Donnerstag, 12. November 2020Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & David Bedürftig
21:41 Uhr

Dahmen rettet schwache deutsche U21

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Finn Dahmen pariert einen Elfmeter von Zan Celar.

(Foto: imago images/foto2press)

Die deutsche U21 hat sich vor dem Abschluss der EM-Qualifikation mit einem Unentschieden im Testspiel zufrieden geben müssen. Die Auswahl von Trainer Stefan Kuntz trennte sich in Braunschweig 1:1 (1:0) von EM-Gastgeber Slowenien. Manuel Wintzheimer (42. Minute/Foulelfmeter) traf im Geisterspiel für Deutschland, Zan Medved (46./Foulelfmeter) für die Slowenen. Torhüter Finn Dahmen parierte kurz vor Schluss einen weiteren Strafstoß (87.). Am Dienstag will sein Team das EM-Ticket gegen Wales endgültig perfekt machen. Die Endrunde findet im kommenden Jahr in Slowenien und Ungarn statt.

21:00 Uhr

Deutsche eröffnet erstes Frauen-Golf-Turnier in Saudi-Arabien

Die deutsche Spielerin Leonie Harm hat mit ihrem Abschlag das erste Profi-Golfturnier für Frauen in Saudi-Arabien eröffnet. Bis Sonntag kämpfen in der King Abdullah Economic City am Roten Meer mehr als 100 Spielerinnen um den Titel bei den Saudi Ladies International, wie der Veranstalter mitteilte. Wegen der Corona-Pandemie sind jedoch keine Zuschauer zugelassen.

In dem islamisch-konservativen Königreich sind die Frauenrechte stark eingeschränkt. In den vergangenen Jahren hat das Herrscherhaus die lange strikten Regelungen jedoch gelockert. So dürfen Frauen mittlerweile Auto fahren. Gleichzeitig will sich Saudi-Arabien als Standort für internationale Sportwettbewerbe etablieren und damit Sport-Washing betreiben, also über die Menschenrechtsverletzungen im Land hinwegtäuschen. So richtete das Land im vergangenen Dezember trotz Kritik von Menschenrechtlern den WM-Kampf im Schwergewichtsboxen aus. Im nächsten Jahr will die Formel 1 erstmals in Saudi-Arabien fahren.

20:36 Uhr

RB-Star giftet gegen "fragwürdige" Länderspiele: "Wir sind nur Puppen"

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Hinterfragt die Länderspiele: Marcel Sabitzer von RB Leipzig.

(Foto: imago images/Thomas Frey)

Kapitän Marcel Sabitzer von Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie gegen Länderspiele ausgesprochen. "Wenn man sich gesellschaftliche Lage weltweit ansieht, dann ist es fragwürdig, wie man den Wettbewerb durchführt. Es ist zu hinterfragen, ob das in dieser Phase alles Sinn macht", sagte der österreichische Nationalspieler nach dem Test in Luxemburg (3:0) laut "Kurier". Die Kritik richtete sich gegen die Europäische Fußball-Union Uefa als Organisator der Partien. "Wir sind die Puppen, die das ausführen müssen. Es liegt nicht in unserer Hand", sagte Sabitzer.

Den Spielbetrieb in den nationalen Ligen klammerte der 26-Jährige ausdrücklich aus seiner Kritik aus. "Der Profisport macht sich viele Gedanken, wie man die Bewerbe durchführen kann. Bei den Vereinen herrscht eine andere Situation vor als bei Nationalmannschaften, wo alle Spieler aus den verschiedensten Richtungen anreisen. Beim Klub ist man eher unter sich", sagte Sabitzer.

19:48 Uhr

Die logische Hammergruppe: Zverev bei ATP-Finals gegen Djokovic

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Die Kumpels Zverev und Djokovic wurde in eine Gruppe gelost beim ATP-Finale in London.

(Foto: REUTERS)

Deutschlands Topspieler Alexander Zverev trifft bei den ATP Finals auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien), Daniil Medwedew (Russland/Nr. 4) und den Argentinier Diego Schwartzman (Nr. 9). Bei dem am Sonntag startenden Saisonfinale messen sich in der zweiten Gruppe der 13-malige French-Open-Champion Rafael Nadal (Spanien/Nr. 2), US-Open-Sieger Dominic Thiem (Österreich/Nr. 3), Titelverteidiger Stefanos Tsitsipas (Griechenland/Nr. 6) und der Russe Andrej Rublew (Nr. 8).

