Eine Kölnerin ist zum zweiten Mal deutsche Meisterin
Sarah Voss ist zum zweiten Mal deutsche Mehrkampf-Meisterin im Turnen. Die Kölnerin bot eine überzeugende Vorstellung und gewann in Berlin den Vierkampf mit 53,200 Punkten. 2019 hatte die mittlerweile 22-Jährige in Berlin erstmals den Mehrkampf-Titel gewonnen. Zweite wurde die Stuttgarterin Kim Bui, die für ihre Übungen am Stufenbarren, Boden, Schwebebalken und Sprung 52,050 Punkte sammelte. Rang drei erkämpfte sich Emma Malewski aus Chemnitz mit 51,050 Zählern.
Nicht eingreifen in die Entscheidung um Mehrkampf-Gold konnte Titelverteidigerin und Rekordmeisterin Elisabeth Seitz. Die 28-jährige Stuttgarterin trat nicht an allen Geräten an und verpasste so vorerst ihren 24. Titel. Die Olympia-Fünfte am Stufenbarren turnte nur an ihrem Spezialgerät, an dem sie sich mit dem Tagesbestwert von 13,500 Punkten für das Einzel-Finale an diesem Samstag qualifizierte, sowie am Sprung.
Was passiert mit Fußballplätzen bei neuer Corona-Welle? DFB-Boss hat eine klare Meinung
DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat für den Umgang mit einer möglichen weiteren Corona-Welle im Herbst eine deutliche Forderung an die Politik gerichtet. "Die Fußballplätze müssen offen bleiben, egal was passiert im Oktober", sagte der 60 Jahre alte Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in seinem Grußwort auf dem Verbandstag des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) im niederbayerischen Bad Gögging. Die umfangreichen Maßnahmen und Einschränkungen während der Corona-Pandemie hatten in den vergangenen beiden Jahren auch die Verbände, Vereine, Aktiven und Kinder im Fußball schwer belastet. Die Sportausübung war über lange Zeiträume nicht mehr möglich.
Queer-Beauftragter der Bundesregierung: "WM hätte niemals nach Katar vergeben werden dürfen"
Sven Lehmann, Beauftragter der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und gleichgeschlechtlicher Vielfalt, spricht sich nach RTL/ntv Recherchen zur Lage homosexueller Katarer für neue Standards bei der Vergabe von Großveranstaltungen aus. "Die Reportage hat mich zutiefst erschüttert. Die zeigt nämlich, dass Homosexuelle in Katar und Transpersonen wirklich in einem Klima der Angst leben müssen. Sie müssen Angst haben, sich zu outen. Sie müssen Angst haben, gefoltert oder ausgepeitscht zu werden", so der Queer-Beauftragte im Interview mit RTL/ntv.
Als direkte Konsequenz sieht Lehmann die Umsetzung neuer Vergabekriterien, die auch vonseiten der Bundesregierung angestoßen werden sollen: "Die WM hätte niemals nach Katar vergeben werden dürfen. Und was wir daraus als Konsequenz ziehen, auch als neue Bundesregierung, ist, dass wir künftige Standards entwickeln müssen für die Vergabe von Großveranstaltungen."
Neuer Boss bei Werder? Noch nicht!
Trotz seiner langjährigen Rolle als Führungsspieler bei Hertha BSC will Neuzugang Niklas Stark bei Werder Bremen nicht sofort in die Rolle des Bosses schlüpfen. "Ich bin ganz neu hier. Jetzt hier gleich einen auf Chef zu machen, das ist nicht meine Art", sagte Stark in einer Medienrunde. "Es geht darum, alle zusammen etwas erfolgreich aufzubauen und unser Ziel zu erreichen", sagte der zweimalige Nationalspieler.
Stark hatte sieben Jahre lang für die Berliner gespielt, ehe er sich in diesem Sommer für einen Wechsel zum Erstliga-Rückkehrer von der Weser entschied. "Es waren intensive sieben Jahre", sagte Stark. "Sieben Jahre sind für einen Fußballer eine lange Zeit. Der Abschied fiel mir schon schwer, aber ich freue mich jetzt auf die neue Aufgabe", sagte der 27-Jährige, der sowohl als Innenverteidiger als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann.
Ein F1-Weltmeister pflügt im Extreme-SUV durchs Gelände
In den Jahren seit seinem Abschied aus der Formel 1 macht Nico Rosberg vor allem als Investor und starke Stimme für Nachhaltigkeit von sich reden. Dass er aber am Lenkrad nichts verlernt hat, beweist er nun bei einer Offroad-Testfahrt im Extreme-SUV "Odyssey 21".
