Rückstand gedreht, zur Halbzeit vorne: DBB-Team spielt sich in einen Rausch
Mit elf Punkten liegt die deutsche Basketball-Nationalmannschaft im EM-Halbfinale gegen Spanien zwischenzeitlich zurück, das Team tut sich schwer. Doch zum Ende des zweiten Viertels dreht sich das Spiel: Angeführt vom starken Dennis Schröder dreht die Mannschaft auf, trifft und trifft - und geht mit einer 51:46-Führung in die Pause.
Sehen Sie jetzt die zweite Hälfte auf dem Weg ins Halbfinale live: RTL überträgt das Basketball-Spektakel im Free-TV. Parallel zur TV-Ausstrahlung gibt’s das Basketball-Viertelfinale Deutschland gegen Griechenland online im RTL-Live-Stream auf RTL+ .
"Überhaupt keine Probleme": Kovac muss schon wieder über Kruse sprechen
Trainer Niko Kovac sieht in der aktuell noch ungeklärten Zukunft des sportlich aussortierten Max Kruse keine Belastung für die Mannschaft des VfL Wolfsburg. "Es gab überhaupt keine Probleme. Über die Person Max gibt es nichts Negatives zu berichten - im Gegenteil. Er ist ein netter Mensch", sagte Kovac am Freitag bei der Pressekonferenz zum nächsten Bundesliga-Spiel bei Union Berlin (Sonntag, 15.30 Uhr/DAZN) über die erste Trainingswoche in Wolfsburg seit der Ausbootung des früheren Nationalspielers. Kovac hatte Kruse vor dem 1:0-Sieg bei Eintracht Frankfurt mitgeteilt, dass er kein Spiel mehr für den VfL bestreiten werde.
In einer ersten Reaktion auf diese Entscheidung hatte Kruse in einem Instagram-Video trotzig angemerkt: "Ich entscheide selber, wann meine Zeit in der Bundesliga vorbei ist. Das entscheidet niemand Anderes für mich." Kovac stellte am Freitag aber noch einmal klar, dass für ihn nur Kruses Bundesliga-Zeit in Wolfsburg zu Ende sei. "Ich bin mit Sicherheit nicht derjenige, der das für andere Klubs entscheiden kann. Aber für diesen Klub habe ich das mit entschieden", sagte er.
EM-Spektakel jetzt live bei RTL: DBB-Team kämpft ums Finale
Jetzt wollen sie mehr: Nach dem spektakulären Viertelfinal-Triumph über den großen Favoriten Griechenland kämpft die deutsche Basketball-Nationalmannschaft jetzt um den Einzug ins Finale der Europameisterschaft. Vor heimischen Publikum müssen Dennis Schröder und Co. das nächste Basketball-Spektakel abliefern, um gegen Spanien zu bestehen. Mit einem Sieg über Spanien wäre die erste Medaille seit 17 Jahren perfekt.
Das Spiel wird wieder frei empfangbar im TV zu sehen sein. RTL überträgt das Basketball-Spektakel aus der Berliner Mercedes-Benz-Arena (Anpfiff: 20:30 Uhr). Parallel zur TV-Ausstrahlung gibt’s das Basketball-Viertelfinale Deutschland gegen Griechenland online im RTL-Live-Stream auf RTL+ .
Als Gast beim Viertelfinal-Kracher steht Deutschlands bester Basketballer aller Zeiten Dirk Nowitzki an der Seitenlinie . Gemeinsam mit Moderatorin Laura Papendick begleitet "Dirkules" den Auftritt des DBB-Teams als Experte. Als Kommentator des Basketball-Knallers ist zudem Frank Buschmann im Einsatz.
Ein gutes Omen: 2005, als das DBB-Team zum letzten Mal eine Medaille holte, zog das Team um Superstar Nowitzki durch einen Krimi ins Endspiel ein: Nowitzki besorgte vier Sekunden vor Schluss den 88:87-Endstand.
Polen deklassiert: Franzosen spielen um EM-Gold - gegen Deutschland?
