Nigerianischer Verband bezahlt Fußballerinnen nicht, Gewerkschaft schaltet sich ein
Die Spielergewerkschaft Fifpro unterstützt die nigerianischen Fußballerinnen im Streit mit dem eigenen Verband wegen der Zahlung ausstehender Gelder. Das gaben Gewerkschaft und Mannschaft nach dem Ausscheiden der Nationalmannschaft bei der WM in Australien und Neuseeland in einer Mitteilung bekannt. Demnach warte man vergeblich auf Bonuszahlungen, Camp-Zulagen und auch Spesen, die teilweise seit dem Jahr 2021 fällig seien.
Die "Super Falcons" seien frustriert darüber, dass sie den nigerianischen Fußballverband vor und während des Turniers um diese Zahlungen hätten bitten müssen und dies möglicherweise auch danach weiter tun müssten, hieß es weiter. Auf Wunsch der Spielerinnen habe man sich gegen eine öffentliche Erklärung während des WM-Turniers entschieden, um sich vollends auf die Spiele konzentrieren zu können. Nun fordern die Spielerinnen, dass der nigerianische Fußballverband seinen Verpflichtungen nachkommt und die ausstehenden Beträge zahlt.
Deutsche Mixed-Team-Staffel fährt zu WM-Bronze
Die deutsche Mixed-Team-Staffel hat sich bei der Rad-WM die Bronzemedaille gesichert. Das Sextett Ricarda Bauernfeind, Lisa Klein, Franziska Koch, Jannik Steimle, Maximilian Walscheid und Miguel Heidemann belegte im 40,3 km langen Mannschaftszeitfahren mit Start und Ziel in Glasgow in 55:07,51 Minuten den dritten Platz, zu Weltmeister Schweiz fehlten 51,31 Sekunden.
Nach 2021, als Tony Martin im letzten Rennen seiner erfolgreichen Karriere mit dem Team zu Gold gefahren war, ist es die dritte Medaille für eine deutsche Mannschaft in dem noch jungen Wettbewerb. Den Titel holte sich in 54:16,20 Minuten erneut die Schweiz, die im Vergleich zum Triumph im australischen Wollongong aus dem Vorjahr unverändert an den Start ging. Zweiter wurde Frankreich mit einem Rückstand von 7,08 Sekunden. Die deutsche Mannschaft hatte vor zwei Jahren in Brügge den Titel gewonnen, Klein und Walscheid waren aus dem aktuellen Team schon damals in Belgien mit dabei.
Wout Weghorst steht kurz vor Bundesliga-Rückkehr
Der niederländische Fußball-Nationalspieler Wout Weghorst steht nach Medienberichten aus England vor einem Wechsel vom FC Burnley zum Bundesligisten TSG Hoffenheim. Offenbar ist ein Leihgeschäft mit dem 31-Jährigen angedacht. Zuletzt hatte Torjäger Weghorst in der Bundesliga für den VfL Wolfsburg gespielt und war im Winter 2022 für 17,5 Millionen Euro Ablöse nach Burnley gegangen. Bei Burnley kam der Niederländer aber nicht zurecht, zuletzt war Weghorst schon an Besiktas Istanbul und Manchester United ausgeliehen worden.
Nächster schmerzhafter Ausfall: Lita Baehre raus für WM
Der Deutsche Leichtathletik-Verband muss den nächsten schmerzhaften Ausfall für die WM in Budapest verkraften. Stabhochspringer Bo Kanda Lita Baehre (Leverkusen) muss sich wegen des Verdachts auf einen Meniskusriss am Freitag operieren lassen und fällt daher für die Titelkämpfe in Ungarn (19. bis 27. August) aus.
"Sein Ausfall ist deshalb so bitter, da er zuletzt in absoluter Topform gewesen ist und zu den Hoffnungsträgern für Budapest gezählt hat", sagte DLV-Sportdirektor Jörg Bügner. Die Verletzung des EM-Zweiten und deutschen Meisters Lita Baehre ist eine Folge seines Starts beim Diamond-League-Meeting in Monaco vor gut zwei Wochen, wo er schmerzhaft in den Einstichkasten gestürzt war. Vor Lita Baehre hatte unter anderem Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo verletzt für Budapest absagen müssen.
