Iniesta-Konzern übernimmt Radteam
Der umstrittene Radrennstall Israel-Premier Tech hat seinen polarisierenden Namen abgelegt und geht in der neuen Saison als "NSN Cycling Team" an den Start. Das teilten die neuen Entscheidungsträger um den spanischen Ex-Fußball-Weltmeister Andrés Iniesta mit. Demnach ist die künftige Mannschaft in der Schweiz angemeldet, hat ihre Operationsbasis allerdings innerhalb einer "spanischen Struktur" in Barcelona und Girona.
Durch den Namenswechsel, für den der Sport- und Unterhaltungskonzern "Never say never" (NSN) ein Joint Venture mit der Schweizer Investitionsplattform Stoneweg eingegangen ist, dürfte der Wirbel um das Vorgänger-Team praktisch der Vergangenheit angehören. Vor dem Hintergrund des Gaza-Krieges hatten propalästinensische Aktivisten vor allem bei der Spanien-Rundfahrt und auch bei anderen Wettbewerben gegen die israelische Mannschaft protestiert. Dabei waren mehrere Rennen und Etappen mehrfach unterbrochen oder durch Umleitungen verkürzt worden.
Füchse setzen beeindruckende Serie fort
Der deutsche Handballmeister Füchse Berlin hat auch sein achtes Saisonspiel der laufenden Champions-League-Saison gewonnen. Die Berliner rangen Sporting Lissabon beim zweiten Aufeinandertreffen innerhalb einer Woche mit 33:29 (16:13) nieder und stürmen weiter unbeirrt in Richtung Viertelfinale der Königsklasse. Nach dem Rückrundenauftakt liegt der Tabellenführer der Gruppe A weiter sechs Punkte vor Playoff-Platz drei.
Fünf Tage nach dem Sieg gegen Pokalsieger THW Kiel (32:29) agierte Berlin in einer zerfahrenen Anfangsphase untypisch mit vielen technischen Fehlern. Füchse-Torhüter Lasse Ludwig hatte mit sieben Paraden maßgeblichen Anteil an der Halbzeitführung. Nach zwischenzeitlichem Ausgleich rissen Welthandballer Mathias Gidsel (8 Treffer) und Lasse Andersson (9 Treffer) in der Schlussviertelstunde das Spiel an sich und sorgten letztlich für klare Verhältnisse.
Wettbewerbsübergreifend war es der 16. Sieg aus den vergangenen 17 Pflichtspielen für die Mannschaft von Trainer Nicolej Krickau, die am Sonntag (15 Uhr/Dyn und Joyn) bei den Rhein-Neckar Löwen in Mannheim im Rahmen des 13. Bundesliga-Spieltags gefordert ist.
Zverev wütet, aber hält dem Druck stand
Das deutsche Tennis-Team darf beim Davis Cup in Bologna weiter auf den Halbfinaleinzug hoffen. Topspieler Alexander Zverev hielt dem Druck stand und gewann sein Einzel im Duell mit Argentinien gegen Francisco Cerúndolo mit 6:4, 7:6 (7:3). Im Kampf um die Runde der besten vier bei dem traditionsreichen Nationenturnier muss nun das Doppel entscheiden, bei dem Bundestrainer Michael Kohlmann wie gewohnt auf Kevin Krawietz und Tim Pütz setzt.
Zum Auftakt des Viertelfinal-Duells hatte Jan-Lennard Struff ein Nervenspiel gegen Tomás Martín Etcheverry auf bittere Weise 6:7 (3:7), 6:7 (7:9) verloren. "Er hat den Sieg verdient. Ich hätte ihn auch verdient gehabt. So ist Tennis manchmal", sagte Struff. Das DTB-Team jagt in Norditalien den ersten Davis-Cup-Titel seit 1993. Mit dem Weltranglistendritten Zverev an der Spitze gelten die Deutschen als Mitfavorit. In einem möglichen Halbfinale am Samstag (12.00 Uhr/Tennis Channel und tennis.de) würde Spanien auf die deutsche Auswahl warten. Für Zverev war es die erste Partie im Davis Cup seit Februar 2023.
Zverev, der auf der Tour eine Bilanz von 1:3 gegen Cerúndolo hat, agierte im ersten Satz hochkonzentriert. Im zweiten Durchgang ließ die Kraft des Deutschen etwas nach, beim Stand von 5:5 schmiss er wütend seinen Schläger auf den Boden. Dennoch machte er wenig später den Matchgewinn im Tiebreak perfekt.
Schwere Vorwürfe: MLS-Klub beurlaubt deutschen Sportdirektor
Der US-Klub Philadelphia Union aus der Major League Soccer (MLS) hat seinen deutschen Sportdirektor Ernst Tanner wegen schwerer Vorwürfe um persönliches Fehlverhalten vorübergehend beurlaubt. Die Liga hat erneut ein Verfahren gegen den 59-Jährigen eingeleitet, wie der Verein auf seiner Internetseite bestätigte. Solange die Untersuchungen laufen, soll Tanner nicht mehr in seiner Position arbeiten. Der Sportchef bestreitet die Anschuldigungen, die durch einen Medienbericht öffentlich wurden.