Frankreichs Basketballer stehen erstmals seit 2013 wieder im Finale der Europameisterschaft und werden ein Jahr nach Olympia-Silber in Tokio erneut eine Medaille holen. Das Team um die NBA-Stars Rudy Gobert und Evan Fournier gewann am Freitag in Berlin sein Halbfinale gegen Polen deutlich mit 95:54 (34:18) und ist somit möglicher Endspielgegner der deutschen Mannschaft, die am Abend (20.30 Uhr/RTL) im zweiten Halbfinale auf Spanien trifft. Bester Werfer der Franzosen war Guerschon Yabusele mit 22 Punkten.
Vor 11.563 Zuschauern legten die Franzosen im Vergleich zu den mühevollen K.o.-Siegen über Italien und die Türkei vor allem in der Defensive deutlich zu. Aufseiten der Polen war A.J. Slaughter mit neun Zählern der beste Werfer. Im Gegensatz zum Überraschungscoup über Slowenien um NBA-Star Luka Doncic enttäuschte der Außenseiter diesmal komplett. Frankreich spielt am Sonntagabend (20.30 Uhr) im Finale in der Mercedes-Benz Arena um den zweiten Titel nach 2013. Polen ist zuvor (17.15 Uhr) im Spiel um Platz drei gefordert.
"Natürlich!": NBA-Superstar spricht über deutsche Gold-Chancen
Der bei der Basketball-EM im Viertelfinale mit Griechenland an Deutschland gescheiterte NBA-Superstar Giannis Antetokounmpo traut Dennis Schröder und Co. nun auch den Titel bei der Europameisterschaft zu. "Natürlich. Sie haben großes Selbstvertrauen", sagte Antetokounmpo dem "Kicker". Der Profi von den Milwaukee Bucks hatte mit den Griechen am Dienstag überraschend mit 96:107 gegen Deutschland verloren. Das Team von Bundestrainer Gordon Herbert trifft nun am Abend (20.30 Uhr/RTL und Magentasport) in Berlin im Halbfinale auf Weltmeister Spanien. Im ersten Halbfinale stehen sich um 17.15 Uhr Frankreich und Polen gegenüber.
Konzerne stellen sich vor: DFL startet Prozess zum Milliarden-Deal
Die Deutsche Fußball Liga hat für den möglichen Teil-Verkauf von Medienrechten erste Vorgespräche mit Investoren geführt. Nach Angaben des "Kicker" haben sich acht Konzerne einer DFL-Arbeitsgruppe vorgestellt. Dies ist Teil eines "strukturierten Zeitplans", den DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen Mitte August bei der Generalversammlung angekündigt hatte. Hopfen sprach in Dortmund von einem "mehrstufigen Strategieprozess". Die interne Vorbereitung sei abgeschlossen, sagte sie damals: "Wir werden nach der Unterstützung heute in den formalen Prozess starten." Einem Bericht des "Handelsblatt" zufolge geht es um ein Volumen von vier Milliarden Euro.
Die DFL hatte in Dortmund "die Prüfung der Option einer strategischen Partnerschaft, die für Liga und Clubs Wachstumskapital und Know-how auf Zukunftsfeldern bringt", angekündigt. Ziel ist es, eine "Vorlage zu erarbeiten, über die die 36 Proficlubs entscheiden". Eine Zustimmung der Vereine ist notwendig.
Chile darf nicht zur WM: FIFA weist Einspruch ab
Ecuador muss einen Ausschluss von der Fußball-WM in Katar vorerst nicht befürchten. Die FIFA-Berufungskommission hat den Einspruch der Fußball-Verbände von Chile und Peru abgewiesen. Die beiden Verbände hatten moniert, dass Außenverteidiger Byron Castillo mit falschen Ausweispapieren in der WM-Qualifikation eingesetzt worden und daher nicht spielberechtigt gewesen sei. Dies wies der Fußball-Weltverband zurück und bestätigte die Entscheidung der Disziplinarkommission. Diese war zum Schluss gekommen, "dass der Spieler die dauerhafte Staatsbürgerschaft Ecuadors gemäß Art. 5 Abs. 1 der Ausführungsbestimmungen zu den FIFA-Statuten besitzt".
