Freitag, 22. März 2019Der Sport-Tag bei n-tv

Heute mit Jullia Hollnagel und Till Erdenberger
19:57 Uhr

Verbal-Attacke: Neymar muss sich verantworten

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(Foto: www.imago-images.de)

Gut zwei Wochen nach der Verbal-Attacke von Fußballstar Neymar gegen das Schiedsrichter-Team im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League hat die Uefa nun ein Disziplinarverfahren eröffnet.

  • Der 27-jährige Brasilianer muss sich einer Anhörung der Disziplinarkommission unterziehen.
  • Nach dem Aus des französischen Fußball-Meisters Paris Saint-Germain in der Champions League gegen Manchester United hatte sich der Offensivakteur, der wegen einer Verletzung das Spiel von der Tribüne aus verfolgen musste, abfällig gegen die Unparteiischen geäußert.
  • Er nannte die Entscheidung für den entscheidenden Elfmeter zum 1:3 nach dem Videobeweis eine "Schande" und bezeichnete die Schiedsrichter als "vier Typen, die keine Ahnung vom Fußball haben".
  • Zudem postete er Kommentare in sozialen Medien nach der 1:3-Heimniederlage von Paris. Durch einen umstrittenen Handelfmeter in der Nachspielzeit war das Team von Trainer Thomas Tuchel trotz des 2:0-Sieges im Achtelfinal-Hinspiel in Manchester noch ausgeschieden.
19:27 Uhr

Video: Amputierte Nationalkicker beeindrucken DFB-Idole

Die Stars der DFB-A-Elf stehen vor ihrem ersten Härtetest in der EM-Qualifikation. Doch im eigentlich geheimen Training in Vorbereitung auf die Niederlande kriegen sie Besuch von Kindern der Amputierten-Nationalmannschaft. Schwer zu sagen, wer mehr beeindruckt vom Gegenüber ist.

18:49 Uhr

HSV kickt Lewis Holtby – Vertrag nicht verlängert

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(Foto: imago images / Philipp Szyza)

Der Fußball-Zweitligist Hamburger SV und Lewis Holtby gehen nach der Saison getrennte Wege. Sportvorstand Ralf Becker und Trainer Hannes Wolf teilten dem 28 Jahre alten Mittelfeldspieler am Donnerstag mit, dass sein im Sommer auslaufender Vertrag nicht mehr verlängert wird.

  • "Lewis hat unsere Entscheidung sehr professionell aufgenommen. Er wird sich weiterhin maximal in unsere gemeinsamen Aufgaben knien und seinen Beitrag dazu leisten, mit dem HSV den größtmöglichen sportlichen Erfolg zu erreichen", sagte Becker.
  • Holtby steht seit 2014 beim HSV unter Vertrag. Zunächst war er als Leihspieler von Tottenham Hotspur an die Elbe geholt worden, 2015 erhielt er einen festen Vertrag.
  • Er absolvierte bislang 135 Spiele für die Hamburger und erzielte 15 Tore. In der Bundesliga spielte er auch für Schalke 04, den FSV Mainz 05 und den VfL Bochum.
  • Dreimal war er in die deutsche Nationalmannschaft berufen worden.
18:08 Uhr

Video: DFB-Stars vor EM-Quali: "Mit der Rivalität groß geworden"

Nach dem durchwachsenen Test gegen Serbien wird es für die deutsche Fußballnationalmannschaft im EM-Qualifikationsspiel gegen den Dauerrivalen Niederlande ernst. Doch trotz aller Unruhe rund um das Team freuen sich die DFB-Stars auf ein "heißes Spiel".

17:36 Uhr

Zwei deutsche Biathleten bei Bö-Rekord unter den Top 10.

Johannes Thingnes Bö war am Holmenkollen mal wieder nicht zu schlagen.

Johannes Thingnes Bö war am Holmenkollen mal wieder nicht zu schlagen.

(Foto: imago images / Bildbyran)

Die deutschen Biathleten um Ex-Weltmeister Benedikt Doll haben beim Rekordsieg des norwegischen Dominators Johannes Thingnes Bö den Sprung aufs Podest verpasst. Im Sprint über 10 km beim Weltcup-Finale in Oslo feierte Einzel-Olympiasieger Bö seinen 14. Sieg des Winters und stellte die Bestmarke des Franzosen Martin Fourcade aus der Saison 2016/17 ein. Bester Deutscher war Doll nach zwei Strafrunden auf Rang sechs.