Bittere Nachrichten für Bayern: England-Star sagt ab
Für den FC Bayern hat es offenbar eine Absage von Englands Nationalspieler Kyle Walker gegeben. Die "Bild" bestätigte einen entsprechenden Bericht von "The Athletic". Demnach bleibt der 33-Jährige bei Manchester City, Walker soll dort ein verbessertes Angebot angenommen haben. Der Rechtsverteidiger galt neben Stürmer Harry Kane als Wunschspieler von Bayern-Trainer Thomas Tuchel. Die Münchner waren sich mit Walker angeblich schon über einen Zweijahresvertrag plus Option einig. Von einer Ablöse in Höhe von 15 Millionen Euro war die Rede gewesen.
Messi verteilt Küsschen an fassungslosen Fan
Lionel Messi hat die ersten Spiele in der MLS absolviert und seine neue Heimat Miami dreht immer noch durch. Ein aufgeregter junger Mann trifft sein Idol im Auto an. Die nächsten fünf Sekunden wird er wohl sein Leben lang nicht mehr vergessen.
Ausstiegsklausel eine Milliarde Euro: Deutsches Juwel wechselt zu Barça
Der Wechsel von Deutschlands U17-Kapitän Noah Darvich vom SC Freiburg zum spanischen Fußball-Renommierklub FC Barcelona ist perfekt. Dies bestätigten beide Klubs. Wie Barça mitteilte, unterschrieb der 16-Jährige einen Vertrag bis 2026, der eine Ausstiegsklausel bei einer Zahlung von einer Milliarde Euro enthält. Freiburg kassiert eine Sockelablöse von 2,5 Millionen Euro. Darvich, der zunächst für Barcas Reserve in der drittklassigen Primera Federacion vorgesehen ist, hatte im Juni die deutsche U17 mit starken Leistungen zum EM-Titel geführt.
50 Millionen Euro: Bundesliga-Verteidiger wechselt nach England
Verteidiger Micky van de Ven verlässt den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg und schließt sich dem Premier-League-Klub Tottenham Hotspur an. Der 22 Jahre alte Niederländer war vor zwei Jahren nach Deutschland gewechselt, insgesamt bestritt er 41 Pflichtspiele für die Wölfe. Über die Ablösesumme machte der Bundesligist keine Angaben, Medienberichten zufolge soll sie bei bis zu 50 Millionen inklusive Bonuszahlungen liegen. Damit wäre van de Van nach Mittelfeld-Star Kevin De Bruyne der zweitteuerste Verkauf der Wolfsburger Vereinsgeschichte. Bei den Spurs unterschrieb der 22-Jährige einen Vertrag bis 2029. "Es waren zwei schöne, intensive Jahre und eine auf allen Ebenen erfolgreiche Zusammenarbeit", sagte VfL-Geschäftsführer Marcel Schäfer.
Lokalmatador im Goldrausch: Glasgow feiert Kieran Reillys WM-Höllenritt auf dem BMX
Zumindest einmal geht es bei der sonst bodenständigen Rad-WM in Glasgow hoch hinaus. Die besten BMX-Fahrerinnen und -Fahrer der Welt präsentieren ihre Tricks. Am überzeugendsten gelingt das dem Briten Kieran Reilly. Bei den Frauen gibt es an der Dominatorin Hannah Roberts aus den USA erneut kein Vorbeikommen.
Alles nur "Fake News"? Neymars Vater will rausfinden, woher Wechselgerüchte kommen
Der Vater von Brasiliens Fußball-Superstar Neymar hat einen möglichen Abgang seines Sohnes von Paris Saint-Germain vorerst dementiert. "Ich kann keine Nachricht bestätigen, die es nicht gibt", sagte Neymar da Silva Santos "Premier League Brasil". Zuvor hatte die französische Zeitung "L'Équipe" gemeldet, der 31 Jahre alte Offensivspieler habe seinen Wechselwunsch dem französischen Spitzenklub bereits mitgeteilt. Daraufhin meldete sich der Vater zu Wort und bezeichnete den Bericht als "Fake News". Den Inhalt des "L'Équipe"-Berichts könne er nicht bestätigen. Ebenso wisse er nicht, woher die Information stamme. "Wir versuchen herauszufinden, warum sie in die Welt gesetzt wurde." Aber auch der französische Sender RMC Sport geht von einer Trennung zwischen dem Verein und dem brasilianischen Stürmer in diesem Sommer aus. Demnach strebe Neymar eine Rückkehr zum FC Barcelona an, wo er bereits von 2013 bis 2017 spielte.