"Philadelphia Union nimmt alle Vorwürfe des Fehlverhaltens äußerst ernst und setzt sich für ein sicheres, respektvolles und inklusives Umfeld für alle mit unserem Verein verbundenen Personen ein", hieß es in einer Mitteilung. Obwohl eine kürzlich durchgeführte Untersuchung der MLS die Vorwürfe gegen Tanner nicht bestätigen konnte, wird nun erneut ermittelt. "Union kooperiert weiterhin uneingeschränkt", hieß es dazu: "Während des gesamten Prozesses bleibt das Wohlergehen unserer Spieler, Fans, Mitarbeiter und der gesamten Gemeinschaft unsere oberste Priorität."
Schalke 04 freut sich über 90-Millionen-Regen
Der hoch verschuldete Fußball-Zweitligist Schalke 04 darf sich über einen warmen Geldregen in Höhe von 90 Millionen Euro freuen. Durch die erfolgreiche Platzierung ihrer neuen Anleihe sammelten die Königsblauen nach eigenen Angaben fast doppelt so viel Geld ein, wie bei der ursprünglichen Planung von 50 Millionen Euro zusätzlicher Einnahmen kalkuliert.
Aufgrund der hohen Nachfrage hatte Schalke das Emissionsvolumen bis zum Ablauf der Zeichnungsfrist zweimal erhöht. Dennoch blieb das Papier mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einer jährlichen Verzinsung von mindestens 6,5 Prozent stark überzeichnet. Die Westfalen wollen mit dem frischen Geld vor allem zwei vorherige Anleihen aus den Jahren 2021 (15,9 Millionen Euro) sowie 2022 (34,1) ablösen. Durch die zunächst nicht eingeplanten Mehreinnahmen soll nun die Tilgung weiterer Verbindlichkeiten forciert werden. Außerdem erhofft sich die Klubspitze parallel zur finanziellen Konsolidierung mehr Spielräume für eine sportliche Weiterentwicklung in Richtung der angestrebten Bundesliga-Rückkehr.
Weiter in neuem Wettbewerb: Eintracht-Frauen erreichen Viertelfinale
Die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt haben das Viertelfinale des neu geschaffenen Europa Cup erreicht. Die Mannschaft von Trainer Niko Arnautis setzte sich im Achtelfinal-Rückspiel 3:1 (2:1) gegen die PSV Eindhoven durch und unterstrich ihre derzeitige Form. Schon das erste Duell hatten die Hessinnen dank eines späten Doppelschlags für sich entschieden (2:1).
Die Nationalspielerinnen Nicole Anyomi (20./77.) und Laura Freigang (45.+1) schossen Frankfurt in die Runde der besten Acht, die im Februar ebenfalls in Hin- und Rückspiel ausgetragen wird. Dann geht es für den Bundesliga-Dritten, der nun seit acht Pflichtspielen ungeschlagen ist, gegen den FC Nordsjälland aus Dänemark. Für PSV traf Liz Rijsbergen (15.).
Der neu geschaffene Wettbewerb wird in einem anderen, traditionelleren Format gespielt als die Königsklasse. Eine Ligaphase gibt es nicht, sämtliche Runden inklusive des Finals finden im K.-o.-System mit Hin- und Rückspiel statt. In der Qualifikation für die Champions League war die Eintracht klar an Real Madrid gescheitert.
Sieben (!) Asse am Stück: Zverev beim Davis Cup nun unter Druck
Das deutsche Tennis-Team steht beim Davis Cup in Bologna früh unter Druck. Im Viertelfinal-Duell mit Argentinien verlor Jan-Lennard Struff sein Auftakt-Einzel gegen Tomás Martín Etcheverry auf bittere Weise 6:7 (3:7), 6:7 (7:9), wodurch die DTB-Auswahl von Bundestrainer Michael Kohlmann in Rückstand geriet. Topspieler Alexander Zverev muss im zweiten Einzel nun gegen Francisco Cerúndolo gewinnen, um einen frühen K.o. beim traditionsreichen Nationenturnier zu verhindern.
Das DTB-Team jagt in Norditalien den ersten Davis-Cup-Titel seit 1993. Mit dem Weltranglistendritten Zverev an der Spitze gelten die Deutschen eigentlich als Mitfavorit. In einem möglichen Halbfinale am Samstag (12.00 Uhr/Tennis Channel und tennis.de) würde Spanien auf die deutsche Auswahl warten. Zverev, der gegen Cerúndolo eine Bilanz von 1:3 aufweist, steht erstmals seit Februar 2023 wieder im DTB-Aufgebot.