  • Bei seinem 35. Karrieresieg triumphierte Bö, der bei der WM in Östersund vier Goldmedaillen gewonnen hatte, vor dem Italiener Lukas Hofer (0 Strafrunden/31,7 Sekunden zurück) und Quentin Fillon Maillet (0/35,0).
  • Auf den drittplatzierten Franzosen fehlten Doll 4,4 Sekunden.
  • Den Sieg in der Gesamtwertung sowie im Sprint-Weltcup hatte Bö schon vor dem Heimspiel am Holmenkollen klargemacht.
  • Am Samstag stehen in Oslo die beiden Verfolger auf dem Programm (ab 15.00 Uhr), bei den Frauen besitzt neben der Sprint-Zweiten Franziska Preuß auch Weltmeisterin Denise Herrmann nach Rang fünf vom Donnerstag beste Aussichten. Den Abschluss des Weltcup-Winters der Biathleten bilden am Sonntag die beiden Massenstarts (ab 13.45 Uhr).
17:03 Uhr

Doping: Russischer Olympiasieger muss Medaillen abgeben

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Kämpfte mit unlauteren Mitteln: Alexander Iwanow.

(Foto: imago sportfotodienst)

Der russische Geher Alexander Iwanow muss wegen eines Dopingvergehens seine Goldmedaille von der Weltmeisterschaft 2013 in Moskau abgeben.

  • Außerdem sei er für drei Jahre gesperrt worden, teilte der russische Leichtathletikverband mit.
  • Das Verbot gilt demnach rückwirkend ab dem 2. Mai 2017. Bei ihm seien Abweichungen in einer Blutprobe festgestellt worden.
  • Wegen des Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regeln werden dem 25-Jährigen nach Angaben des Verbands alle Auszeichnungen im Zeitraum von Juli 2012 bis August 2014 aberkannt.
  • Darunter fällt neben dem Gold bei der Leichtathletik-WM auch eine Silbermedaille bei der EM 2014 in Zürich.
  • Russland sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, im Spitzensport systematisch Doping eingesetzt und Doping-Proben eigener Athleten bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi manipuliert zu haben.
16:35 Uhr

Skisprung-Startrainer Schuster hat die Qual der Wahl

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Bald in anderer Kluft unterwegs? Werner Schuster hört beim DSV auf.

(Foto: imago/Eibner)

Er ist ein begehrter Mann: Der scheidende Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster hat viele Angebote - bislang hält er sich noch bedeckt, wo es für ihn weitergehen wird. Nun hat er zumindest entschieden, nicht hauptberuflich an seine alte Wirkungsstätte zurückzukehren.

  • "Eine Entscheidung ist gefallen: Ich steige im September nicht wieder voll am Schigymnasium Stams ein. Ich gebe dort weiterhin Schulstunden in Sportkunde und bleibe somit verbunden", sagte der Österreicher der "Tiroler Tageszeitung".
  • Schuster, der nach elf Jahren beim DSV seinen Vertrag nicht mehr verlängert hatte, möchte sich "beruflich einfach etwas freispielen", kann sich aber weiter einen Verbleib in Deutschland vorstellen.
  •  "Ich werde auch schauen, in welcher Form und wie lange ich dem Deutschen Skiverband noch zur Verfügung stehe. Ansonsten sortiere ich zwei, drei Anfragen aus und überlege, ob ich Vorträge mache", sagte der 49-Jährige.
  • "Aber das würde ich sicher keine 15 Jahre machen. Es wäre jedoch gut, um das Erlebte aufzuarbeiten."
  • Um Schuster wirbt auch Österreichs Verband, möglich wäre auch eine Rückkehr zu seinem früheren Schützling Gregor Schlierenzauer, dem kriselnden Weltcup-Rekordsieger.
  • "Gregor hat mich noch nicht gefragt. Aber er hat meine Nummer, er kann mich anrufen. Dann werde ich mich mit dem Thema auseinandersetzen", so Schuster.
  • "Es war für mich eine interessante Zeit, so einen Athleten als Jugendtrainer zu coachen. Es sind aber dreizehn Jahre seither vergangen und er ist ein anderer Mensch und ich bin ein anderer Trainer. Man müsste schauen, ob das überhaupt funktionieren würde."
14:38 Uhr

Doping-Kronzeuge Dürr belastet Ex-Langlaufchef

Markus Gandler im Februar bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld.