Der Weltranglistensiebte Zverev (Hamburg) hatte das Turnier 2018 gewonnen und damit den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Rekordsieger Roger Federer (sechs Titel) fehlt in London, da er nach zwei Knie-Operationen seine Saison bereits im Sommer beendet hatte. Sportlich hatte sich Zverev zuletzt in starker Form präsentiert. Nach den Triumphen bei beiden ATP-Turnieren in Köln erreichte er auch beim Masters in Paris das Endspiel, musste sich dort aber Medwedew geschlagen geben.

18:58 Uhr

Angriff auf Ausstellung über jüdische Sportler: DOSB verurteilt "feige Tat"

Präsident Alfons Hörmann vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) hat den Angriff auf die Bochumer Ausstellung über jüdische Sportstars in Deutschland als "feige Tat" verurteilt. "Wir verurteilen die hinterhältigen Angriffe auf das wichtige Andenken unserer Sportkameraden Lilli Hennoch, Alfred und Gustav Felix Flatow und Walther Bensemann auf das Schärfste", sagte Hörmann in einer DOSB-Mitteilung.

Hörmann fügte an: "Zugleich stehen wir solidarisch mit unseren Mitgliedsverbänden DFB und Makkabi Deutschland und all denen, die sich für die Werte des Sports aktiv einsetzen." In der Nacht vom 9. auf den 10. November hatten Unbekannte lebensgroße Plexiglasfiguren der Ausstellung "Zwischen Erfolg und Verfolgung - Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach" mit Motiven jüdischer Sportler in Bochums Innenstadt stark beschädigt.

18:13 Uhr

Lillehammer sagt Weltcups ab

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Kein Skispringen Anfang Dezember in Lillehammer.

(Foto: imago images/Sammy Minkoff)

Die Weltcups der Nordischen Kombinierer, Langläufer und Skispringerinnen im norwegischen Lillehammer können Anfang Dezember nicht stattfinden. Angesichts der aktuellen Schwierigkeiten in der Coronavirus-Pandemie sei eine Austragung zu diesem Zeitpunkt nicht richtig, sagte der Präsident des Norwegischen Skiverbandes Erik Røste laut einer Mitteilung des Weltverbandes Fis. Man werde versuchen, neue Daten für die Wettbewerbe zu finden. Die Wettkämpfe hätten vom 4. bis zum 6. Dezember in der norwegischen Wintersporthochburg ausgetragen werden sollen. Für die Skispringerinnen fällt damit der eigentlich geplante Saisonauftakt aus. Bei den Kombinierern und Langläufern trifft es die zweite Weltcup-Station des Winters.

17:36 Uhr

Bitter für Gladbach: Hofmann verletzt sich bei der DFB-Elf und fällt lange aus

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Gegen Tschechien noch im Einsatz: Jonas Hofmann.

(Foto: imago images/Moritz Müller)

Schlechte Nachricht für Borussia Mönchengladbach und Nationalspieler Jonas Hofmann: Der 28 Jahre alte Offensivspieler fällt mit einem Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel mehrere Wochen lang aus. Hofmann zog sich die Verletzung im Testländerspiel der Fußball-Nationalmannschaft am Mittwoch gegen Tschechien zu. Die Diagnose teilte der DFB nach einer genaueren Untersuchung mit. Hofmann reiste aus dem DFB-Teamhotel in Leipzig ab und dürfte seinem Klub in Bundesliga und Champions League bis zum Jahresende wohl nicht mehr zur Verfügung stehen.

17:00 Uhr

Ex-DFL-Boss Rettig schießt gegen Rummenigge wegen "G15"

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Rettig (rechts) und Rummenigge (2. v. r.) werden wohl keine Freunde mehr.

(Foto: imago/MIS)

Der frühere DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig hat den von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge initiierten "G15"-Gipfel stark kritisiert. "Sollte ruchbar werden, dass man andere Gedanken hat als der FC Bayern oder Kollegen, dann könnte das ja dazu führen, dass man zukünftig auch Persona non grata wird und von allen anderen Dingen ausgeschlossen wird", sagte Rettig bei Sky und meinte: "Dann können wir bald den Laden zumachen." Vertreter von 14 Bundesligisten und Zweitligist Hamburger SV hatten sich am Mittwoch zu Diskussionen über wichtige Zukunftsthemen des deutschen Fußballs getroffen. Vier Bundesligisten waren von Rummenigge jedoch nicht eingeladen worden.