Damit kann Ecuador wie vorgesehen am 20. November das Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Katar bestreiten. Chile, das womöglich nachgerückt wäre, könnte gegen die Entscheidung noch Berufung vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas einlegen.
"Weniger labern": Bochums Interimstrainer mit klarer Ansage
Im ersten Spiel nach der Trennungvon Trainer Thomas Reis will der VfL Bochum am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen den 1. FC Köln die ersten Punkte der Saison holen. "Die Jungs haben gut trainiert und sie sind scharf", sagte Bochums Sportgeschäftsführer Patrick Fabian am Freitag. Unter Interimscoach Heiko Butcher, der ansonsten die U19 trainiert und Sonntag zum wiederholen Mal den VfL-Profis übergangsweise zur Verfügung steht, könnte es personelle Veränderungen in der Startelf geben. Welche, das sagte Butcher nicht. "Weniger labern, mehr machen", betonte der Interimstrainer, und meinte damit auch seine Spieler.
Bochum hatte sich Anfang der Woche nach dem 1:3 gegen Schalke 04 und nach sechs Niederlagen in den ersten sechs Spielen von Trainer Reis getrennt.
Sexuelle Belästigung? Französischer Fußball-Verband im Visier
Das französische Sportministerium will eine Untersuchung gegen den französischen Fußballverband wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung einleiten. Der Präsident, Noel Le Graet, soll der Zeitschrift "So Foot" zufolge SMS mit sexuellen Anspielungen an Mitarbeiterinnen geschickt haben. Der Fußballverband sei der größte Verband Frankreichs und habe eine besondere Pflicht, als gutes Beispiel in Bezug auf Integrität im Sport und in der Gesellschaft voranzugehen, teilte das Ministerium mit. Daher habe sich die Ministerin Amélie Oudéa-Castéra am Freitag Vormittag mit Le Graet getroffen und dann eine Untersuchung angekündigt, so das Ministerium.
Der 80-jährige Le Graet hat sich bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. Laut der Mitteilung des Ministeriums verpflichtete er sich aber zu größtmöglicher Transparenz. Der Fußballverband hatte zuvor angekündigt, eine Verleumdungsklage gegen das Magazin anzustrengen.
"Das ist alles Humbug": BVB-Boss Kehl teilt gegen Medien aus
Sportchef Sebastian Kehl und Trainer Edin Terzic von Borussia Dortmund haben Berichte über Unstimmigkeiten zwischen Kapitän Marco Reus und dessen Stellvertreter Mats Hummels dementiert. "Für uns und die beiden ist es kein Thema, dass sie in der Sekunde nach dem Spiel emotional damit umgehen. Da geht es auch nicht drum, dass einer nicht gewinnen will, oder um ein Mentalitätsthema. Das ist alles Humbug", sagte Kehl am Tag vor dem Derby gegen den FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr/Sky).
Hummels war nach dem Schlusspfiff beim 1:2 am Mittwoch in der Champions League bei Manchester City mit erhobenem Zeigefinger auf Reus zugelaufen und hatte auf ihn eingeredet. "Alle waren enttäuscht und jeder geht anders damit um", sagte Kehl: "Da bleibt überhaupt nichts. Beide wollen gewinnen, und wir sind froh, dass sie da sind." Dass er die grundsätzliche Kritik Hummels, bei den Gegentoren in der 80. und 84. Minute sei nicht engagiert genug verteidigt worden, relativierte, sei "kein Rüffel für Mats Hummels" gewesen.
Terzic bezeichnete die Diskussion um den Vorfall als rein medial. "Ich habe es gar nicht mitbekommen, ich habe es nur gelesen. Es ist euer Thema, nicht unser Thema", sagte er den Journalisten: "Dass es für euch so ein großes Thema ist, juckt uns nicht."