Struff hingegen ist ein Davis-Cup-Urgestein, und der 35-Jährige kam in der stimmungsvollen "SuperTennis Arena" in der Messehalle 37 des BolognaFiere gut in die Partie. Ein frühes Break gab der Warsteiner, der sich zuletzt mit einem Sieg beim Challenger-Turnier in Lyon frisches Selbstvertrauen geholt hatte, Mitte des ersten Satzes wieder her. Im Tiebreak hatte Etcheverry die besseren Nerven.
Auch der zweite Durchgang wurde zur Nervenschlacht, beide Spieler gaben sich bei eigenem Aufschlag keine Blöße. Etcheverry servierte in der entscheidenden Phase sieben (!) Asse in Folge - und behielt im Tiebreak erneut die Oberhand.
DFB-Keeper und Nagelsmann feiern "Riesending"
Fußball-Nationaltorhüter Oliver Baumann und Bundestrainer Julian Nagelsmann sprechen im exklusiven Interview mit RTL/ntv/sport.de über das 500. Pflichtspiel der aktuellen DFB-Nummer-eins in der Bundesliga. Während Baumann diesen Meilenstein als kleine Trophäe ansieht, lobt Nagelsmann dessen Fitness, Konstanz und Bescheidenheit. "500 Bundesligaspiele sind eine extreme Zahl", sagte Nagelsmann. "Die kommt nur zustande, weil er sehr selten verletzt war. Er ist generell immer fit, ernährt sich gut und macht sich viele Gedanken abseits des Platzes, was er für seinen Körper - er ist nicht mehr der Jüngste - tun kann, dass er fit bleibt."
Laut Nagelsmann waren unter den 500 Spielen nur wenige Partien dabei, in denen Baumann "krasse Fehler" gemacht habe. "Er ist einfach super konstant und war viele Jahre - bevor er A-Nationaltorwart war - total underrated", ergänzte der Bundestrainer. Baumann selbst bezeichnete den Meilenstein als "Riesending". "Es ist wie so eine kleine Trophäe, so einen Meilenstein zu erreichen und in diese Sphären zu kommen - mit den großen Spielern, die so lange in der Bundesliga gespielt haben. Das bedeutet enorm viel für mich", sagte der 35-Jährige. Baumann debütierte am 8. Mai 2010 für den SC Freiburg in der Bundesliga. Damals bei einem 3:1-Sieg am letzten Spieltag.
Thomas Müller trifft Zukunftsentscheidung
Die Vorfreude bei Thomas Müller auf den Nervenkitzel in den Playoffs ist groß - doch vor dem Start des "Glücksspiels" regelte er erst einmal seine Zukunft. Die Ikone des FC Bayern wird sein Kanada-Abenteuer auch im kommenden Jahr fortsetzen. "Ja - volle Attacke", antwortete der Weltmeister von 2014 im "Kicker" auf die Frage, ob er definitiv eine zweite Saison bei den Caps spielen wird. Bislang war Müllers Vertrag auf eine Saison ausgelegt.
Längst ist der 36-Jährige auch in Vancouver Kult. Müller hat bei den Whitecaps eine noch nie dagewesene Euphorie ausgelöst. Im Viertelfinale der Major League Soccer (MLS) gegen den Los Angeles FC am Sonntag (3.30 Uhr MEZ) ist der BC Place in Vancouver mit rund 55.000 Zuschauern ausverkauft. "Seit einigen Tagen gibt's keine Karten mehr, das muss man im Eishockeyland Kanada erst mal schaffen", sagte Müller stolz.
Billiges Fake-Video: Trump "zockt" mit Cristiano Ronaldo
Ausgerechnet Trump, der Medien oft und aggressiv Fake News vorwirft, teilt einmal mehr ein offensichtliches und billiges KI-Fakevideo mit Cristiano Ronaldo. Der Fußball-Megastar war tatsächlich im Weißen Haus - allerdings nicht zum Jonglieren mit dem Präsidenten.
SC Freiburg gibt Update zu Irié nach Malaria-Infektion
Cyriaque Irié vom SC Freiburg macht nach seiner Malaria-Infektion weiter Fortschritte. "Die Entwicklungen und seine Werte sind positiv", sagte Trainer Julian Schuster vor dem Auswärtsspiel der Breisgauer am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) bei Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern München. "Ein paar Dinge gibt es noch aufzuarbeiten. Aber wir geben ihm die Zeit." Bedeutet: Im Duell mit dem Rekordmeister wird Irié noch fehlen. "Aber es sind positive Signale, an denen wir dran bleiben", so Schuster weiter.
Der Offensivmann war im Sommer vom französischen Klub ESTAC Troyes nach Freiburg gewechselt, kam in der Bundesliga bislang aber nur am ersten Spieltag gegen den FC Augsburg (1:3) zum Einsatz. Nachdem Irié bereits mehrere Wochen gefehlt hatte, machte der SC die Erkrankung öffentlich. Infiziert hatte er sich während einer Länderspielreise, seit Mitte Oktober trainiert der Nationalspieler Burkina Fasos individuell.