Kritik richtete Rettig aber auch an Rummenigge persönlich. "Schmunzeln muss ich natürlich, wenn Herr Rummenigge sich über Geheimtreffen echauffiert oder Geheimpapiere", sagte er, schließlich hätten die Bayern in Sachen europäischer Superliga oder in der Kirch-Krise "nicht nur geheime Gespräche geführt, sondern auch geheime Verträge abgeschlossen. Also dass jemand mit dieser Vita sich dann so aus dem Fenster lehnt, das muss ich sagen, entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie."

16:26 Uhr

Vettel bangt vor Rekord-Rennkalender und Pandemie in Saison 2021

Die Coronavirus-Pandemie wird nach Ansicht des viermaligen Weltmeisters Sebastian Vettel auch den Verlauf des nächsten Formel-1-Jahres bestimmen. "Wie sich die Situation um Corona entwickelt, das wird im Wesentlichen beeinflussen, wie mindestens der erste Teil der kommenden Saison aussieht", sagte der Ferrari-Fahrer vor dem Großen Preis der Türkei in Istanbul: "Ich hoffe aber weiterhin, dass wir irgendwann zu so etwas wie Normalität zurückkehren können." Vettel glaube nicht, "dass die Pandemie Anfang 2021 aus der Welt sein wird", betonte der 33-Jährige.

Erst am Dienstag hatte die Formel 1 ihren provisorischen Kalender mit der Rekordzahl von 23 Rennen präsentiert. Das stelle eine enorme Belastung für die Rennställe dar, sagte der Heppenheimer: "Es geht nicht nur um die eineinhalb Stunden am Sonntag. Es ist viel mehr Arbeit." Losgehen soll es im kommenden Jahr traditionell wieder im März im australischen Melbourne.

15:40 Uhr

Gomez fehlt Klopp sehr lange - kommen Alaba oder Boateng?

Teammanager Jürgen Klopp vom englischen Fußball-Meister FC Liverpool muss wie befürchtet länger auf Abwehrspieler Joe Gomez verzichten. Der 23-Jährige sei erfolgreich am Knie operiert worden und werde einen "signifikanten Teil" der restlichen Saison verpassen, teilten die Reds mit. Gomez hatte sich im Training bei der englischen Nationalmannschaft ohne Fremdeinwirkung eine Sehnenverletzung im linken Knie zugezogen.

Für Klopp verschärfen sich damit die personellen Probleme in der Defensive. Abwehrchef Virgil van Dijk fällt nach einer schweren Knieverletzung monatelang aus. Auch Trent Alexander-Arnold (Wade) muss aktuell passen. Dafür könnte Fabinho (Oberschenkel) nach der Länderspielphase wieder zur Verfügung stehen. Immer wieder brodelt es auch in der Gerüchteküche: David Alaba könnte als Ersatz im Winter vom FC Bayern kommen und nachdem nun bekannt wurde, dass Jérôme Boatengs Vertrag nicht verlängert werden soll beim Rekordmeister, könnte auch der Rio-Weltmeister als erfahrene Stütze interessant werden für Klopp.

14:43 Uhr

Bombenentschärfung in Dortmund - BVB wohl nicht betroffen

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Der BVB konnte vor der Bombenentschärfung trainieren.

(Foto: imago images/RHR-Foto)

Das Training des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund ist nicht von einer geplanten Bombenentschärfung im Stadtgebiet betroffen. Zwar liegt das Trainingsgelände des BVB im Stadtteil Brackel auf dem Gebiet, wo heute Mittag ein bei Bauarbeiten gefundener 250-Kilogramm-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden sollte. Die in der Länderspielwoche in Dortmund verbliebenen BVB-Fußballer hatten ihr Vormittagstraining aber bereits beendet, bestätigte ein Klubsprecher auf Anfrage.

Im Umfeld der Fliegerbombe auf einem Golf-Gelände mussten nach Angaben der Stadt rund 1800 Personen evakuiert werden, darunter auch Angestellte des BVB-Nachwuchsleistungszentrums und der Sport-Geschäftsstelle. Sie wechselten zum Teil ins Homeoffice.