Markus Gandler im Februar bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld.

(Foto: imago/Eibner Europa)

Kronzeuge Johannes Dürr hat im Dopingskandal um den Erfurter Arzt Mark S. Österreichs früherem Sportchef für Langlauf und Biathlon Markus Gandler Mitwisserschaft vorgeworfen. Dürr soll Gandler in einem Gespräch mit Anti-Doping-Ermittlern belastet haben.

  • "Ich kann diese Aussage nicht dementieren", sagte ein Zeuge der Unterredung der "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Auch gegenüber Ermittlern der österreichischen  Staatsanwaltschaft soll Dürr Gandler belastet haben. Die Behörde  wollte dies weder bestätigen noch dementieren.
  • Gandler hatte in Medien bestritten, Kenntnis vom Blutdoping im  österreichischen Team gehabt zu haben. "Ich weiß nur, dass ich nicht einmal in irgendeiner Form an etwas beteiligt war, immer an das Gute  geglaubt habe", sagte Gandler, der Ende Februar von seinen Aufgaben im österreichischen Skiverband (ÖSV) entbunden worden war.
  • Ski-Langläufer Dürr hatte mit seinen Aussagen in einer ARD-Sendung Mitte Januar die Ermittlungen bei der Nordischen Ski-WM im Februar in Seefeld eingeleitet. Dabei wurden der Erfurter Arzt Mark S. sowie mehrere seiner Komplizen wegen Doping-Praktiken festgenommen.

Bislang haben inklusive Dürr neun Spitzensportler ihre  Beteiligung am Dopingnetzwerk von Mark S. gestanden. Die  Staatsanwaltschaft München erklärte in dieser Woche, dass insgesamt  21 Sportler aus acht Nationen involviert sein sollen.

13:42 Uhr

Sprint-Star Greipel bekommt Tour-de-France-Wildcard

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(Foto: imago/Mario Stiehl)

Der "Gorilla" kann sich freuen: Top-Sprinter André Greipel darf mit seinem neuen französischen Zweitliga-Team Arkéa-Samsic bei der 106. Tour de France starten.

  • Die Tour-Organisation vergab am Freitag eine der letzten beiden Wildcards für die Frankreich-Rundfahrt (6. bis 28. Juli) an den Rad-Rennstall des 36 Jahre alten Rostockers.
  • Die zweite Teilnahmeberechtigung ging an die französische Mannschaft Direct Énergie.
  • Insgesamt werden 22 Teams in Brüssel bei der Tour am Start sein.
  • Die deutschen Rennställe Sunweb und Bora-hansgrohe waren als WorldTour-Teams automatisch qualifiziert.
  • Für Greipel wäre es der neunte Tour-Start in Serie. Dabei feierte der Routinier insgesamt elf Etappensiege.
  • Von seinen Fans wird Greipel "Gorilla" genannt.
13:43 Uhr

Matthäus gegen Grindel: "Fußball nur fürs Rampenlicht"

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Im Zuge der Ausbootung der Ex-Nationalspieler Müller, Hummels uns Boateng teilte Grindel gegen Joachim Löw aus.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Lothar Matthäus wirft DFB-Präsidenten Reinhard Grindel indirekt Geltungsdrang vor.

