Dienstag, 12. Januar 2021Der Sport-Tag

Heute mit David Bedürftig & Till Erdenberger
23:09 Uhr

Endlich "wieder Feuer und Leben drin" beim BVB

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Bürki freut sich wieder, seit Edin Terzic den BVB trainiert.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Torhüter Roman Bürki vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat die Einstellung der Mannschaft unter dem neuen Trainer Edin Terzic gelobt. "Heute war wieder Feuer drin und es ist schön, dass es wieder so ist", sagte der 30-Jährige nach dem Training. Die Atmosphäre im Team und auf dem Platz sei wichtig, "da haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht".

Laut Bürki habe die Mannschaft in den vergangenen Wochen auch "Fortschritte gemacht, was das System und das Positionsspiel angeht. Wir haben eine ganz klare Aufgabe auf dem Platz, und jeder weiß, was er zu tun hat." Am Samstag hatte Dortmund beim Bayern-Verfolger RB Leipzig das Topspiel mit 3:1 gewonnen. "Jetzt ist wieder Leben drin, es wurde bei uns oft angesprochen, dass das auch gefehlt hat", sagte Bürki. Die Mannschaft sei "wieder auf dem aufsteigenden Ast, wir finden wieder besser zu dem zurück, was Dortmund ausmacht", sagte der BVB-Keeper. "Die direkte Champions-League-Qualifikation ist auf jeden Fall unser Ziel. Alles andere wäre eine Enttäuschung."

21:32 Uhr

Man-City-Inhaber findet neuen Partnerklub

Die Inhaber des englischen Premier-League-Klubs Manchester City haben die Partnerschaft mit einem bolivianischen Fußballverein verkündet. Club Bolivar aus La Paz sei der Familie der City Football Group (CFG) als erster Partnerklub beigetreten. Club Bolivar wurde 1925 gegründet und ist mit 29 Meisterschaften in Bolivien Rekordmeister. Als Partnerclub habe Bolivar Zugriff auf die Expertise, Technologie und strategische Erfahrung der City Football Group, hieß es. Bolivar erhalte auf Wunsch auch Beratung zu Scouting und Trainingsmethoden, Strategien zur Entwicklung der Jugendakademie, Sportwissenschaft und vielem mehr, teilte die CFG mit.

Die Inhabergesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten besitzt bereits zehn Fußballvereine. Neben dem Premier-League-Topclub Manchester City hält die CFG Mehrheiten am FC New York City, an Melbourne City, dem spanischen FC Girona, Lommel SK aus Belgien, Troyes AC aus Frankreich, Yokohama F. Marinos in Japan, Sichuan Jiuniu in China, Club Atlético Torque in Uruguay und am indischen FC Mumbai City.

20:15 Uhr

Real-Stürmer Luka Jovic steht vor Rückkehr zur Eintracht

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Ist Jovic bald wieder für Eintracht Frankfurt am Ball?

(Foto: imago images / Uk Sports Pics Ltd)

Torjäger Luka Jovic steht nach spanischen und serbischen Medienberichten vor einer Rückkehr von Real Madrid zu Eintracht Frankfurt. Der Fußball-Bundesligist wollte vor dem DFB-Pokalspiel bei Bayer Leverkusen (20.45 Uhr im Liveticker auf ntv.de) die Personalie nicht kommentieren. Im Gespräch ist eine Leihe des 23 Jahre alten Serben bis zum Saisonende. Jovic war 2019 vom Main für eine Ablöse von etwa 60 Millionen Euro zu den Königlichen nach Spanien gewechselt, spielte aber bei Trainer Zinedine Zidane nie eine große Rolle.

Die Eintracht ist nach dem Abgang von Bas Dost in der Winterpause zum FC Brügge auf der Suche nach einem Angreifer, da nur noch der Portugiese André Silva Trainer Adi Hütter zur Verfügung steht. Jovic bildete in der Saison 2018/19 zusammen mit seinen damaligen Teamkollegen Sébastien Haller und Ante Rebic die sogenannte "Büffelherde" der Frankfurter. Jovic erzielte in jener Spielzeit 17 Bundesliga-Tore.

19:37 Uhr

Sol Bamba kämpft gegen Non-Hodgkin-Lymphom

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An Krebs erkrankt: Sol Bamba.