Er wünsche sich sogar mehr Spieler, die nach verlorenen Spielen ihre Unzufriedenheit zeigen. "Wir waren alle enttäuscht und die beiden haben das eindrucksvoll gezeigt", sagte er: "Ich würde mir wünschen, dass diese Gruppe derer, denen wichtig ist, dass wir Spiele nicht verlieren, noch größer wird."
Genies, Schlitzohren, Helden: Die besten Plays der Basketball-EM-Viertelfinals
Noch ist kein neuer Europameister gekrönt, doch die Basketball-EM ist schon nach den Achtelfinals gespickt mit atemberaubenden Highlights. Geniale Geistesblitze, spektakuläre Buzzer-Beater und heldenhafte Defense: Hier gibt es die 10 bisher besten Plays des Turniers.
Revierderby: Mats Hummels kann zur Legende werden
Routinier Mats Hummels kann am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im 181. Revierderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 zum Rekordsieger aufsteigen. Der BVB-Innenverteidiger hat neun seiner 20 Derbys gewonnen und würde im Siegesfall zum langjährigen Dortmunder Sportdirektor Michael Zorc (10) aufschließen.
Auch der Weg zum Rekordspieler ist dann nicht mehr weit: In der Bundesliga-Ära spielte niemand mehr Derbys als das Schalke-Idol Klaus Fichtel und der frühere BVB-Torhüter Roman Weidenfeller (je 24). Schalke wird am Samstag sehr wahrscheinlich eine Startelf ohne jede Derby-Erfahrung aufbieten.
Noch spricht die Gesamtbilanz nach insgesamt 180 Spielen für die Königsblauen: 69 Siegen stehen 47 Unentschieden und 64 Niederlagen gegenüber, das Torverhältnis lautet 337:285. Zuletzt siegte jedoch der BVB auf Schalke am 20. Februar 2021 mit 4:0.
Effenberg ist zurück bei den Bayern: "Bei mir gibt's keine halbe Sachen"
Der frühere Kapitän Stefan Effenberg kehrt zum FC Bayern zurück. Rund 20 Jahre nach seinem Abschied läuft Effenberg künftig für die "Legenden"-Mannschaft des deutschen Fußball-Rekordmeisters auf. "Es ist ein schönes Gefühl, als Botschafter zum FC Bayern zurückzukehren. Der FC Bayern wird immer als eine Familie bezeichnet - und genau so fühlt es sich an, auch heute noch. Wer mich kennt, weiß: Bei mir gibt es keine halben Sachen", sagte Effenberg laut Klub-Mitteilung vom Freitag.
Der 54-Jährige gewann mit den Münchnern dreimal die Meisterschaft, einmal den DFB-Pokal sowie den Weltpokal und als Krönung im Jahr 2001 die Champions League. "Als Kapitän habe ich früher auf dem Platz immer alles für diesen Club und seine Fans auf der ganzen Welt gegeben, und nun werde ich dieser neuen Rolle als Botschafter ebenfalls mit meiner Leidenschaft für den FC Bayern nachkommen", sagte "Effe".
Er spielte von 1990 bis 1992 und von 1998 bis 2002 für die Münchner. Man sei sehr glücklich, ihn "als neuen Botschafter in unserem Team willkommen zu heißen", sagte Marketing-Vorstand Andreas Jung.
Sonderlob für und spezielle Forderung an Ronaldo
Trainer Erik ten Hag hat seinen Superstar Cristiano Ronaldo gelobt. Der Portugiese sei "total engagiert für dieses Projekt und total engagiert für dieses Team", sagte der niederländische Coach von Manchester United nach dem 2:0-Sieg über Sheriff Tiraspol (Moldau) in der Europa League. Ronaldos verwandelter Foulelfmeter zum Endstand war dessen erster Pflichtspieltreffer in dieser Saison.
Allerdings müsse CR7 weiter "wirklich hart arbeiten und investieren, um die richtige Fitness zu bekommen", fügte ten Hag über den 37-Jährigen an: "Dann wird er mehr Tore erzielen." Im Vorfeld der Saison hatte es zahlreiche Wechselgerüchte um den angeblich abwanderungswilligen Portugiesen gegeben. Auf die nächste Torgelegenheit muss Ronaldo allerdings warten. Das für Sonntag vorgesehene Heimspiel gegen Leeds United ist wegen des anstehenden Staatsbegräbnisses von Königin Elizabeth II. abgesagt worden.