"Allererste Sahne": Hoeneß adelt Harry Kane mit besonderem Vergleich
Bayern Münchens Torjäger Harry Kane ist von Ehrenpräsident Uli Hoeneß mit einem besonderen Vergleich geadelt worden. Auf die Frage, wo er den Engländer unter den vielen Starstürmern der Historie beim deutschen Fußball-Rekordmeister einordne, antwortete der Vereinspatron: "Wir haben natürlich ganz Große schon gehabt mit Gerd Müller und mit Giovane Elber und dann natürlich auch mit Robert Lewandowski. Aber Harry Kane ist absolut ebenbürtig. Ich würde da jetzt keine großen Unterschiede machen."
Dann ergänzte Hoeneß, dass vielleicht Vereinslegende Gerd Müller noch ein wenig vor den anderen stehe, weil er auch Weltmeister war und so viele Titel gewonnen hat. "Aber was Harry Kane hier seit Monaten oder fast ein, zwei Jahren jetzt produziert, das ist allererste Sahne", schwärmte Hoeneß. Ihm gefalle vor allem, dass der 32-jährige Kane nicht nur als Sturmspitze im Strafraum auf Bälle warte und diese dann vollstrecke, sondern dass er inzwischen auch als Spielmacher und generell als Persönlichkeit überzeuge.
Krimi ohne Superstar: Spanien legt Grundlage für mögliches Deutschland-Duell
Kein Carlos Alcaraz, kein Problem: Spaniens Tennis-Auswahl hat sich auch ohne ihren Topstar ins Halbfinale des Davis Cup gekämpft. Die Iberer setzten sich bei der Finalrunde des traditionsreichen Nationenturniers in einem Krimi mit 2:1 gegen Tschechien durch - und könnten in der Runde der letzten vier nun auf das deutsche Team um Alexander Zverev treffen.
Der Weltranglisten-19. Jakub Mensik, im März Gewinner des ATP-Masters in Miami, brachte die Tschechen zunächst durch ein 7:5, 6:4 gegen Pablo Carreno-Busta in Führung. Dann sorgte der Spanier Jaume Munar mit einem 6:3, 6:4-Erfolg gegen Jiri Lehecka wieder für Spannung. Im entscheidenden Doppel bezwangen Marcel Granollers und Pedro Martinez das tschechische Duo Mensik/Tomas Machac nervenstark mit 7:6 (10:8), 7:6 (10:8) und führten den sechsmaligen Davis-Cup-Champion ins erste Halbfinale seit dem Titelgewinn 2019. Der Weltranglistenerste Alcaraz hatte seine Teilnahme kurzfristig verletzungsbedingt abgesagt.
Bayern-Boss spricht über Demenz bei verstorbener Frau
Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer hat öffentlich gemacht, dass seine im August 2024 gestorbene Frau an Demenz erkrankt war. Hainer erzählte bei einer Veranstaltung des Fußball-Rekordmeisters vor Journalisten von der Erkrankung. Hainer sei daher auch persönlich betroffen vom Thema, zu dem der FC Bayern in seinem Museum eine Veranstaltung organisiert hatte.
Dort wurde eine erste Bilanz zur Aktion mit dem Namen ""Forever Number 1" - Der FC Bayern Erinnerungskoffer" gezogen. Seit Herbst 2023 gehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Münchner in soziale Einrichtungen und bringen einen Koffer mit, in dem Erinnerungsstücke aus der Bayern-Historie sind wie etwa alte Trikots, Eintrittstickets oder Autogrammkarten. Dadurch sollen sich Leute mit Alzheimer oder Demenz an frühere Zeiten erinnern.
Menschen sollen "den Moment fühlen, sollen lachen, weinen und gemeinsam singen. Die Emotionen, die der Fußball auslöst, sind einzigartig", sagte Hainer. "Wenn ein Mensch mit Demenz beim Anblick eines alten Bayern-Trikots wieder lächelt, wenn er sich an ein Tor von Uli Hoeneß erinnert, dann haben wir viel erreicht."
Ehrenpräsident Uli Hoeneß unterstrich, dass der FC Bayern seiner sozialen Verantwortung wie bei solchen Aktionen immer nachkommen müsse. Eine Spende von 12.500 Euro des FC Bayern Hilfe e.V. an die Alzheimer-Gesellschaft München e.V. verdoppelte er spontan auf der Bühne auf 25.000 Euro.
Hoeneß findet Hype um Lennart Karl übertrieben
Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hält wenig vom Hype um Jungstar Lennart Karl. Der 17-Jährige habe zwar bei seinen bisherigen Einsätzen "sensationell gespielt", räumte der Vereinspatron des Fußball-Rekordmeisters ein. Das seien aber eben erst wenige gewesen. "Und bei uns ist es jetzt so, wenn einer drei Bundesligaspiele macht, dann wird er schon mit Messi verglichen. Also das ist schon ein bisschen übertrieben." Hoeneß erinnerte sich, dass er selbst seinerzeit eine ganze Saison lang überragend spielen musste, ehe ihn Bundestrainer Helmut Schön überhaupt anrief.