(Foto: imago/Colorsport)

Sol Bamba vom englischen Fußball-Zweitligisten Cardiff City ist an Krebs erkrankt und muss sich einer Chemotherapie unterziehen. Wie der Verein mitteilte, leidet der 46-malige ivorische Nationalspieler an einem Non-Hodgkin-Lymphom. Der 35-Jährige habe den Kampf "in typisch positiver Stimmung" aufgenommen, hieß es in einem Statement der Bluebirds. "Während der Behandlung wird Sol seine Teamkameraden bei Spielen und unsere jüngeren Spieler in der Akademie unterstützen, bei denen er seine Trainerausbildung fortsetzen wird." Bamba, Teilnehmer bei den Weltmeisterschaften 2010 und 2014, spielt seit 2016 für Cardiff. 2018 stieg der Innenverteidiger mit dem walisischen Klub in die Premier League auf, ein Jahr darauf wieder ab.

17:38 Uhr

Zweifel an EM 2021 in zwölf Ländern kommen auf

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Wie genau die EM aussehen wird, wissen Robin Gosens und die DFB-Elf noch lange nicht.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Der Präsident des Schweizerischen Fußballverbandes SFV zweifelt an der Austragung der Europameisterschaft im Sommer in zwölf verschiedenen Ländern. "In Anbetracht der gesundheitlichen Situation glaube ich persönlich, dass die ursprüngliche Version mit einem europaweiten Wettbewerb angesichts der Reisebeschränkungen kaum das Licht der Welt erblicken wird", sagte Dominique Blanc mehreren Schweizer Zeitungen.

"Auf jeden Fall erscheint es mir schwierig", sagte Blanc weiter: "Ich kann mir heute kaum vorstellen, dass die Schweiz in Baku spielen wird." Dennoch ist sich der Funktionär sicher, dass das Turnier in diesem Sommer stattfinden wird, denn "die aufgestellten Sicherheitskonzepte haben sich bereits bewährt". Ursprünglich hatte die erste paneuropäische EM im vergangenen Sommer ausgetragen werden sollen, aufgrund der Corona-Pandemie verschob die Uefa das Turnier aber auf 11. Juni bis 11. Juli 2021. Sollte dies nicht wie geplant in zwölf Ländern möglich sein, fasse die Uefa laut Blanc bereits zwei Alternativszenarien ins Auge. "Die erste Variante wäre, die Euro in einem einzigen Land zu spielen, in Russland oder Deutschland zum Beispiel", sagte der Schweizer Verbandsboss: "Die zweite, noch restriktivere Lösung wäre, auf eine einzige große Stadt zurückzugreifen, die über genügend Stadien verfügt, um alle sechs Gruppen unterzubringen." Als Beispiel nannte er London.

17:02 Uhr

Fenerbahce-Präsident: "Noch nichts perfekt" bezüglich Özil-Wechsel

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Ein Foto aus besseren Zeiten: Özil beim Jubel im Arsenal-Trikot.

(Foto: imago images/Sportimage)

Die Anzeichen auf einen Transfer von Rio-Weltmeister Mesut Özil vom FC Arsenal zum türkischen Spitzenklub Fenerbahce verdichten sich. "Es ist immer noch ein Traum", sagte Fener-Präsident Ali Koc: "Wir können bestätigen, dass wir in dieser Sache ein bisschen weitergekommen sind. Aber es ist noch nichts perfekt."

Sein Klub wolle sich grundsätzlich aber in dieser Sache öffentlich zurückhalten, ergänzte der Vereinsboss, um den Wechsel nicht zu gefährden. "Es ist wichtig, dass Mesut die Dinge mit seinem aktuellen Klub bespricht", betonte er. Özil selbst machte am Montagabend bei Twitter keinen Hehl daraus, dass es ihn an den Bosporus zieht. "Es gibt zwei Länder, in denen ich noch Fußball spielen will, bevor ich aufhöre: Die Türkei und USA. Wenn ich in die Türkei gehe, dann nur zu Fenerbahce", schrieb er. DC United aus Washington ist ebenfalls eine Option, aber erst für Sommer.

16:31 Uhr

Spanischer Topklub buhlt um Schalkes Kapitän Mascarell

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Im Visier des FC Valencia: Omar Mascarell von Schalke 04.