  • "Es gibt beim DFB leider Funktionäre, die sich wichtiger finden als das Große und Ganze", sagte der Ehrenspielführer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der "Rheinischen Post".
  • Auf angebliche Unstimmigkeiten zwischen Grindel und Bundestrainer Joachim Löw angesprochen, sagte er: "Das ist natürlich ein Problem", antwortete er. "Es gibt halt Leute, für die der Fußball eine gute Möglichkeit ist, sich ins Rampenlicht zu stellen. Da geht es weniger um die Sache."
  • Grindel wechselte aus der Politik an die Spitze des DFB.
  • Der DFB-Chef soll Anstoß an Löws Informationspolitik im Zusammenhang mit der Ausbootung von Jerome Boateng, Thomas Müller und Mats Hummels genommen haben.
  • Löw hatte Grindel nicht vorab informiert, dies hatte Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff erst am Tag der Verkündung telefonisch erledigt.
  • Grindel hatte zuletzt betont, er wolle diesbezügliche Aussagen in Richtung Löw nicht als Kritik verstanden wissen
12:42 Uhr

Niederlande plagen vor Spiel gegen DFB-Elf Personalsorgen

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Autsch! Kenny Tete hat sich am Oberschenkel verletzt.

(Foto: imago images / Pro Shots)

Die DFB-Elf bekommt im Prestigeduell Deutschland vs. Niederlande in der EM-Qualifikation unerwartete Hilfe: Die niederländische Fußball-Nationalmannschaft klagt über Personalsorge.

  • Trainer Ronald Koeman hat für das Spiel am Sonntag (20.45 Uhr im n-tv.de Liveticker und bei RTL) in Amsterdam Rechtsverteidiger Hans Hateboer von Atalanta Bergamo nachnominiert.
  • Auf dieser Position hatte Kenny Tete (Olympique Lyon) am Donnerstag gegen Weißrussland (4:0) früh wegen einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden müssen, auch Denzel Dumfries (PSV Eindhoven) ging angeschlagen vom Feld.
    "Da müssen wir sicher reagieren", sagte Koeman, der zumindest bei Dumfries noch Hoffnung auf einen Einsatz hat.
  • Der Bondscoach entschied sich gegen Daryl Janmaat (FC Watford), der zum vorläufigen Kader gezählt hatte, und für den weniger erfahrenen Hateboer, der sein viertes Länderspiel machen könnte. Er wird es auf seiner Seite wohl mit Leroy Sane (Manchester City) aufnehmen müssen.
12:13 Uhr

THW Kiel verpflichtet Handball-Superstar Sagosen

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Der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel hat den norwegischen Weltklasse-Profi Sander Sagosen von der Saison 2020/21 an verpflichtet. Der 23 Jahre alte zentrale Rückraumspieler kommt vom französischen Meister Paris Saint-Germain nach Kiel.

  • Sagosen ist der Star der norwegischen Nationalmannschaft, die 2017 und in diesem Jahr Vize-Weltmeister wurde. Sein Vertrag in Paris läuft 2020 aus.
  • "Sander ist ein absoluter Weltklassespieler", sagte Viktor Szilagyi, Sportlicher Leiter des THW Kiel, und betonte, Sagosen wolle Welthandballer werden.
  • "Es macht uns stolz, dass Sander sich für den THW entschieden hat."
  • Der 1,95 Meter große Rechtshänder bestritt bislang 90 Länderspiele und erzielte dabei 397 Tore.
  • Bei der WM vor wenigen Wochen in Deutschland und Dänemark war er ins All-Star-Team gewählt worden.
11:44 Uhr

Kerber und Görges geben Fed Cup-Zusage

Julia Görges (l.) und Angelique Kerber wollen im April den Abstieg aus der Fed Cup-Weltgruppe verhindern.

Julia Görges (l.) und Angelique Kerber wollen im April den Abstieg aus der Fed Cup-Weltgruppe verhindern.

(Foto: imago/Pressefoto Baumann)

Die deutsche Fed-Cup-Mannschaft kann im Kampf um den Klassenerhalt in der Weltgruppe aller Voraussicht nach wieder auf ihre beiden Topspielerinnen Angelique Kerber und Julia Görges bauen. Wie Teamchef Jens Gerlach dem tennisMagazin am Rande des WTA-Turniers in Miami bestätigte, steht das deutsche Spitzen-Duo für die Relegationspartie in Lettland (19./20. April) zur Verfügung. Die offizielle Nominierung erfolgt im April.