Angesichts einiger Verletztenausfälle war Karl in der Saison mehrmals von Trainer Vincent Kompany eingesetzt worden und überzeugte dabei zumeist. Dem Offensivspieler gelangen in der Bundesliga und Champions League auch schon zwei Tore. Zuletzt schoss er bei der deutschen U21-Auswahl drei Treffer in zwei Partien der EM-Qualifikation. Manche fordern, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann den Teenager mit zur Weltmeisterschaft 2026 nimmt.
Kölns Trainer erschreckt sich, als er Spieler nach Krankheit wiederseht
Vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt ist ein Einsatz von Stürmer Marius Bülter beim 1. FC Köln noch unklar. "Er hatte große Probleme Magen-Darm technisch. Als der am Dienstag das erste Mal wieder am Geißbockheim aufgedribbelt ist, habe ich mich echt erschrocken. Der junge Mann hat stark abgenommen", sagte FC-Trainer Lukas Kwasniok. "Der war nicht weiß im Gesicht, sondern glasig. Da hast du durchschauen können. Es war schon besorgniserregend", erklärte der 44-Jährige. Der 32 Jahre alte Stürmer habe sich aber stabilisiert und am Donnerstag einen guten Eindruck gemacht, betonte Kwasniok und scherzte: "Mir hätte diese Magen-Darm-Erkrankung gutgetan, ihm nicht."
Kovac macht klare Ansage zur Adeyemi-Affäre
Trainer Niko Kovac plant bei Borussia Dortmund nach der Waffenbesitz-Affäre um Karim Adeyemi keine Erziehungsmaßnahmen. "Ich bin ja nicht sein Vater, ich bin sein Trainer. Wir sollten das gescheit einordnen, das Leben geht weiter. Das ist für mich kein Grund, ihn hier mit Absicht für die nächsten Wochen zu verbannen", sagte Kovac am Donnerstag während seiner Pressekonferenz.
Vor dem Duell mit dem Angstgegner VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Fußball-Bundesliga genießt Kovac einen ungewohnten Luxus. "Es ist das, was jeder Trainer möchte. Wir sind so gut wie alle gesund, und das ist gut", betonte er. "Vor einiger Zeit hat sich alles hier von selbst aufgestellt. Jetzt ist der Konkurrenzkampf groß, jeder bekommt Druck von seinem Mitspieler." Niklas Süle wird allerdings weiter wegen einer Zehenverletzung fehlen, Ramy Bensebaini hat Probleme mit dem Rücken.
Wegen FC Bayern: Hat Barça Lewandowski ein Tor-Verbot erteilt?
2022 verkaufte der FC Bayern Robert Lewandowski nach einem zähen Poker an den FC Barcelona. Teil des Deals waren mehrere leistungsbezogene Klauseln, die dem deutschen Rekordmeister im Idealfall zusätzliche Millionen einbringen sollten. Bis heute ist so eine Gesamtsumme von 45 Millionen Euro zusammengekommen. Doch der Betrag hätte noch höher ausfallen können, behauptet ein polnischer Journalist - und spricht von einem unglaublichen Tor-Verbot.
Wurde Robert Lewandowski in seiner Debütsaison beim FC Barcelona vom Verein genötigt, das Toreschießen vorzeitig einzustellen? Diese pikante Behauptung hat der polnische Journalist Sebastian Staszewsk in einer Biografie des Superstars in die Welt gesetzt. Demnach wäre in der Spielzeit 2022/2023 eine Bonuszahlung in Höhe von 2,5 Millionen Euro an den FC Bayern fällig geworden, wenn Lewandowski mindestens 25 Ligatore erzielt hätte. Die Bosse der klammen Katalanen hätten ihren Goalgetter daher gebeten, zwei Spieltage vor Schluss seine bis dahin 23 Treffer umfassende Ausbeute nicht weiter aufzubessern, heißt es. Mit einiger Verwunderung soll Lewandowski die Bitte aufgenommen, letztlich aber umgesetzt haben.
Nach Staszewsks Enthüllung ging "Bild" in die Recherche und erhielt ebenfalls die Info, dass beim Lewandowski-Deal eine Bonuszahlung für bestimmte Torquoten vereinbart wurde. Allerdings habe die Summe lediglich bei 1,25 Millionen Euro gelegen - und Barca wegen des Geldes keinerlei Druck ausgeübt.
So entwickelten die Königsblauen ihre "Schalke DNA"
Vom einstigen Sorgenkind entwickelt sich der FC Schalke 04 zum Überflieger in der 2. Liga. Und der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Die Königsblauen haben im Hintergrund ein computergestütztes Analyseverfahren entwickelt, das nur ein Ziel hat: die perfekte "Schalke DNA" zu finden.
Gerücht: Premier-League-Rakete taucht auf Radar des FC Bayern auf
Vor drei Jahren verdiente Antoine Semenyo sein Geld noch in der zweiten englischen Liga bei Bristol City, heute sollen sich Top-Klubs aus ganz Europa um den 25 Jahre alten Nationalspieler Ghanas streiten.