(Foto: dpa)

Der spanische Spitzenklub FC Valencia hat Medienberichten zufolge Interesse an einer Verpflichtung von Omar Mascarell. Der 27 Jahre alte Kapitän des FC Schalke 04 spielte bis 2018 für Eintracht Frankfurt und war danach von Real Madrid ins Revier gewechselt. Beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten hat Mascarell noch einen Vertrag bis 2022. Dem Vernehmen nach ist eine Ablösesumme von rund acht Millionen Euro für den Spanier im Gespräch, die Schalke in neue Spieler investieren könnte. Laut Medienberichten soll Mascarell, der im Team von Trainer Christian Gross zuletzt nicht mehr unumstritten war, einer Rückkehr in seine Heimat nicht abgeneigt sein.

15:54 Uhr

Muskelverletzung: Götze fällt weiter aus

Rio-WM-Held Mario Götze steht dem niederländischen Fußball-Ehrendivisionär PSV Eindhoven zwei weitere Wochen nicht zur Verfügung. Das gab Trainer Roger Schmidt bekannt. Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler Götze laboriert an einer Muskelverletzung, Schmidt will kein Risiko eingehen und verzichtet vorsorglich auf den Ex-Dortmunder und -Münchner. Im Spitzenspiel bei Ajax Amsterdam (2:2) am vergangenen Sonntag hatte Götze bei der PSV ebenfalls schon gefehlt.

15:07 Uhr

Bericht: Formel-1-Teams einigen sich wegen Testfahrten

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Mick Schumacher wird seinen neuen Boliden später testen

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Die Formel 1 wird einem Bericht zufolge auch ihre Testfahrten verlegen und zwei Wochen vor dem neuen Saisonauftakttermin in Bahrain für drei Tage die Autos abstimmen. Die Teams der Motorsport-Königsklasse hätten dem Plan formal zugestimmt, am 12., 13. und 14. März in der Wüste von Sakhir die wichtigen Übungsrunden zu drehen, berichtete das Portal "motorsport.com".

Eigentlich sollten die Tests unter anderem mit Debütant Mick Schumacher vom 2. bis 4. März in Barcelona stattfinden. Durch die Corona-Pandemie wurde der Saisonauftakt in Melbourne am 21. März aber gestrichen, die zweite Station des ursprünglichen Kalenders wird nun am 28. März der Startpunkt für die Rennsaison. Um zusätzliche Kosten zu vermeiden, wurden nun auch die Testfahren auf den Bahrain International Circuit verlegt.

14:25 Uhr

Atlético kontert den "Jahrhundert-Winter" mit Riesen-Heizstrahlern

Auf einen derart massiven Wintereinbruch ist Spanien nicht vorbereitet: Weite Teile versinken im Winterchaos. Auch das Stadion von Atlético Madrid ist schneebedeckt. Doch der Klub lässt sich etwas einfallen, damit der Rasen vor dem Heimspiel gegen Sevilla am Abend wieder im satten Grün erstrahlt.

13:51 Uhr

"Beängstigend": Klub-Idol sorgt sich um den 1. FC Köln

Der ehemalige Fußball-Weltmeister Pierre Littbarski sorgt sich um die Bundesligazukunft des 1. FC Köln, setzt aber großes Vertrauen in die Arbeit von Horst Heldt. Nach der 0:5-Pleite beim SC Freiburg sagte der 60-Jährige im Interview mit RTL/ntv: "Du kannst mal verlieren, aber fünf auf der Anzeigentafel - das sieht nicht gut aus. Das hat tiefere Schäden." Der Klub stecke auf jeden Fall in einer ganz schwierigen Saison. "Insgesamt ist es schon beängstigend", befand Littbarski.

"Dann kommt natürlich auch wieder das Image der Fahrstuhlmannschaft auf. Ich habe nur eine große Hoffnung: Horst Heldt, der weiß, wovon er spricht und der hat auch ein richtiges Händchen dafür", sagte der frühere Nationalspieler. Auch Trainer Markus Gisdol mache gute Arbeit. "Im Endeffekt ist es ja nicht entscheidend, ob du ein guter oder ein schlechter Trainer bist, sondern du musst die Spiele gewinnen. Und je weniger Punkte du holst, umso kürzer ist deine Arbeitszeit als Trainer", sagte Littbarski.

Littbarski spielte insgesamt 14 Jahre für den 1. FC Köln, 1990 wurde er als Spieler des 1. FC Köln mit Deutschland Weltmeister.