Salihamidzic macht Ansage zu Ronaldo-Gerüchten
Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat auf die wilden Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo zum deutschen Rekordmeister reagiert. Der Portugiese sei ein Topspieler mit einer herausragenden Karriere. "Das Gerücht, das im Umlauf ist, ist allerdings ein Gerücht, an dem nichts dran ist", sagte Salihamidzic dem TV-Sender Sky.
Zuvor hatte die spanische Sportzeitung "As" entsprechende Spekulationen verbreitet. Demnach würden die Münchner den polnischen Weltfußballer Robert Lewandowski bei einem Weggang zum FC Barcelona womöglich durch Ronaldo ersetzen wollen. Eine Quelle hatte das Blatt dafür nicht genannt. Die Bayern sollen dem mittlerweile 37 Jahre alten Ronaldo, der Manchester United nach nur einer Saison wieder verlassen will, zugesichert haben, mit ihm den erneuten Angriff auf den Gewinn der Champions League starten zu wollen.
Sensations-Olympiasieger über 100 Meter läuft erstes Rennen seit Tokio
Olympiasieger Marcell Jacobs steht nach einer Verletzungspause vor seinem Comeback über 100 Meter. Der 27-Jährige will überraschend am Samstag bei den italienischen Meisterschaften starten, wie er bei Twitter ankündigte. Jacobs hatte zuletzt wegen muskulärer Probleme pausieren müssen, seit seinem Saisoneinstieg am 18. Mai lief er kein Rennen mehr. In Tokio hatte er in 9,80 Sekunden sensationell Gold gewonnen.
Weltverband trifft Entscheidung bezüglich der beinahe ertrunkenen Schwimmerin
US-Synchronschwimmerin Anita Alvarez, die am Mittwoch unter Wasser ohnmächtig wurde und von ihrer Trainerin gerettet wurde, tritt bei den Weltmeisterschaften nicht mehr in der Freien Kür an. Dies verfügte der Ausschuss für Sportmedizin im Weltverband FINA. Die 25-Jährige wird im US-Team durch Yujin Chang ersetzt.
"Die Gesundheit und Sicherheit der Athleten muss immer an erster Stelle stehen. Die FINA versteht zwar, dass diese Entscheidung für die Athletin enttäuschend ist, aber es war eine Entscheidung, die im besten Interesse der Athletin getroffen wurde", gab der Weltverband bekannt: "Die FINA ist erfreut, dass sich Anita Alvarez bereits so gut erholt hat und freut sich darauf, sie bald wieder im Wettkampf zu sehen." Am Mittwoch kam es nicht zum ersten Mal vor, dass Alvarez während eines Wettkampfs ohnmächtig wurde. Bereits im vergangenen Jahr musste sie bei einem Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele gerettet werden.
Straßenrad-Meisterin stürzt dramatisch in der letzten Kurve - und trägt Rad über die Ziellinie
Lisa Brennauer hat bei den deutschen Straßenrad-Meisterschaften im Sauerland trotz eines Sturzes im Zielbereich ihren Titel im Einzelzeitfahren erfolgreich verteidigt. Die 34 Jahre Kemptenerin setzte sich nach anspruchsvollen 27,5 Kilometern mit Start und Ziel in Marsberg in einer Zeit von 42:23 Minuten mit 14 Sekunden Vorsprung gegen Lisa Klein durch. Dritte wurde mit 25 Sekunden Rückstand auf Brennauer Hannah Ludwig.
Brennauer stürzte kurz vor dem Ziel in der letzten Kurve, überquerte aber noch zu Fuß mit ihrem Rad in den Händen den Zielstrich. "Ich bin einfach zu schnell in die letzte Kurve. Ich dachte schon, das war es jetzt. Als der Sprecher dann sagte, dass ich wieder deutsche Meisterin bin, war das natürlich ein Riesengefühl", sagte Brennauer.
Wow! Deutscher Golf-Profi locht aus 193 Metern ein!
Maximilian Kieffer mit dem Schlag seines Lebens: Beim BMW International Open in München-Eichenried am ersten Tag gleich einmal ein Albatros für Aufsehen. Auf Bahn elf gelang dem 31-Jährigen der erste seiner Karriere. Kieffer landete auf dem Par-5-Loch mit dem zweiten Schlag aus knapp 193 Metern Entfernung im Loch. Ob es der beste Schlag seines Lebens gewesen sei? "Wahrscheinlich schon", antwortete Kieffer. Es sei ein "super cooles Gefühl. Das ist eine tolle Erinnerung für immer."