Wie der türkische Transfer-Experte Ekrem Konur enthüllte, zählt der FC Bayern neben den Premier-League-Big-Six Manchester City, FC Liverpool, Manchester United, Tottenham Hotspur, FC Chelsea und FC Arsenal sowie Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain aus Frankreich zu den Interessenten für den Leistungsträger des englischen Überraschungsteams AFC Bournemouth.
Semenyo, der in der Offensive fast überall einsetzbar ist und in der laufenden Saison bereits sechs Tore und drei Vorlagen für die Cherries gesammelt hat, ist vertraglich noch bis 2030 an den Klub gebunden, soll allerdings eine Ausstiegsklausel über umgerechnet ca. 74 Millionen Euro besitzen. Diese Option sei ab Januar gültig, heißt es.
FC Bayern sorgt für seltenen Moment
Die Siegesserie des FC Bayern ist vorbei: Nach 16 Erfolgen in Folge kommt der Rekordmeister bei Union Berlin nicht über ein 2:2 hinaus. Ein kleiner Dämpfer für die Münchner Dominanz - und ein seltener Moment, in dem selbst die perfekten Bayern menschlich wirken.
Überraschende Wende im Gewehrskandal der Biathletinnen
Hat es den Gewehrskandal im Team der französischen Biathlon-Frauen gar nicht gegeben? Trotz mehrerer übereinstimmender Medienberichte und detaillierten Informationen zu dem Vorfall, hat der nationale Verband (FFS) die Vorwürfe gegen Jeanne Richard am Mittwoch offiziell zurückgewiesen. "Im Gegensatz zu gewissen Gerüchten, die in diversen Medien zirkulieren, wurde kein Fehlverhalten zwischen zwei Athletinnen des französischen Biathlon-Teams festgestellt", teilte die FFS mit. Was der Verband aber zugab: So ganz sauber lief es hinter den Kulissen auch nicht. "Zu Beginn der Saison hat sich der Verband mit einem Verstoß gegen die Team-Regeln beschäftigt, der im Anschluss an eine Untersuchung zu einer Strafe geführt hat", heißt es. Weitere Einzelheiten dazu lieferte der Verband nicht. So blieb unklar, um welche Art Regelverstoß es sich handelte. Auch, wer ihn begangen hat und welche Strafe ausgesprochen wurde verriet die FFS nicht.
Mehrere französische Medien hatten in den letzten Tagen berichtet, dass Jeanne Richard versucht haben soll, das Gewehr ihrer Teamkollegin Océane Michelon zu manipulieren. Weitere Einzelheiten dazu kamen nach und nach ans Licht. So zum Beispiel, dass sich der Vorfall in Pokljuka ereignete und Justine Braisaz-Bouchet ihre Teamkollegin auf frischer Tat ertappt hat.
100 und fit: "Turn-Oma" feiert unglaubliches Jubiläum
Das Guinness-Buch der Rekorde führt sie als älteste Wettkampfturnerin der Welt, vor anderthalb Jahren bekam sie das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen - heute nun feiert Johanna Quaas ihren 100. Geburtstag. Die "Turn-Oma" entdeckte bereits als Kind ihre Liebe zu dem Sport, Profi war sie jedoch nie. Dafür wurde sie 1983 im Alter von 57 Jahren erstmals DDR-Meisterin beim Deutschen Turn- und Sportfest in Leipzig. Ab 1990 nahm Quaas an allen Deutschen Turnfesten teil.
Zudem arbeitete Quaas als Trainerin. Zwei ihrer Athletinnen schafften es 1964 zu den Olympischen Spielen in Tokio. 2012 erlangte Quaas Bekanntheit durch mehrere Youtube-Videos, die sie beim Turnen beim Turnier der Meister in Cottbus zeigen, selbst internationale Medien berichteten über sie. Im selben Jahr erhielt sie den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Auf die Frage, wie es ihr gelinge, auch im hohen Alter noch fit zu sein, sagte Quaas im Rahmen der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes: "Immer bewegen und dabei Spaß haben. Alles essen, aber in Maßen."
Wilde Spekulationen um Adeyemi-Knall beim BVB
Vorerst muss Borussia Dortmunds Angreifer Karim Adeyemi wegen seines Justizärgers nur Sozialstunden ableisten. Allerdings könnte es auch noch zu einem echten Knall rund um den BVB-Profi kommen. Die "Bild" spekuliert, dass der BVB die eigentlich geplante Vertragsverlängerung mit Adeyemi abblasen könnte. Jedenfalls habe sich die Verhandlungsposition der Spielerseite "klar verschlechtert", heißt es.