12:59 Uhr

Wie lange noch beim BVB? Klinsmann mit klarer Empfehlung für Haaland

Mit großen Erwartungen ist das Sturmtalent Erling Haaland bei Dortmund gestartet und hat sie dennoch ganz klar übertroffen. Mit jedem Tor des Norwegers steigt das Interesse der großen Klubs. Wie lange kann der BVB seinen Topspieler halten? Jürgen Klinsmann spricht Haaland eine klare Empfehlung aus.

12:24 Uhr

Draisaitl träumt natürlich vom großen Triumph

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Leon Draisaitl ist längst ein Weltstar des Eishockey.

(Foto: USA TODAY Sports)

Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl träumt vor dem Start der neuen Saison in der nordamerikanischen Profiliga NHL vom Stanley Cup. "Natürlich ist es unser Ziel, am Ende ganz oben zu stehen", sagte Draisaitl im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst. Deutschlands Sportler des Jahres trifft mit dem Edmonton Oilers in der Nacht zu Donnerstag im ersten Spiel auf die Vancouver Canucks.

"Wir sind in einer sehr schweren Division. Aber wir haben eine gute Mannschaft und bereiten uns momentan gut vor", sagte Draisaitl, der die Vorsaison als Topscorer der Liga beendet hatte und mit der Trophäe für den wertvollsten Spieler (MVP) ausgezeichnet worden war.

Youngster Tim Stützle, der von den Ottawa Senators beim Talente-Draft im Oktober an dritter Stelle ausgewählt worden war, traut Draisaitl den Sprung in die beste Liga der Welt zu. "Bei dem, was man so liest, wird er sehr, sehr gute Chancen haben und wird sehr gute Möglichkeiten bekommen, das ganze Jahr dort zu spielen", sagte Draisaitl: "Es ist seine Aufgabe, sich den Traum dann zu erfüllen."

11:30 Uhr

"Möchte nach Hause": Fußball-Legende erholt sich nach schwerem Sturz

Horst Eckel, ehemaliger Spieler und Fußballweltmeister 1954, steht vor auf einem Rasen. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Horst Eckel ist der letzte noch lebende Fußball-Weltmeister von 1954.

(Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild)

Horst Eckel, der letzte noch lebende Fußball-Weltmeister von 1954, soll nach seinem schweren Sturz bald aus der Reha-Klinik entlassen werden. "Ich hoffe, dass er am 18. Januar heim kommt", sagte seine Tochter Dagmar am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Der 88-Jährige war am 22. Dezember zuhause im pfälzischen Vogelbach, wo er mit seiner Frau Hannelore lebt, schwer gestürzt. "Es geht ihm körperlich so weit gut, auch geistig. Er möchte natürlich nach Hause."

Eckel zog sich dabei unter anderem Rippenbrüche, eine Gehirnerschütterung sowie einen Nasen- und Kieferbruch zu. Der langjährige Profi des 1. FC Kaiserslautern ist einer der Helden von Bern, die im legendären Endspiel der WM 1954 die übermächtigen Ungarn mit 3:2 besiegten. Eckel war mit 19 erstmals deutscher Meister mit Kaiserslautern, mit 22 bereits Weltmeister - als Jüngster in der Mannschaft von Kapitän Fritz Walter. Für Deutschland bestritt er 32 Länderspiele. Am 8. Februar wird Eckel 89 Jahre alt.

10:45 Uhr

Doppelter Rausschmiss: Blitz-Trainerbeben in Spanien

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Um Pablo Machin war es zuletzt immer einsamer geworden.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Innerhalb weniger Stunden hat es in der Primera Division gleich zwei Trainerwechsel gegeben. Der Tabellenletzte der spanischen Fußball-Meisterschaft, SD Huesca, trennte sich von Coach Miguel Sanchez. Wenig später gab Deportivo Alaves Trainer Pablo Machin den Laufpass. Beide Klubs sind mit dem Saisonverlauf unzufrieden und zogen die Reißleine.