14:02 Uhr

Hat der FC Bayern schon den Boateng-Ersatz gefunden?

Nach Informationen von "Sport Bild" will der FC Bayern den auslaufenden Vertrag mit Jérôme Boateng (32) nicht verlängern. Stattdessen soll der Triple-Gewinner weiter an einer Verpflichtung des französischen Nationalspielers Dayot Upamecano (22) von RB Leipzig interessiert sein. Upamecano wurde in der Vergangenheit schon häufiger mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Er kann im kommenden Sommer für eine Ablöse von angeblich 42 Millionen Euro aus seinem Vertrag in Leipzig aussteigen.

13:19 Uhr

Dänen gelingt irrer Fallrückzieher-Seitfallzieher-Treffer

Der dänische Fußball-Profi Nicolai Geertsen hat mit einem Traum-Treffer Marke "Tor des Monats" einen Internethit gelandet. Der 29 Jahre alte Innenverteidiger von Erstligist Lyngby BK knallte den Ball im Pokalspiel beim Drittligisten Slagelse BundI (9:0) zunächst aus elf Metern per Fallrückzieher an die Latte - und verwertete dann den Abpraller per Seitfallzieher zum 7:0 (69.).

In dänischen Medien wurde das Kunststück als "Tor des Jahres" oder "unglaublicher Wahnsinnstreffer" bezeichnet.

12:46 Uhr

"Fühle mich pudelwohl": DFB-Spieler will bei RB Leipzig verlängern

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Halstenberg spielt seit fünf Jahren in Leipzig.

(Foto: imago images/kolbert-press)

Nationalspieler Marcel Halstenberg sieht seine Zukunft mittelfristig beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig. Nach einem Bericht des "Kicker" wurden bereits Gespräche zur Verlängerung des noch bis 2022 laufenden Vertrages aufgenommen. "Ich fühle mich in Leipzig pudelwohl und kann mich voll mit der Aufgabe identifizieren. Der ganze Klub hat sich herausragend entwickelt, gleichzeitig haben wir alle noch große Ziele", sagte Halstenberg.

Der 29-Jährige muss aktuell wegen einer Adduktorenverletzung auf die Länderspiele mit der deutschen Nationalmannschaft verzichten. Sein Ziel ist die Rückkehr zum Ligaspiel bei Eintracht Frankfurt am 21. November. "Ich bin eigentlich ganz zuversichtlich, dass ich nach der Pause wieder angreifen kann", sagte der Linksverteidiger. Halstenberg war 2015 für rund drei Millionen Euro vom FC St. Pauli nach Leipzig gewechselt.

12:28 Uhr

Hasenhüttl profitiert von Geisterspielen

Teammanager Ralph Hasenhüttl sieht auch die Spiele ohne Fußballfans im Stadion als Erfolgsrezept seines FC Southampton in der Premier League. "Als Trainer kann ich bei Geisterspielen viel besser coachen, das hilft uns definitiv", sagte der frühere Leipzig-Coach dem "Kicker": "Und die Spieler haben viel mehr Ruhe am Ball, wenn sie nicht von den Rängen gepusht werden." Das sei laut Hasenhüttl "schon ein mentaler Unterschied".

  • Die Überraschungsmannschaft liegt nach acht Spielen in der Premier League auf dem vierten Tabellenplatz. Natürlich würde Hasenhüttl aber "viel lieber mit unseren Fans im Stadion feiern als ohne sie spielen", betonte er.
  • Die Saints hatten in der Spielpause beim Lockdown im vergangenen Frühjahr beschlossen, ihre Philosophie umzustellen. "Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um mit mehr Risiko Fußball zu spielen", sagte Hasenhüttl, der daraufhin in jedem Bereich des Spiels "viele Schritte" nach vorne sah. Nun gelte es, dass "wir in diesen Bereichen des Spiels so stabil werden, dass es uns nichts ausmacht, wenn wieder Fans zugelassen werden", sagte er.
12:11 Uhr

Impfen für Olympia? Bach widerspricht

Das IOC will vor den Sommerspielen in Tokio keine Vorzugsbehandlung für Olympia-Teilnehmer bei der Zuteilung eines Corona-Impfstoffs erwirken. "Die erste Impfwelle ist für die Menschen, die es brauchen, die Hochrisikogruppen - und das unterstützen wir sehr", sagte Thomas Bach, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees.