Adeyemis aktueller Kontrakt ist noch bis 2027 datiert. Für eine Verlängerung soll sein Berater Jorge Mendes unter anderem eine Ausstiegsklausel fordern - eigentlich ein Tabu beim BVB, das nur in absoluten Ausnahmefällen gebrochen wird. Weiter heißt es in dem Bericht, dass sich auch Adeyemis Aussichten auf einen Vereinswechsel verschlechtert haben könnten. Der 23-Jährige war zuletzt mit Manchester United und Inter Mailand in Verbindung gebracht worden. Er tendiere klar zu einem Vereinswechsel im kommenden Sommer, war aus seinem Umfeld zu hören.
Adeyemi hatte wegen illegalen Waffenbesitzes einen Strafbefehl erhalten und musste eine Geldstrafe in Höhe von 450.000 Euro bezahlen. BVB und DFB sanktionierten Adeyemi in gegenseitiger Absprache zudem zusätzlich. In einem Fußball-Projekt für Kinder und Jugendliche in Dortmund muss er Sozialstunden ableisten.
Rassismus gegen Schiri: Co-Trainer wird gesperrt
Der ehemalige Premier-League-Verteidiger Mauricio Taricco ist in Südkorea wegen einer rassistischen Geste für fünf Spiele gesperrt worden. Der 52-jährige Argentinier, der aktuell als Co-Trainer von Gus Poyet beim südkoreanischen Meister Jeonbuk tätig ist, hatte Anfang des Monats laut K-League-Offiziellen eine sogenannte "Schlitzaugen"-Geste gegenüber einem Schiedsrichter gezeigt.
Taricco war des Feldes verwiesen worden, nachdem der ehemalige Spieler von Ipswich Town und Tottenham Hotspur argumentiert hatte, sein Team hätte einen Elfmeter wegen Handspiels bekommen müssen. Anschließend soll er dem Schiedsrichter das spanische Wort für "Rassist" zugerufen und sich dann die Finger vor die Augen gehalten und sie zurückgezogen haben. Der Schiedsrichter meldete die Geste dem Disziplinarausschuss der K League, der Tariccos Verhalten nun als rassistisch einstufte. Laut Ligaangaben behauptete Taricco, er habe lediglich auf seine Augen gezeigt, um zu hinterfragen, ob der Schiedsrichter das Handspiel gesehen habe. Die K-League wies Tariccos Argumentation zurück und verhängte zudem eine Geldstrafe von 20 Millionen Won (13.600 US-Dollar).
Schröders Kings kassieren siebte Pleite in Folge
Keine Chance gegen den Meister: Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder hat mit seinen Sacramento Kings den nächsten Rückschlag in der NBA hinnehmen müssen. Beim Meister Oklahoma City Thunder um den deutschen Center Isaiah Hartenstein verloren die Kings mit 99:113 und kassierten die siebte Niederlage hintereinander. OKC führt die Western Conference als bestes Team der NBA nach dem siebten Sieg in Serie - ihrem 15. Erfolg im 16. Saisonspiel - weiter souverän an, Sacramento ist Vorletzter.
Schröder konnte die zwölfte Kings-Pleite in dieser Spielzeit trotz einer soliden Leistung nicht verhindern. Der Welt- und Europameister, der erneut nicht zur Startformation seines Teams gehörte, verbuchte 21 Punkte, drei Assists und fünf Rebounds. Hartenstein steuerte als Starter für Oklahoma vier Zähler, drei Assists und zwölf Rebounds bei. MVP Shai Gilgeous-Alexander kam als Top-Scorer der Partie derweil auf 33 Punkte. Er erzielte damit auch im 88. Spiel in Serie mindestens 20 Zähler - nur NBA-Legende Wilt Chamberlain hat mehr erreicht (92 und 126).
Bayern-Shootingstar Karl "mit Messi zu vergleichen"
Der ehemalige Fußball-Weltmeister Olaf Thon sieht bei Shootingstar Lennart Karl enormes Potential. "Nicht nur, um bei den Bayern Stammspieler zu werden, sondern auch in der Nationalmannschaft. Durch seine Spielweise kann man ihn mit Messi vergleichen", sagte Thon im Sport1-Interview. Der 17-Jährige sei "auf jeden Fall ein Kandidat" für den deutschen WM-Kader.
Lionel Messi ist das große Vorbild von Karl, "leider habe ich noch nicht gegen ihn gespielt", sagte der Flügelspieler zuletzt im DFB-Interview. "Ob er diesem großen Idol dann mal nacheifern kann, wird sich zeigen", sagte Thon: "Aber die Ansätze sind da." Erst einmal müsse Karl sich aber beim deutschen Rekordmeister durchsetzen.
Tor und Vorlage reichen Draisaitl nicht zum Sieg
Für Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers läuft die NHL-Saison weiterhin nicht rund. Bei den Washington Capitals verlor der Vizemeister mit 4:7 und musste im 22. Saisonspiel bereits die 13. Niederlage hinnehmen. Auch dank Draisaitl hielt Edmonton die Partie in Washington lange Zeit offen. Nachdem der Angreifer im ersten Drittel einen Treffer für sein Team vorbereitete, markierte er im Schlussabschnitt mit seinem 14. Saisontor das zwischenzeitliche 4:5. Die Oilers schnupperten am Ausgleich, ehe die Capitals in den letzten 61 Sekunden noch zwei Treffer nachlegten.