Gestern hatte Schlusslicht Huesca 0:2 gegen Betis Sevilla verloren. Alaves unterlag bereits am Sonntag beim FC Cadiz 1:3. Der 45 Jahre alte Fußballlehrer Sanchez war seit 2019 bei Huesca tätig gewesen, mit ihm gelang der Aufstieg in La Liga. In 18 Punktspielen gelang Huesca allerdings nur ein Saisonsieg, der Verein weist lediglich zwölf Punkte auf. Sechs Zähler mehr hat Alaves auf Position 16 auf dem Konto. Immerhin gelangen dem Klub schon vier Saisonsiege. Der ebenfalls 45-jährige Machin war erst seit August 2020 bei Deportivo tätig gewesen.

10:12 Uhr

Gegen Widerstände: Olympia-Macher bleiben beharrlich

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Tokyo 2020 soll weiter 2021 stattfinden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Präsident des japanischen Organisationskomitees für die Olympischen Spiele in Tokio hat in einer Neujahrsansprache Zweifel an der Ausrichtung wegen der Corona-Pandemie zurückgewiesen. "Wenn ich in Gedanken gefangen bin, zurückschrecke oder irgendwelche Zweifel im Kopf habe, würde das alles beeinflussen", sagte Yoshiro Mori in einer an 3500 Mitarbeiter gerichteten Ansprache zum neuen Jahr. Er fügte hinzu: "Wir müssen beharrlich weitermachen." Man werde die Vorbereitungen für die Spiele auch wie geplant fortsetzen. In einer jüngsten Umfrage hatten sich rund 80 Prozent der Japaner dafür ausgesprochen, dass die Spiele in Tokio abgesagt oder nochmals verschoben werden sollten.

Die Olympischen Spiele und Paralympics sollten eigentlich im vergangenen Sommer stattgefunden haben, wurden aber wegen der Corona-Pandemie auf dieses Jahr verschoben. Sie sollen am 23. Juli eröffnet werden.

09:38 Uhr

Bei Australian Open herrschen "strengste Corona-Regeln der Welt"

Die Quarantäneauflagen bei den Australian Open zur Eindämmung des Coronavirus gehören laut der Regierung des Bundesstaates Victoria zu den strengsten der Welt. Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne mit Tennis-Stars wie Novak Djokovic, Rafael Nadal und Serena Williams startet am 8. Februar, drei Wochen später als geplant. "Wir gehen davon aus, dass jeder einzelne Tennisspieler, der ankommt, potenziell positiv sein könnte", sagte die örtliche Polizeiministerin Lisa Neville. Das Quarantäne- und Sicherheitsprogramm sei auf diese Möglichkeit ausgerichtet, um sicherzustellen, dass das Turnier keine Gefahr für die Menschen in der Region darstelle. "Wir haben die schärfsten und strengsten Regeln für Tennis auf der ganzen Welt eingeführt", sagte Neville.

08:48 Uhr

Beim FC Schalke wollen sie schon wieder eine Serie starten

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Endlich wieder jubeln: Beim FC Schalke wollen sie das künftig öfter tun.

(Foto: Ulrich Hufnagel / Hufnagel PR / )

Der befreiende Erfolg des FC Schalke 04 nach 30 sieglosen Spielen in der Fußball-Bundesliga soll nur der Anfang gewesen sein. "Wir müssen schleunigst Siege einfahren - egal wie. Wir trauen uns zu, eine Serie zu starten", sagte Lizenzspielerchef Sascha Riether in einem Interview bei "Sport1". Der 37 Jahre alte ehemalige Profi wählte aber auch mahnende Worte: "Es geht jetzt darum, auf dem Teppich zu bleiben. Wir können den Erfolg nach einem sieglosen Jahr gut einordnen."

Die Schalker hatten am vergangenen Spieltag mit 4:0 gegen die TSG 1899 Hoffenheim gewonnen und damit auch die Einstellung des Negativrekords von 31 Spielen in der Bundesliga nacheinander ohne Sieg vermieden, den Tasmania Berlin innehat. In der Tabelle belegen die Gelsenkirchener mit sieben Punkten den vorletzten Platz.

07:50 Uhr

"Tragische Ereignisse": NFL-Star-Coach düpiert Trump

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Bill Belichick und sein einstiger Star-Quarterback Tom Brady.

(Foto: USA TODAY Sports)

Football-Coach Bill Belichick wird auf die Auszeichnung mit der Freiheitsmedaille durch den scheidenden US-Präsidenten Donald Trump verzichten. Die bestätigte der 68-Jährige, der mit den New England Patriots sechsmal den Super Bowl gewonnen hat, in einem Statement.