  • Zuvor hatten die Organisatoren der Tokio-Spiele mit Erleichterung auf die Nachricht von einem vielversprechenden Impfstoff der Firmen Biontech und Pfizer reagiert. Die Olympischen Spiele in Japan waren wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr in den Sommer 2021 verlegt worden.
  • Über die Chancen auf einen Impfstoff sei das IOC in Gesprächen mit Herstellern und medizinischen Experten, ließ Bach nach einer Sitzung der IOC-Exekutive wissen. Zunächst solle dieser aber an "Krankenschwestern, Ärzte und jeden, der unsere Gesellschaften am Leben erhält" gehen, versicherte der 66-Jährige. "In diesem Zusammenhang werden wir weitere Gespräche mit allen Experten führen", fügte Bach hinzu.
11:38 Uhr

Vogt ebenfalls infiziert: Hoffenheim kämpft gegen Corona-Lage

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Auch Vogt ist betroffen.

(Foto: dpa)

Die Corona-Lage beim Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim hat sich weiter verschärft. Nachdem zuvor zwei Profis (Sebastian Rudy und Ishak Belfodil) sowie ein Mitglied des Trainerteams positiv getestet wurden, lieferte bei einer weiteren Testreihe am Mittwochabend laut Klub auch die Wiederholung des zuvor "nicht definitiv zu bewertenden Tests" von Kevin Vogt einen positiven Befund.

  • Damit erhöhte sich die Zahl der Corona-Infizierten bei der TSG auf acht, darunter sechs Spieler. Verteidiger Vogt befindet sich wie der Rest der Mannschaft seit Mittwoch in Quarantäne.
  • Torhüter Oliver Baumann musste als Vorsichtsmaßnahme zudem das Quartier der deutschen Nationalmannschaft in Leipzig verlassen, Ryan Sessegnon jenes der englischen U21.
  • Am Dienstag hatten bereits der Israeli Munas Dabbur und der Däne Robert Skov bei ihren Nationalteams positive Ergebnisse erhalten. Angreifer Jacob Bruun Larsen war in der vergangenen Woche positiv getestet worden.
11:11 Uhr

RB Leipzig vereinbart Indien-Kooperation

Fußball-Bundesligist RB Leipzig und der FC Goa aus der indischen Super League haben eine Kooperation vereinbart. Die Partnerschaft der beiden Klubs läuft zunächst bis zum 30. Juni 2023. Gespräche zwischen beiden Vereinen gibt es bereits seit 2018.

  • Im Mittelpunkt der Partnerschaft soll die Ausbildung von Nachwuchsspielern im indischen Fußballmarkt stehen. Das geschieht in Form von Fußballcamps, die in Zeiten der Coronapandemie zunächst online stattfinden werden. Zudem soll es einen verstärkten Austausch bei der Trainerausbildung sowie beim Know-How im Hinblick auf die Vereinsstrukturen geben.
  • "Wir freuen uns sehr auf die nun beginnende Partnerschaft mit dem FC Goa, denn dieser Klub passt mit seiner jungen, modernen und innovativen Herangehensweise perfekt zu uns", sagte Leipzigs Vorstands-Chef Oliver Mintzlaff.
  • Gegründet wurde der FC Goa im Jahre 2014. 2019 wurde der Klub Superpokalsieger, in der Saison 2019/20 gewann die Mannschaft von spanischen Trainer Juan Ferrando die Regular Season der Super League.
10:37 Uhr

Länderspiel-Schock: Kroate Vida spielt trotz positivem Test

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Vida spielte eine Halbzeit.

(Foto: REUTERS)

Das positive Testergebnis kam kurz nach Mitternacht - und war ein Schock für Domagoj Vida. Der Kapitän der kroatischen Fußball-Nationalmannschaft hatte beim Länderspiel in Istanbul gegen die Türkei (3:3) ohne sein Wissen mit Covid-19 gespielt. Das gab der kroatische Verband bekannt.