Auch ein Wechsel Neymars in die englische Premier League zum FC Chelsea soll eine Option sein. Laut der englischen Zeitung "Mirror" hat Chelsea-Coach Mauricio Pochettino jedoch keinerlei Interesse an einer Verpflichtung des Brasilianers in diesem Sommer. Im Frühjahr soll es bereits ein geheimes Treffen zwischen Chelsea-Eigentümer Todd Boehly und den PSG-Verantwortlichen bezüglich eines möglichen Transfers gegeben haben.
"Fürchterliche Tat": UEFA sagt Spiel wegen Tod eines Fans ab
Nach dem Tod eines griechischen Fans bei schweren Ausschreitungen kroatischer Fußballfans hat die UEFA das Champions-League-Qualifikationsspiel von AEK Athen gegen Dinamo Zagreb verlegt. Das Hinspiel der dritten Runde werde nicht am Abend stattfinden, teilte die Europäische Fußball-Union wenige Stunden vor dem geplanten Anpfiff mit. Zunächst wird das eigentliche Rückspiel am Dienstag kommender Woche in Zagreb ausgetragen. Anschließend soll am folgenden Freitag oder Samstag in Athen gespielt werden. Für beide Spiele sind nach UEFA-Angaben weiterhin keine Gästefans zugelassen.
Am Montagabend war in Athen ein griechischer Fan ums Leben gekommen. Der junge Mann sei durch mehrere Messerstiche schwer verletzt worden und gestorben, berichtete der griechische Staatssender ERTnews unter Berufung auf die Polizei. Zum Alter des Opfers gab es widersprüchliche Angaben. Es habe 96 Festnahmen gegeben. Die Fans von Zagreb waren angereist, auch wenn keine Anhänger der Gäste im Stadion erlaubt gewesen wären.
Die UEFA bedauerte die Vorfälle zutiefst. "Wir erwarten, dass die Verantwortlichen für diese fürchterliche Tat verhaftet und schnellstmöglich der Justiz übergeben werden", hieß es in der Mitteilung weiter.
Liverpool schlägt Darmstadt: Nur ein "offensichtlicher Fehler" trübt Klopps Laune
Trainer Jürgen Klopp sieht den FC Liverpool nach dem Sieg gegen den SV Darmstadt 98 im letzten Test vor dem Start in die Premier League auf einem guten Weg. "Ich bin sehr glücklich mit unserer physischen Verfassung, wir haben frisch ausgesehen, wirklich gut", sagte Klopp am Montagabend nach dem 3:1 (2:1) gegen den Bundesliga-Aufsteiger. "In den kommenden fünf oder sechs Tagen müssen wir eine Formation für das Chelsea-Spiel finden. Nicht für die ganze Saison. Dann sehen wir weiter."
Für den Traditionsverein beginnt die Fußball-Saison in Englands höchster Spielklasse am Sonntag mit dem Auswärtsspiel an der Stamford Bridge. In Preston hatten zwei Tore durch Mohamed Salah (5. Minute) und Diogo Jota (8.) den Favoriten früh komfortabel in Führung gebracht, doch Mathias Honsak traf in der 10. Minute zum Anschluss. "Wir haben eins kassiert, das wir nicht kassieren sollten. Aber das ist ein offensichtlicher Fehler, über den wir bereits gesprochen haben", kommentiere Klopp den Gegentreffer. Die Gäste aus Darmstadt spielten danach zeitweise auf Augenhöhe gegen die Liverpooler, bei denen die Neuzugänge Dominik Szoboszlai von RB Leipzig und Alexis Mac Allister (Brighton & Hove Albion) in der Startelf standen. Nach knapp einer Stunde konnte der Kolumbianer Luis Diaz (59.) auf 3:1 erhöhen.
Bericht: Harry Kane reiste nicht mit zu Tottenhams Testspiel
Bayern Münchens Wunschstürmer Harry Kane ist einem Medienbericht zufolge nicht zum Testspiel seines Vereins Tottenham Hotspur beim FC Barcelona gereist. Wie Sky Sports berichtete, habe das aber nichts mit dem Transfer-Poker um den Kapitän der englischen Fußball-Nationalmannschaft zu tun.
Tottenhams Trainer Ange Postecoglou soll auf mehrere Spieler verzichten, die schon am Sonntag im Test gegen Schachtar Donezk (5:1) im Einsatz waren. Eine offizielle Stellungnahme gab es dazu zunächst nicht. Die Vorbereitungspartie in Barcelona findet an diesem Dienstagabend statt.