  • "Angelique und Julia Görges haben mir ihre Bereitschaft signalisiert, in Lettland aufzuschlagen. Das freut mich sehr", sagte Gerlach und sprach von einem "tollen Signal für Tennis-Deutschland".
  • "Ich wünsche mir als Kapitän natürlich, dass alle Spielerinnen die kommenden drei Wochen verletzungsfrei bleiben. Damit ich dann bei der Nominierung mit Kerber und Görges aus dem Vollen schöpfen kann."
  • Auch Wimbledonsiegerin Kerber betonte gegenüber dem Magazin ihre Vorfreude auf den Einsatz in Riga. "Der Fed Cup spielt noch eine Rolle für mich", sagte die Weltranglistenvierte: "Es ist immer eine Ehre für Deutschland zu spielen und das bleibt auch so. Ich stehe in Lettland zur Verfügung."
11:12 Uhr

Herz-OP geglückt: Khedira wieder fit

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Wieder voll belastbar - Khedira hat die OP gut überstanden.

(Foto: imago/Insidefoto)

Juve-Profi Sami Khedira darf nach seiner Herz-Operation wieder voll trainieren. Der 31-Jährige könne sich im Training ab sofort "intensiv" belasten.

  • Der 77-malige deutsche Nationalspieler hatte zuvor alle kardiologischen Tests bestanden.
  • Khedira hatte bereits am 6. März mit einem persönlichen Trainingsprogramm begonnen.
  • Der Mittelfeld-Akteur war am 20. Februar nach Herzrhythmusstörungen operiert worden.
  • Der Ex-Weltmeister könnte schon in der nächsten Woche im Heimspiel gegen Empoli sein Comeback in der Serie A feiern.
10:37 Uhr

Tah tritt in Hummels Fußstapfen: Die neue "Nummer 5"

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Statt wie zuvor mit der Nummer vier, lief Innenverteidiger Jonathan Tah gegen Serbien mit der fünf auf dem Rücken auf. Bislang trug der ausgebootete Mats Hummels diese auf dem Trikot.

Vorher bat er aber Hummels um Erlaubnis. Der Ex-Nationalspieler zeigt sich gegenüber der "Bild" begeistert: "Er hat mich angerufen. Das war eine unglaublich nette, sehr schöne Geste von ihm. Das habe ich ihm auch mehrfach mitgeteilt."

10:10 Uhr

DFB, Skifliegen, Biathlon - Das wird heute wichtig

Marco Reus (l.) und Leon Goretzka überzeugten im DFB-Team gegen Serbien - und geben heute einen Ausblick auf die schwere Aufgabe in den Niederlanden.

Marco Reus (l.) und Leon Goretzka überzeugten im DFB-Team gegen Serbien - und geben heute einen Ausblick auf die schwere Aufgabe in den Niederlanden.

(Foto: imago images / Christian Schroedter)

Liebe Leser,

"zum jetzigen Zeitpunkt sind wir gegen die Holländer nicht der Favorit" sagte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff gestern mit Blick auf das anstehende erste Pflichtspiel der Post-MüllerBoatengHummels-Ära am Sonntag. Und das könnte zum Problem werden, denn der Weg zur EURO 2020 ist den meisten der teilnehmenden Mannschaften zwar komfortabel geebnet, aber vor Ort wird es wichtig, wer seine Quali-Gruppe als Erster oder doch nur als Zweiter abgeschlossen hat. Bei uns werden heute jede Menge drängende Fragen zur anstehenden Europameisterschaft beantwortet werden, die Teilnehmer und Ausrichter vor einige Herausforderungen stellen wird.

Über die unmittelbar bevorstehenden Herausforderungen werden ab 12.15 Uhr Marco Reus und Leon Goretzka auf der Pressekonferenz des DFB sprechen. Natürlich verpassen Sie heute keine Entwicklungen rund um den Außenseiter in der EURO 2020-Quali-Gruppe C.

Während im Fußball noch ein wenig die Ruhe vor dem Sturm herrscht, feiert der Wintersport vielerorts schon sein großes Finale. Aus deutscher Sicht dabei besonders interessant:

  • Ab 14.30 Uhr kämpft Markus Eisenbichler auf der gewaltigen Skiflug-Schanze von Planica um die Führung im Gesamtweltcup der Skiflieger. Der Skisprung-Weltmeister liegt nur 16 Zähler hinter dem Vierschanzentournee-Sieger Ryoyu Kobayashi, heute und am Sonntag finden die letzten beiden Einzelwettbewerbe des Winters statt. Außer Eisenbichler könnten auch Karl Geiger und Richard Freitag für große Weiten sorgen.
     