  • Bei der eigentlichen Testreihe für die Begegnung sei der Besiktas-Profi noch negativ gewesen. Die neuerliche Testung sei am Mittwochmorgen vor dem Spiel mit Blick auf die Nations-League-Partie am Samstag in Stockholm gegen Schweden durchgeführt worden. Dabei war neben Vida auch ein Stabmitglied positiv.
  • Der 31 Jahre alte Abwehrspieler wurde gegen die Türkei wie zuvor abgesprochen zur Halbzeit ausgewechselt. Er begab sich in Istanbul in Isolation. Der Rest des Trosses soll wie geplant nach Schweden reisen; mit Ausnahme des positiven Helfers, der keinen Kontakt zur Mannschaft gehabt haben soll.
10:03 Uhr

Formel 1 nimmt die Frauen bei sich auf

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Jamie Chadwick war die erste Meisterin.

(Foto: imago images/Eibner)

Die Frauenrennserie "W Series" schafft im kommenden Jahr erstmals den Sprung ins Rahmenprogramm der Formel 1. Das teilten die Organisatoren mit. Demnach werden 2021 acht Rennen am Rande eines Grand Prix der Königsklasse ausgetragen, Details wurden noch nicht genannt.

  • Die W Series bestritt 2019 ihre Debütsaison und ging dabei im Vorprogramm der DTM an den Start. 2020 finden aufgrund der Corona-Pandemie keine Rennen statt.
  • "Die Formel 1 ist mit Abstand die wichtigste Motorsportserie der Welt", sagte Geschäftsführerin Catherine Bond Muir: "Wir wollen immer größer und besser werden, daher war eine Partnerschaft mit der Formel 1 immer unser ultimatives Ziel. Unsere globale Reichweite und unser Einfluss werden dadurch zweifellos signifikant wachsen."
  • Den ersten Meistertitel hatte 2019 die britische Williams-Entwicklungsfahrerin Jamie Chadwick gewonnen. Damals wurden sechs Rennen ausgetragen.
09:27 Uhr

Ronaldo braucht nur noch acht Tore zum Weltrekord

Superstar Cristiano Ronaldo ist weiter auf Weltrekordjagd. Mit seinem Treffer beim 7:0-Sieg im Freundschaftsspiel gegen Andorra erzielte der portugiesische Fußball-Nationalspieler sein 102. Länderspieltor. Damit fehlen ihm nur noch acht zum alleinigen Rekord. Den hält bisher der frühere iranische Stürmer Ali Daei, der für seine Nationalelf 109 Tore schoss.

  • Ronaldo hatte die 100-Tore-Marke beim Sieg Portugals in der Nations League gegen Schweden im September mit zwei Treffern übersprungen. Gegen Andorra traf er in der 85. Minute mit einem Kopfball aus kurzer Distanz zum 6:0, hatte zuvor aber einige gute Chancen vergeben.
  • Der 35 Jahre alte Offensivspieler vom italienischen Meister Juventus Turin, der erst vor kurzem eine Corona-Infektion überstanden hat, ist bereits mit Abstand Europas bester Torschütze. Ungarns Legende Ferenc Puskas erzielte für sein Heimatland sowie für Spanien 84 Treffer. Der Ungar Sandor Kocsis traf 75 Mal. Dahinter folgen die deutschen Weltmeister Miroslav Klose mit 71 und Gerd Müller mit 68 Toren.
08:52 Uhr

Der lausigste Bondscoach-Start aller Zeiten

Die niederländische Fußball-Nationalmannschaft bleibt unter ihrem neuen Trainer Frank de Boer weiter sieglos. Im Test gegen Spanien kam Oranje am Mittwoch nicht über ein Remis hinaus. Damit stellt der Bondscoach einen traurigen Rekord auf.

08:09 Uhr

Hannover-Talent wird jüngster Nationalspieler seines Landes

Abwehrtalent Ramen Cepele vom Fußball-Zweitligisten Hannover 96 ist mit 17 Jahren, sieben Monaten und 21 Tagen zum jüngsten Nationalspieler der Geschichte Albaniens geworden. Er löste mit seinem Einsatz Edmond Abazi ab, der seit 1985 diesen Rekord innehatte.

Der Teenager gab sein Debüt beim 2:1-Sieg über den Kosovo und spielte durch. Der Innenverteidiger war nach seinem Einstand überglücklich. "Es war immer mein Wunsch und Traum, die Farben und das Trikot Albaniens zu vertreten - das Geburtsland meiner Eltern. Dieser Traum hat sich erfüllt", sagte Cepele.