Zuvor war einem Medienbericht zufolge bekannt geworden, dass Kane noch in dieser Woche eine Entscheidung im Transfer-Poker um seine Zukunft will. Falls der FC Bayern und Kanes bisheriger Klub Tottenham sich in dieser Woche nicht einigen könnten, werde Kane einen Wechsel zunächst auf Eis legen, berichtete die englische Zeitung "The Telegraph". Die Münchner erwägen demzufolge, ein weiteres Angebot für den Stürmerstar abzugeben,
"Bewunderter und geliebter Adler von Toledo": Spaniens Rad-Idol Federico Bahamontes ist tot
Spanien trauert um seinen ersten Tour-de-France-Sieger Federico Bahamontes. Der "Adler von Toledo" starb im Alter von 95 Jahren, wie Carlos Velázquez als Bürgermeister der Stadt mitteilte. Bahamontes galt als herausragender Kletterer und gewann 1959 die Frankreich-Rundfahrt, was zuvor noch keinem Spanier gelungen war. 1963 und 1964 schaffte er es mit den Plätzen zwei und drei zwei weitere Male auf das Podium der Tour.
Bahomontes habe die Stadt Toledo berühmt gemacht, schrieb Velázquez auf Twitter: "Der erste Spanier, der die Tour de France gewann, ist mit mehr als 74 Siegen Teil der Sportgeschichte in unserem Land. Fede, adoptierter Sohn der Stadt Toledo, bewundert und geliebt, hat uns mit seinen außergewöhnlichen Kletterfähigkeiten berührt." Sechsmal gewann Bahamontes bei der Tour das Bergtrikot. Eine Marke, die erst später vom Franzosen Richard Virenque übertroffen wurde. Viele der legendären Tour-Anstiege wie den Tourmalet oder den Galibier hatte Bahamontes einst als Führender überquert. Mehr als der eine Gesamtsieg sprang aber nicht heraus. Auch, weil er im Einzelzeitfahren zu viel Zeit verlor.
Neuer-Ersatz wechselt zu Mailand: Yann Sommers Abgang verschärft Bayerns Keeper-Dilemma
Es ist fix: Yann Sommer wechselt nach wenigen Monaten beim FC Bayern zu Inter Mailand. Manuel Neuers Rückkehr ins Tor der Münchener ist verletzungsbedingt noch immer nicht absehbar. Also bleibt zwischen den bajuwarischen Pfosten nur die Nummer drei, Sven Ulreich. Und dann wäre da noch die Causa Kane.
Ewiger Iniesta: Barça-Legende macht immer weiter
Spaniens Fußball-Legende Andrés Iniesta setzt seine Karriere als Profi fort. Der 39 Jahre alte Weltmeister von 2010 schloss sich dem in Ras al-Chaima beheimateten Emirates Club in den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Der Klub veröffentlichte am Dienstag in den sozialen Medien Bilder vom Empfang des Mittelfeldstrategen. Über die Laufzeit des Vertrags wurden keine Angaben gemacht. Iniesta, der zuletzt für den japanischen Club Vissel Kobe gespielt hatte, war unter anderem mit Inter Miami in Verbindung gebracht worden. Dort spielen seit Kurzem Iniestas frühere Barça-Kollegen Lionel Messi, Sergio Busquets und Jordi Alba.
Mit dem FC Barcelona hatte Iniesta einst seine erfolgreichste Zeit auf Vereinsebene erlebt. Viermal gewann er mit den Katalanen die Champions League, neunmal die spanische Meisterschaft, sechsmal den nationalen Pokal. Mit der spanischen Nationalmannschaft, für die er in 131 Länderspielen auflief, wurde Iniesta 2008 und 2012 Europameister. 2010 machte er sein Heimatland mit dem Siegtor im Finale gegen die Niederlande (1:0) zum Weltmeister. Iniesta war im Sommer 2018 zu Vissel Kobe gewechselt, nachdem er zuvor im Verein nur für den FC Barcelona aufgelaufen war. Jüngst hatte er verlauten lassen, dass er irgendwann gern zu Barça zurückkehren würde.