Medienberichten zufolge wollte Trump Belichick die "Presidential Medal of Freedom" am Donnerstag überreichen. Der NFL-Trainer aber schrieb, dass er wegen der "tragischen Ereignisse der vergangenen Woche" auf die Ehrung verzichte.

Belichick, der Trump im Wahlkampf 2016 noch unterstützt hatte, betonte weiter, dass für ihn als US-Bürger die "nationalen Werte wie Freiheit und Demokratie" höchste Bedeutung hätten. Zuvor hatten einige Politiker Belichick öffentlich aufgefordert, auf die Ehrung zu verzichten.

07:15 Uhr

Retter auf Schalke? Özil "will Sead nicht die Show stehlen"

Nein, Mesut Özil wird in der laufenden Transferperiode wohl nicht zu seinem Heimatverein Schalke 04 wechseln. Zwar sitzt der Weltmeister von 2014 bei Arsenal London seit Monaten nur auf der Tribüne und sein Klub würde ihn nur zu gerne schnell loswerden, den weiterhin stark abstiegsbedrohten Königsblauen wird Özil nicht helfen. Und dafür präsentiert er einen guten, einleuchtenden, sogar selbstlosen Grund: Auf die Bitte eines Fans, er möge doch bitte den FC Schalke 04 für den Rest der Saison unterstützen, antwortete Özil: "Ich will Sead (Kolasinac) nicht die Show stehlen", garniert mit einem Smiley.

Kolasinac war vor Kurzem aus London zurück nach Gelsenkirchen gewechselt und gilt als die manifestierte Hoffnung des Bundesligisten auf den Klassenerhalt. Der Blitzeffekt des Transfers: Nach 31 Spielen beendete Schalke am Wochenende seine 31-Spiele-sieglos-Horrorserie - mit Kolasinac als Kapitän.

06:46 Uhr

Matthäus schwärmt von "Orkan" Haaland

Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Torjäger Erling Haaland von Vizemeister Borussia Dortmund in höchsten Tönen gelobt. "Was er mit seiner Größe, Dynamik, Kraft und Leidenschaft auf dem Platz umsetzt, ist Wahnsinn", schrieb der Sky-Experte in seiner Kolumne "So sehe ich das" und kam zu dem Schluss: "Er ist eine Maschine."

Das norwegische Sturmjuwel hat in seinen ersten 25 Ligaspielen 25 Treffer erzielt. Matthäus ist aber davon überzeugt, dass Haaland "noch nicht am Limit ist, sondern dazulernen wird". Der 20-Jährige habe "einen Lebensplan, der voll auf den Fußball ausgerichtet ist". Er sei "ein Orkan, der dich umbläst".

06:06 Uhr

DTM-Legende hofft auf gutes Ende des Dakar-"Abenteuers"

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(Foto: imago images/PanoramiC)

Der zweimalige DTM-Sieger Mattias Ekström zahlt bei der Rallye Dakar zwar Lehrgeld, genießt aber seine Zeit bei dem legendären Wüstenrennen. "Es war Zeit, in meiner Karriere, ein neues Abenteuer in Angriff zu nehmen. Und die Rallye Dakar ist ein großes Abenteuer", sagte der 42-Jährige bei Red Bull TV: "Es ist schon jetzt eine großartige Erfahrung." Sein Ziel: "Ich möchte mit dem Auto an einem Stück ankommen und die Rallye beenden."

  • Der Schwede lag zur Halbzeit der in Saudi-Arabien ausgetragenen Rallye abgeschlagen auf Platz 53, führt dies aber auch auf mangelnde Routine zurück. "Der Untergrund, auf dem wir fahren, ist ein ganz neuer. Hinzu kommt, dass ich lerne zu navigieren. Ich habe hier in den ersten Tagen schon viel gelernt und lerne immer noch dazu", sagte Ekström.
  • Zuletzt war er in der Rallycross-Weltmeisterschaft kurze Rennen gefahren, nun sind es täglich Fünf-Stunden-Etappen in seinem Yamaha.
  • "Du musst hier sehr smart fahren, weil man immer noch viele Kilometer vor sich hat", meinte der DTM-Champion von 2004 und 2007: "Es ist immens wichtig, das Auto intakt zu halten. Deshalb musst du einen Kompromiss eingehen: Der Schnitt ist wichtig, nicht unbedingt die Performance."