Pyro und brennende Sitze: Union Berlin droht UEFA-Strafe
Das Gastspiel des 1. FC Union in der Fußball-Europa-League bei Sporting Braga könnte für die Berliner ein Nachspiel haben. Bereits während der Begegnung im Estadio Municipal von Braga am Donnerstagabend hatten Anhänger mehrfach Pyrotechnik gezündet, obwohl sehr strenge Kontrollen an den Eingängen durchgeführt worden waren, die zu großen Verzögerungen beim Einlass führten. Die UEFA belegt solche Vergehen für gewöhnlich mit Geldstrafen.
Nach der 0:1-Niederlage der Köpenicker sollten die Fans noch eine Stunde in ihren Stadionblöcken ausharren, nicht einmal der Gang auf die Toilette wurde erlaubt. Nachdem einige Plastik-Sitzschalen angezündet worden waren, wurden die rund 3000 Personen vorzeitig aus dem Stadion geleitet, um mögliche Rauchvergiftungen zu verhindern, berichteten mitgereiste Berliner.
Durch die Evakuierung fuhren auch die 30 gecharterten Busse früher zum Flughafen ins rund 60 Kilometer von Braga entfernte Porto, wo Charterflieger rund 1500 Fans ab 6.05 Uhr am Freitag zurück nach Berlin bringen sollten. Union hatte versucht, dass die Flieger bereits in der Nacht abheben durften, hatte aber keinen Erfolg. Gegen 3.00 Uhr wurden die ersten Anhänger zum Einsteigen ins Flugzeug aufgefordert, mussten aber noch einige Stunden in der Maschine auf dem Rollfeld verbringen.
Das kommt überraschend: IOC öffnet offenbar Tür für Rückkehr Russlands
Das Internationale Internationale Olympische Komitee (IOC) sucht offenbar nach einem gangbaren Weg für die mögliche Rückkehr der verbannten russischen und belarussischen Sportler. "Wir wissen, dass das IOC darüber nachdenkt, ob es für die russischen Athleten einen Weg zurück gibt", sagte Susanne Lyons, die Vorsitzende des Olympischen und Paralympischen US-Komitees (USOPC).
"Sie fangen an, sich an alle ihre Interessengruppen zu wenden, einschließlich der NOKs, der internationalen Verbände, um Beiträge zu diesem Thema zu erhalten, daher glaube ich, dass noch keine Entscheidungen getroffen wurden", äußerte Lyons: "Aber ich denke, wir alle haben irgendwann das Gefühl, dass die einzelnen Athleten nicht die Opfer ihrer jeweiligen Regierungen, politischen oder anderen Spannungen auf der ganzen Welt sein sollten."
Auf Anfrage des Branchenportals insidethegames erklärte das IOC, dass die Sanktionen als Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine "vorerst in Kraft bleiben". Gleichzeitig betonte das IOC aber, dass es "seine Bemühungen verstärken" werde, um aus dem "Dilemma, in dem wir uns befinden" herauszukommen.
"Die Olympische Bewegung ist sich einig in ihrer Mission, die Athleten aller Nationalen Olympischen Komitees und Mitgliedsverbände der Internationalen Föderationen in einem friedlichen Wettkampf zusammenzubringen", ließ das IOC wissen.
Bizarrer Eisenstangen-Überfall: Ex-PSG-Star erneut verhaftet
Im aufsehenerregenden Fall der tätlich attackierten Fußballerin Kheira Hamraoui von Paris St. Germain ist deren damalige Teamkollegin Aminata Diallo erneut verhaftet worden. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Versailles auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP.
Diallo war bereits im November des vergangenen Jahres in Gewahrsam genommen worden, bestritt aber stets die Vorwürfe, von dem Angriff gewusst zu haben. Damals war Diallo, die mittlerweile vereinslos ist, ohne Anklage wieder freigelassen worden.