  • Um 16.15 Uhr kehrt Biathlet Arnd Peiffer in die Weltcup-Loipe zurück. Am legendären Holmenkollen will der Einzel-Weltmeister über 20 Kilometer jetzt wieder über die Kurzdistanz überzeugen. Im Sprint der Männer ist nach 10 Kilometern schon wieder Schluss, kürzer wird der Weg aufs Treppchen in diesem Winter nicht mehr.

 

Auf der WTA-Tour greift Tennis-Queen Angelique Kerber nach ihrer Finalteilnahme in Indian Wells vom vergangenen Wochenende heute in Miami wieder zum Schläger. Ab 19 Uhr kann die ehemalige Weltranglisten-1. zeigen, ob sie ihre starke Form nach Florida gerettet hat.

Und nicht zu vergessen: Gestern Abend spielte Max Hopp als erster deutscher Darts-Profi bei einem Premier-League-Event, 10.000 Fans sahen sein Match gegen die Darts-Legende Raymond van Barneveld in der Halle in Berlin. Glücklich war der Hesse hinterher ganz und gar nicht. Lesen Sie doch zum Reinkommen, warum der 22-Jährige "sehr geknickt" war!

Viel Spaß an diesem abwechslungsreichen Sport-Tag!

09:06 Uhr

Höwedes dankt Schülern für Tritt "in den Hintern"

Benedikt Höwedes applaudiert "Fridays for Future"

Benedikt Höwedes applaudiert "Fridays for Future"

(Foto: imago/Jan Huebner)

Der Fußball-Weltmeister Benedikt Höwedes stärkt der Schüler-Bewegung "Fridays for Future" den Rücken. "Wenn ich könnte, würde ich jedem Einzelnen von euch eine persönliche Entschuldigung für die Schule schreiben", schrieb der frühere Schalker Profi in einer Kolumne für das Internet-Portal "t-online.de". Seit Wochen versammeln sich weltweit freitags Schüler, um für den Klimaschutz zu demonstrieren.

"Es ist eine Jugend, die mit Facebook und Twitter aufgewachsen ist und erkennt, dass ein Like nicht die Welt verändert, wohl aber Massendemonstrationen", schrieb Höwedes weiter und bedankte sich bei allen Schülern, die an der Bewegung teilnehmen.

08:30 Uhr

Görges in Miami weiter, Struff raus

Julia Görges steht in Miami in der dritten Runde.

Julia Görges steht in Miami in der dritten Runde.

(Foto: www.imago-images.de)

Julia Görges hat beim Tennis-Turnier in Miami als erste deutsche Spielerin die dritte Runde erreicht. Die 30-Jährige aus Bad Oldesloe besiegte am Donnerstag (Ortszeit) in Runde zwei die Slowakin Magdalena Rybarikova nach 1:36 Stunden in zwei Sätzen (6:4, 7:5). In der Runde der letzten 32 trifft Görges nun auf die Französin Caroline Garcia. Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber (gegen die Tschechin Karolina Muchova) und Tatjana Maria (gegen die Italienerin Camila Giorgi) haben ebenfalls noch die Chance auf den Einzug in die nächste Runde.

Bei den Herren verlor Jan-Lennard Struff sein Auftaktspiel. Der Warsteiner unterlag dem amerikanischen Qualifikanten Reilly Opelka mit 6:4, 3:6, 4:6. Der Nürnberger Maximilian Marterer, der tags zuvor den Amerikaner Taylor Fritz ausgeschaltet hatte, trifft auf den einstigen Wimbledonfinalisten Milos Raonic aus Kanada. Mischa Zverev hat in der zweiten Runde den Georgier Nikolos Bassilaschwili als Gegner, sein an Nummer zwei gesetzter Bruder Alexander fordert nach einem Freilos den Spanier David Ferrer heraus. Das mit insgesamt 9,035 Millionen Dollar dotierte Turnier von Miami wird erstmals nicht mehr auf Key Biscayne, sondern im Hard Rock Stadium im Norden Miamis ausgetragen.