07:45 Uhr

DFB-Chancenfeuerwerk im Video

Mit einer reifen Leistung präsentieren sich die DFB-Youngsters gegen Tschechien. Doch aufgrund des Chancenwuchers wird es hinten raus noch einmal spannend. Die Highlights aus dem Länderspiel Deutschland gegen Tschechien gibt es im Video.

07:00 Uhr

Drohende Insolvenz: Barça und Profis feilschen um Gehälter

Der finanziell wankende spanische Fußball-Topklub FC Barcelona muss in der laufenden Saison 2020/21 eine Gehaltsanpassung in Höhe von 191 Millionen Euro vornehmen. Demnach hat die Coronakrise beim Verein des deutschen Nationaltorhüters Marc-André ter Stegen zu einer Verringerung der Einnahmen um 300 Millionen Euro geführt.

  • Eine Einigung über die Kürzung der Gehälter gibt es allerdings noch nicht. Dafür wollen sich die verhandelnden Parteien - der Verein, die Vertreter des Profifußballs sowie der Angestellten - bis zum 23. November Zeit lassen. Die Parteien haben "nach mehreren Tagen intensiver Treffen die Konsultationsphase beendet, ohne eine Einigung zu erzielen", hieß es in einer Stellungnahme
  • "Der Verein muss akzeptieren, dass er die erforderlichen Mindestziele nicht erreichen kann. Die Profifußballer müssen einen Beitrag leisten, der über dem Erwarteten liegt", hieß es weiter.
  • Sollten Lionel Messi und Co. nicht auf einen Teil ihrer Gehälter verzichten, droht im Januar der Konkurs.
06:40 Uhr

"Wird Maradona noch eine Weile geben": Fußball-Idol verlässt Klinik

Gut eine Woche nach der Operation wegen einer Hirnblutung ist der frühere Starfußballer Diego Maradona aus dem Krankenhaus entlassen worden. Maradona soll sich laut Medienberichten rund 25 Kilometer weiter nördlich, in einer bewachten Wohngegend, weiter erholen und behandeln lassen.

  • Maradona habe den möglicherweise schwierigsten Moment seines Lebens überstanden, sagte sein Anwalt Matías Morla. Es sei ein Wunder, dass die Hirnblutung, die ihn das Leben hätte kosten können, festgestellt worden sei.
  • Der frühere "Pibe de Oro" (Goldjunge) sei gewillt, sich wegen persönlicher Probleme zu rehabilitieren. "Es wird Maradona noch eine Weile geben."
06:30 Uhr

Neuer Formel-1-Teamchef fehlt in Türkei wegen Corona-Infektion

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Roberts gehe es gut, meldet sein Team.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Der neue Williams-Teamchef Simon Roberts ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und fehlt dem Formel-1-Rennstall beim Großen Preis der Türkei an diesem Wochenende. Wie Williams mitteilte, erhielt Roberts den Befund noch vor der Abreise aus England nach Istanbul.

  • Dort findet am Sonntag (ab 10 Uhr/RTL sowie im ntv.de-Liveticker) der 14. von geplanten 17 Saisonläufen statt.
  • Roberts habe zuletzt keinen engen Kontakt mit den Fahrern George Russell und Nicholas Latifi oder anderen Teammitgliedern gehabt, hieß es. Nach einem negativen Testergebnis am Montag war Roberts am Mittwochmorgen positiv getestet worden. Laut Team-Mitteilung gehe es ihm gut und der Brite werde sich nun in eine zehntägige Quarantäne begeben.
05:56 Uhr

Bayern-Star Coman verletzt sich schon vor Frankreichs Blamage

Ist er der nächste Profi, der dem FC Bayern fehlen wird? Kingsley Coman hat in der Vorbereitung zum Länderspiel seiner französischen Nationalmannschaft gegen Finnland am Knöchel verletzt, berichtet das Portal RMC Sport. Bei der Abschlusseinheit soll er einen Schlag auf den Knöchel bekommen haben.

Anders als vorgesehen konnte er damit nicht gegen Finnland antreten. Das Spiel verloren die Weltmeister überraschend blamabel mit 0:2. Für den FC Bayern ist Coman nach Alphonso Davies, Benjamin Pavard und Joshua Kimmich der vierte Verletzte.