerinnen mit einem Körpergewicht um die 50 Kilogramm kämpfen.

Aufatmen nach Box-Drama: 19-Jährige aus Koma geholt
08:02 Uhr

Rückkehr-Gerüchte beim BVB überdauern Kehl

Sebastian Kehl weg - Ole Book da: Und bald auch Jadon Sancho? Auch nach der Neubesetzung des Sportdirektor-Postens soll der 25-Jährige bei Borussia Dortmund weiterhin ein Heißes sein. Wie Sky berichtet, hat sich Präsident Hans-Joachim Watzke höchstpersönlich eingeschaltet. Er treibe einen Sancho-Transfer weiterhin voran, sei der größte Fürsprecher des Engländers.

Ob es Sancho wirklich zum BVB verschlagen wird oder an einen anderen Ort, wird die Zukunft zeigen, zu "100 Prozent" klar ist laut Sky aber, dass er nicht länger bei Manchester United bleiben wird. Sancho war 2021 für 85 Millionen Euro zu den Red Devils gewechselt, wurde dort allerdings nie glücklich. Er bestritt bislang nur 83 Spiele für United und wurde auf der Insel unter anderem an den Chelsea FC und zuletzt an Aston Villa verliehen. Neben den beiden Leihen in der Premier League war Sancho bekanntermaßen auch ein halbes Jahr an den BVB ausgeliehen. In der Rückrunde 2024 lief er erneut in Schwarz und Gelb auf, nachdem er schon von 2017 bis 2021 für den BVB gespielt hatte.

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07:12 Uhr

DFB-Rekordtorwart glaubt, dass Neuer selbst noch nichts weiß

"Manu wird 40 - Wahnsinn": Manuel Neuer wird am Freitag 40. Und alle warten gespannt auf die Entscheidung, was Deutschlands Rekordtorwart am Saisonende machen wird - auch sein langjähriger Wegbegleiter Andreas Köpke. Hört der Fußball-Weltmeister von 2014 auf? Oder hängt er noch ein weiteres Jahr dran beim FC Bayern? Der frühere Bundestorwart-Trainer wagt einen Tipp: "Ich glaube, dass er noch ein Jahr weitermacht. Und ich würde es mir auch wünschen", sagte Köpke der Deutschen Presse-Agentur kurz vor Neuers rundem Geburtstag. "40 ist schon eine Hausnummer. Da wird er auch mal ins Grübeln kommen. Ich bin gespannt, ob er weitermacht. Ich glaube, er weiß es selbst noch nicht so richtig."

Für Köpke ist Neuer auch im höheren Fußballer-Alter immer noch einer der Besten: "Das Torwartspiel, das er hat, da gibt es keinen zweiten. Vor allem in Deutschland nicht. Es gibt andere gute Torhüter auf der Welt. Aber er gehört immer noch zu den Top-Torhütern", sagte Köpke. Mit dem Zusatz, "wenn er fit ist. Was jetzt kommt, sind immer wieder kleine Verletzungen." Neuer musste vor seinem 40. Geburtstag erneut wegen eines Muskelfaserrisses pausieren.

DFB-Rekordtorwart glaubt, dass Neuer selbst noch nichts weiß
06:33 Uhr

Bayern-Legende veurteilt Bundesliga für Schwäche

Für Bayern Münchens Torhüter-Ikone Sepp Maier zeugt die herausragende Torausbeute des Rekordmeisters in der laufenden Saison der Fußball-Bundesliga ungeachtet der Stärken seines Ex-Klubs vor allem von mangelnder Konkurrenz. "Wir waren früher viel mehr gefordert. Wenn man sich die ganze Liga anschaut, muss ich sagen: Sie ist schwach geworden", sagte der frühere Welt- und Europameister in einem Interview mit dem "Münchner Merkur/tz".

Maier erlebte den nach 54 Jahren immer noch gültigen Torrekord der Bayern von 101 Treffern beim Titelgewinn 1972 als Münchner Schlussmann. Die angesichts der momentanen Bayern-Torquote möglich erscheinende Verbesserung der über ein halbes Jahrhundert alten Höchstmarke auf rechnerisch 122 Tore stellt Maier als Alarmsignal für das ganze Oberhaus dar: "Darüber sollten sich die anderen doch mal Gedanken machen. Bei uns hat es das nicht gegeben, dass man so oft so hoch gewonnen hat. Das lag aber nicht an uns, sondern an den besseren Gegnern."

Bayern-Legende veurteilt Bundesliga für Schwäche
06:20 Uhr

Zverev trotzt versagendem System und kämpft sich durch

Alexander Zverev hat beim Masters in Miami sein Duell gegen Marin Cilic gewonnen und steht im Achtelfinale. Gegen den Routinier aus Kroatien holte Zverev ein 6:2, 5:7, 6:4. Nach 2:36 Stunden nutzte er den ersten Matchball, schlug danach vor Freude einen Ball hoch in den Nachthimmel und verschenkte Handtücher an Kinder auf der Tribüne. Bei dem mit 9,4 Millionen US-Dollar dotierten Hartplatzturnier in Florida trifft Deutschlands bester Tennis-Profi jetzt auf den Franzosen Quentin Halys.

Zverev spielte einen nahezu fehlerfreien ersten Satz und dominierte vor allem bei eigenem Aufschlag. Für Aufsehen sorgte eine Szene beim Stand von 4:1, als bei Aufschlag Cilic das automatische System versagte und Zverev den Punkt erst zugesprochen bekam, nach Überprüfung durch den Schiedsrichter dann aber doch 0:15 in Rückstand geriet. Am Satzgewinn änderte das nichts. Im zweiten Durchgang war Cilic dann deutlich besser im Spiel und zwang Zverev in lange Ballwechsel. Dem 28-Jährigen gelang es beim Stand von 5:5 trotz fünf Breakpoints in einem mehr als 15 Minuten langen Spiel nicht, das Break auf seine Seite zu ziehen. Ein Doppelfehler Zverevs kostete ihn dann den Satz. Im dritten Durchgang übernahm der Deutsche dann aber wieder die Kontrolle, holte früh ein Break und machte den Einzug ins Achtelfinale perfekt.

Zverev trotzt versagendem System und kämpft sich durch
05:49 Uhr

DFB-Abtrünniger macht Trainer ganz traurig

DFB-Trainer Antonio Di Salvo hat die Entscheidung von Toptalent Paul Wanner für Österreich und gegen Deutschland bedauert. "Ich finde das weiterhin schade, weil ich glaube, dass Paul hohes Potenzial besitzt und dass er auch noch nicht zu Ende ist. Er entwickelt sich weiter", sagte der Coach der deutschen U21-Nationalmannschaft. Der 20 Jahre alte Wanner hatte noch im Oktober für die deutsche U21 gespielt, aktuell steht er erstmals im Aufgebot der österreichischen A-Nationalmannschaft. Di Salvo zeigte daher auch Verständnis. "Er hat die Möglichkeit, die WM zu spielen. Ich gehe davon aus, dass er auch dort ein Thema sein wird. Wenn er den Schritt so gehen möchte, dann kann ich das verstehen", sagte er.

Wanner, der zu Saisonbeginn vom FC Bayern zur PSV Eindhoven gewechselt war, war schon länger von Österreich umworben worden, dem Geburtsland seiner Mutter. Anfang März hatte er sich für einen Wechsel entschieden. "Diese Entscheidung war die wahrscheinlich schwerste meiner Karriere", sagte er anschließend.

DFB-Abtrünniger macht Trainer ganz traurig