Eine Niederlage kassierte auch Ex-Bundestrainer Marco Sturm mit den Boston Bruins. Das 3:4 bei den Anaheim Ducks bedeutete für die so fulminant in die Saison gestarteten Bruins die dritte Pleite in den jüngsten vier Spielen. Boston fiel auf den zweiten Platz der Atlantic Division zurück, ist mit zwölf Siegen und 24 Punkten aber weiter gut im Rennen.
Erster Verteidiger seit 52 Jahren: Verletzter Hakimi erhält Ehrung
Feiner Zwirn und Fußorthese: Ex-Dortmund-Star Achraf Hakimi ist erstmals als Afrikas Fußballer des Jahres ausgezeichnet worden. Der Profi von Paris St. Germain, der nach einem Foul von Bayern Münchens Luis Díaz aktuell verletzt pausieren muss, verwies Mohamed Salah vom FC Liverpool und Victor Osimhen von Galatasaray auf die Plätze zwei und drei.
"Es ist mir eine große Ehre, heute hier zu sein, und ich bin stolz darauf, eine so prestigeträchtige Trophäe zu gewinnen", sagte Hakimi, der mit PSG die Champions League und die französische Meisterschaft gewann. Der 27 Jahre alte Außenverteidiger arbeitet nun an seinem Comeback und hofft, seine Knöchelverletzung bis zum Start des Afrika-Cups am 21. Dezember kuriert zu haben. Dann will Hakimi Gastgeber Marokko zum Titelgewinn führen. Hakimi ist als Preisträger der Nachfolger von Ademola Lookman (Atalanta Bergamo), bei den Frauen erhielt Ghizlane Chebbak (Al-Hilal/Saudi-Arabien) die persönliche Auszeichnung. Mit Hakimi ist erstmals seit Bwanga Tshimen 1973 wieder ein Verteidiger gewählt worden.
Sorge um Popp - Trainer gibt Update nach Auswechslung
Die Sorgen um Alexandra Popp konnte Stephan Lerch zumindest ein wenig lindern. "Sie war jetzt nicht mehr schmerzverzerrt im Gesicht, aber da müssen wir jetzt einfach schauen. Es war auf jeden Fall ein Schlag aufs Knie", erklärte der Trainer des VfL Wolfsburg nach dem 5:2 (3:2)-Torfestival gegen Manchester United: "Jetzt müssen wir die Diagnostik abwarten." Beim wichtigen Champions-League-Heimsieg des Vizemeisters war die Kapitänin nach einer Stunde vom Platz gehumpelt.
Unbeeindruckt auch von diesem Rückschlag fertigte der VfL die bis dato makellosen Engländerinnen ab - und hat den Einzug ins Viertelfinale mit neun Punkten aus vier Spielen in der eigenen Hand. "Das war ein großes Spiel und ein großer Sieg für uns", sagte Lerch bei Disney+. "Das war ein verrücktes Spiel. Nach letzter Woche haben wir heute einen sehr guten Job gemacht. Ich bin sehr stolz auf das ganze Team", sagte Doppel-Torschützin Lineth Beerensteyn. Voller Optimismus blickte die Oranje-Torjägerin voraus auf den Abschluss der Ligaphase bei Real Madrid und gegen den FC Chelsea (9./17. Dezember): "Wenn wir so weitermachen, denke ich, dass es eine richtig schöne Champions-League-Saison für uns wird."
Müller liefert seinem Team "mehr nackte Wahrheiten"
Ex-Nationalspieler Thomas Müller sendet in seiner Funktion als Radio Müller in Kanada auch unbequeme Botschaften. "Die Mannschaft bekommt von mir mehr nackte Wahrheiten zwischen den Zeilen geliefert, als sie es bisher gewohnt waren und ihnen manchmal lieb ist", sagte der Fußball-Weltmeister von 2014 dem "Kicker" über sein neues Team, die Vancouver Whitecaps. "Die Jungs sind hier supernett zueinander, auf dem Platz nach meinem Geschmack manchmal zu nett. Vielleicht kann ich mit meiner Art ein bisschen vermitteln, dass man nett sein und Dinge trotzdem klar und deutlich ansprechen kann, die besser laufen müssen."
Müller spielt seit dem Sommer in Kanada und hat nach dem Abschied vom FC Bayern München sofort eine tragende Rolle in seiner neuen Mannschaft eingenommen. In bislang wettbewerbsübergreifend zehn Pflichtspielen kommt er auf neun Treffer und vier Vorlagen. "Ich hatte, was die Tore betrifft, nicht so hohe Erwartungen. Diese habe ich auf jeden Fall übertroffen. Natürlich freue ich mich über die Tore, aber hauptsächlich freue ich mich über die Mannschaftserfolge", sagte Müller.