Ehemalige Wimbledon-Finalistin: Wurde 30-mal in Umkleide sexuell belästigt
Die frühere Spitzen-Tennisspielerin Andrea Jaeger aus den USA erhebt Vorwürfe der mehrfachen sexuellen Belästigung während ihrer aktiven Karriere gegen eine damalige WTA-Mitarbeiterin. Dies sei mindestens 30-mal in der Damen-Umkleide passiert, sagte die heute 57-Jährige dem britischen "Independent". Im Alter von 16 Jahren habe ihr zudem eine andere WTA-Mitarbeiterin ohne ihr eigenes Wissen bei einer Spielerinnen-Party Alkohol zu trinken gegeben und später versucht, sie zu küssen.
Jaeger wurde im Alter von 14 Jahren Profi, erreichte die Finals in Wimbledon und bei den French Open und kam bis auf Weltranglistenplatz zwei. Sie beendete ihre Karriere bereits mit 19 wegen einer Schulterverletzung. Jaeger berichtete auch von abfälligen Kommentaren anderer Spielerinnen. Zudem seien ihr die Saiten ihres Schlägers durchschnitten worden, sie habe Rasierklingen in ihren Schuhen gefunden.
Neues von Robert Lewandowski: Bayern-Star soll mit Streik drohen
Jetzt auch noch Streik? Ja, hört denn das nie auf? Robert Lewandowski beschäftigt uns an diesem heißen Sommertag nun wirklich ein wenig zu viel. Aber wir sind hier, um Ihnen die Fakten zu präsentieren - und das sind eben Fakten, wenn wir der spanischen Fachpublikation "Sport" glauben wollen.
Robert Lewandowski will nicht mehr zum FC Bayern München zurückkehren und letztendlich sogar "Krieg" führen, um seinen Willen und also den Wechsel zum FC Barcelona zu bekommen. Martialisch. Im Prinzip aber geht es um das klassische Barcelona-Spiel.
Das geht so: Star anlocken, ihm den Kopf verdrehen, beim aktuellen Arbeitgeber für schlechte Laune sorgen und dann in einer nächsten Phase den Spieler in den Streik treten lassen. Das soll dann am Ende das klarste und wichtigste Signal sein: "Nie wieder xy!" In diesem Fall: "Nie wieder Bayern München!" Hat schon bei Ousmane Dembele eher so semi funktioniert, den der BVB für eine Rekordsumme an Barcelona verkaufen konnte.
Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden. Bis dahin wühlen Sie sich auch gerne durch den heutigen Sport-Tag. Lewandowski sorgt gewohnt zuverlässig für spannende Nachrichten.
Schalke 04 winkt Millionenablöse für aussortierten Star
Amine Harit steht beim FC Schalke noch bis 2024 unter Vertrag. Eine sportliche Zukunft soll der Marokkaner keine mehr bei den Königsblauen haben, ein endgültiger Verkauf in diesem Sommer wird angestrebt. Laut jüngster Medienberichte könnte in Kürze eine Lösung gefunden sein. Die "Funke Mediengruppe" griff am Freitag eine Meldung des französischen Journalisten Mohamed Toubache-Ter auf, wonach sich der FC Schalke 04 in Gesprächen mit Olympique Marseille in der Causa Amine Harit befinden soll.
Der 25-Jährige hatte bei OM schon die letzte Saison als Leihspieler bestritten und in der französischen Ligue 1 mit zum Teil ansprechenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. In 23 Ligaspielen für Marseille gelangen Harit immerhin vier Treffer, am Ende schloss er die Saison mit dem Klub auf dem zweiten Platz hinter Meister Paris Saint-Germain ab.
Olympique Marseille hat der Quelle zufolge ernsthaftes Interesse daran signalisiert, Harit nun fest zu verpflichten. Die Königsblauen wollen Harit in erster Linie loswerden, weil er mit seinem Jahreseinkommen von geschätzt drei Millionen Euro nicht mehr in das Gehaltsgefüge von S04 passt.
Im letzten Jahr hatten die Vereinsbosse der Knappen noch darauf gehofft, für Harit mindestens zehn Millionen Euro Ablöse zu generieren. Dem Bericht zufolge könnten sich Marseille und Schalke nun bei rund acht Millionen Euro Ablöse für den Nationalspieler treffen.