Frauenfeindliche Kommentare gegen DFB-Team schockieren Olympiasiegerin
Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger hat sich "schockiert" über frauenfeindliche Kommentare gegen die deutschen Fußballerinnen nach dem frühen WM-Aus des Nationalteams geäußert. "Jetzt Kritik zu üben, ist natürlich okay. Damit muss jeder Leistungssportler klarkommen, Kritik gehört dazu und ist richtig und wichtig. Aber das, was in den sozialen Netzwerken alles geschrieben wird: das schockiert mich wirklich!", schrieb die 35-Jährige in den sozialen Netzwerken.
Neben ihrem Kommentar teilte die Rennrodlerin bei Instagram einen Ausschnitt frauenfeindlicher Sprüche und fragte: "Was ist mit Menschlichkeit? Was ist mit Anstand? Was ist mit Respekt?" An das DFB-Team gerichtet, schrieb Geisenberger: "Kopf hoch, Krone richten und lasst euch nicht ärgern." Die Auswahl war bei der WM in Australien und Neuseeland bereits in der Vorrunde und damit so früh wie nie zuvor ausgeschieden.
Berichte: Fehlt Neuer dem FC Bayern womöglich doch viel länger?
Kapitän Manuel Neuer könnte dem FC Bayern womöglich noch deutlich länger fehlen als bisher gedacht. "Bild" berichtete am späten Montagabend von Stimmen innerhalb des Vereins, die ein Comeback erst im Jahr 2024 für möglich halten.
"Sport Bild" schreibt in der am Mittwoch erscheinenden Ausgabe zudem von einer "Planänderung" bei dem 37-Jährigen. Seine Rückkehr sei demnach eher eine Frage von Monaten als von Wochen. Für die Planungen des FC Bayern wäre das ein folgenreicher Rückschlag. Zunächst hoffte man sowohl auf Klub-Seite als auch in Neuers Umfeld sogar auf ein Comeback zum Ligastart. Dieses sei inzwischen aber ausgeschlossen.
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Zaubertor und Slapstick-Moment: So lief die torreiche Bayern-Generalprobe
Vor einigen Monaten hat Jamal Musiala noch dramatisch die Meisterschaft entschieden. Kurz vor dem Start der neuen Saison ist der Offensivspieler bereits wieder in Top-Form. In einem Testspiel gegen die AS Monaco tanzt Musiala scheinbar mühelos durch die Abwehrreihe und trifft zum zwischenzeitlichen 2:1.
Griechischer Fan vor Europapokalspiel erstochen
Ein griechischer Fußball-Fan ist in einem Vorort von Athen bei einer Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Anhängern erstochen worden. Der 22-Jährige wurde nach Polizeiangaben am Montagabend umgehend in ein Krankenhaus gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag. Der Vorfall ereignete sich vor dem Qualifikationsspiel zur Champions League zwischen AEK Athen und dem kroatischen Meister Dinamo Zagreb an diesem Dienstag.
Nach Angaben der Polizei wurden sechs weitere Personen verletzt. "Vor dem Stadion Nea Filadelfia ereignete sich ein schwerer Vorfall", teilte die griechische Polizei mit: "Ein junger Grieche wurde erstochen und sechs weitere Verletzte liegen im Krankenhaus." Insgesamt seien 83 Personen festgenommen worden.
Mourinho lehnt saudische Offerte ab und spricht über das "unglaublichste Angebot"
AS-Rom-Coach José Mourinho hat eigenen Angaben zufolge zuletzt millionenschwere Offerten der saudi-arabischen Vereinen Al-Hilal und Al-Ahli abgelehnt. "Ich habe über die Angebote AS Roms Eigentümer informiert und klargemacht, dass ich ihn nicht annehmen werde. Ich habe den Spielern und den Fans von AS Rom versprochen, dass ich bleibe", sagte Mourinho im Interview mit dem Corriere dello Sport. Mourinho steht vor seiner dritten Saison bei der Roma, sein Vertrag läuft im Juni kommenden Jahres aus.
Das Angebot aus Saudi-Arabien ist nicht die einzige schwindelerregende Offerte, die der Portugiese schon ausgeschlagen hat. "Ich habe bereits das unglaublichste Angebot, das ein Trainer jemals erhalten hat, abgelehnt, als mir China die Trainerbank der Nationalmannschaft und eines Klubs angeboten hatte, in dem alle Nationalspieler im Einsatz gewesen wären. Es war ein unmoralisches finanzielles Angebot, abseits jeglicher Parameter", meinte Mourinho geheimnisvoll.