Die französische Nationalspielerin Hamraoui war am 4. November 2021 aus dem Auto ihrer damaligen Teamkollegin Aminata Diallo gezerrt und mit einer Eisenstange geschlagen worden. Beide Spielerinnen konkurrierten um den gleichen Platz im Team. Zunächst hatte die Polizei daher untersucht, ob sportliche Rivalität eine Rolle gespielt haben könnte.
Bereits am Mittwoch war neue Dynamik in den Fall gekommen, nachdem die Polizei drei Männer festgenommen hatte, die an dem Angriff beteiligt gewesen sein sollen
Erst jongliert, dann frustriert: Viel zu mutiger Torwart sorgt für Slapstick-Tor
Ein Abend, den Pierluigi Gollini nicht vergessen wird - und wenn doch, wird er ewig daran erinnert werden: Beim 0:3 seines AC Florenz gegen Basaksehir Istanbul produziert der Torwart einen ganz bitteren Gegentreffer. Erst wird er in Bedrängnis gebracht, dann trifft er eine schlechte Entscheidung.
Comeback auf der Trainerbank: Lothar Matthäus ist zurück
Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus trainiert mit großer Freude die E-Jugend-Mannschaft seines Sohnes. "Ich will für die Jungs das Beste, dass sie Spaß haben und sich vielleicht weiterentwickeln", sagte der 61-Jährige am Donnerstag in München. Der Franke trainiert zwei- bis dreimal die Woche den TSV Grünwald im Landkreis München, für den auch sein achtjähriger Sohn spielt. "Es geht darum, den Kindern den Sport nahezubringen, dass sie das Miteinander und auch mal das Verlieren kennenlernen." Zunächst hatte der TV-Sender Sky über die neue Nebenbeschäftigung von Matthäus berichtet.
Der frühere Weltklassespieler und aktuelle TV-Experte ist durch seinen Sohn auf den Verein aufmerksam geworden. Die Entscheidung als Trainer einzuspringen, war dann nur noch Formsache. "Letztes Jahr war ein guter Trainer da, der aus zeitlichen Gründen aber kürzer treten musste", erzählte Matthäus.
"Da ich sowieso immer dabei war, habe ich gedacht: Wenn ich schon immer neben dem Platz stehe, kann ich auch auf dem Platz stehen." Der TSV Grünwald sei direkt "Feuer und Flamme" für ihn gewesen.
Der Sohn von Matthäus kommt mit dem prominenten neuen Trainer gut klar. "Der findet es gut, ich fahre ihn fast jeden Morgen in die Schule und da wird natürlich über Fußball geredet", sagte Matthäus lächelnd. "Es ist ja nicht das Einfachste für ihn, so einen berühmten Vater als Trainer zu haben."
Neuer Rekord: Sehr alter Mann trifft in Europa League
Als Joaquín im Jahr 2000 sein erstes Spiel für die Profis von Betis Sevilla machte, waren einige seiner aktuellen Mitspieler nicht mal geboren. Trotzdem kann der Flügelstürmer es noch immer nicht lassen. Seit Donnerstagabend ist der Spanier sogar der älteste Torschütze in der Geschichte der Europa League.
Er war genau 41 Jahre und 56 Tage alt, als er beim 3:2-Erfolg gegen den bulgarischen Klub Ludogorez Rasgrad das Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 erzielte. Und wie er das tat. Am linken Strafraumeck nahm er den Ball mit der Sohle an, legte in sich kurz zurecht - und schlenzte ihn herrlich ins lange Eck. So als wäre er noch 18 Jahre jung.
Auch im UEFA-Cup, dem Vorgänger-Wettbewerb der Europa League, gab es nie einen älteren Torschützen. Der bisherige Rekord wurde vom Norweger Daniel Hestad gehalten. Der traf am 5. November 2015 mit 40 Jahren und 98 Tagen beim 2:1 Erfolg von Molde FK bei Celtic Glasgow.