Mehr zu Schalkes Plänen mit Harit auch hier bei den Kollegen von sport.de
Katar-Zoff in München: Die Bayern suchen Gespräch mit Fans
Bayern München löst ein Versprechen ein und lädt seine kritischen Fans zu einem Runden Tisch mit den Bossen zum Thema Katar. An dem Dialog am 4. Juli (17 bis 19 Uhr) nehmen Vorstandschef Oliver Kahn und Präsident Herbert Hainer teil. Neben den Fans sind zudem Vertreter*innen des katarischen WM-OK, von Menschenrechtsorganisationen und ehemalige Mitglieder der Bundesregierung angekündigt.
Moderiert wird die Runde vom Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz Christoph Heusgen. Ziel ist ein "sachlicher und direkter Dialog über die deutsche und katarische Gesellschaft, über die Kritik von Menschenrechtsorganisationen und über die Partnerschaft zwischen der FC Bayern München AG und Qatar Airways". Dieser soll nach Hoffnung des Rekordmeisters zu einem "besseren gegenseitigen Verständnis" führen.
Besagter Deal ist seit Jahren ein Reizthema für viele kritische Bayern-Fans. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung hatte es für Turbulenzen und zu einer Beinahe-Spaltung zwischen den Anhängern und ihrem Herzensklub geführt.
Bericht: Bayern-Stars haben Robert Lewandowski aufgegeben
Ob Robert Lewandowski auch in der nächsten Saison noch das Trikot des FC Bayern trägt, ist nach wie vor ungewiss. Der Superstar will unbedingt wechseln, die Verantwortlichen des Rekordmeisters ihn aber nicht ziehen lassen. Teamintern rechnen die anderen Stars der Münchner angeblich damit, dass sich der Pole am Ende durchsetzen wird.
Wie der Poker um die sportliche Zukunft von Robert Lewandowski am Ende ausgehen wird, kann Stand heute nur spekuliert werden. Einiges spricht aber dafür, dass der Pole seinen Willen durchsetzen und den Rekordmeister nach acht Jahren verlassen wird.
Davon gehen angeblich auch Manuel Neuer, Thomas Müller und Co. mittlerweile aus. Wie "The Athletic" aus dem Umfeld eines langjährigen Bayern-Spielers erfahren haben will, rechnet die Mannschaft des FC Bayern mit einem Abschied Lewandowskis in diesem Sommer.
Einige Teamkollegen sollen vom Vorgehen des Polen zudem genervt sein, heißt es. Lewandowski öffentliche Aussagen in den vergangenen Wochen sind demnach innerhalb der Münchner Mannschaft nicht sonderlich gut angekommen.
Mehr zu den Hintergründen hier bei den Kollegen von sport.de
Frauen-Bundestrainerin Voss-Tecklenburg: Männer verdienen zu viel Geld
Frauen-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat die hohen Prämienzahlungen im Männerfußball kritisiert. In einem Interview des RedaktionsNetzwerks Deutschland sagte die 54-Jährige, "dass das, was im Männerfußball passiert, einfach überdimensioniert ist. Das sind Bereiche, die der normale Fan nicht mehr nachvollziehen kann." Gleichzeitig machte die Nationaltrainerin, die mit ihrem Team heute (17 Uhr/ZDF) im letzten Vorbereitungsspiel auf die EM in England auf die Schweiz trifft, einen Vorschlag: "Beim Männerfußball weniger und bei uns vielleicht ein bisschen mehr."
Bei einem Erfolg in England soll jede Spielerin der DFB-Auswahl 60.000 Euro bekommen - so viel wie nie zuvor. Damit zeigte sich Voss-Tecklenburg zufrieden. "Ich finde gut, dass unser Verband mehr an die Spielerinnen weitergibt, wenn auch mehr hereinkommt", sagte die 54-Jährige.
Allerdings sei die Diskrepanz zu den Männern, die für einen EM-Sieg im vergangenen Sommer 400.000 Euro pro Kopf erhalten hätten, extrem. Laut Voss-Tecklenburg könne der Deutsche Fußball-Bund darüber nachdenken, die Prämien der Männer, Frauen und der U21 anzugleichen, "weil diese drei Team vorneweg marschieren".
Schwimm-WM: Ole Braunschweig bricht 13 Jahre alten deutschen Rekord
Ole Braunschweig hat bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Budapest den fast 13 Jahre alten deutschen Rekord über 50 Meter Rücken verbessert. Im Vorlauf blieb er in 24,58 Sekunden eine Hundertstelsekunde unter der bisherigen Bestmarke von Helge Meeuw aus dem Jahr 2009. "Ich bin gerade etwas durcheinander. Ich wollte den Rekord schon lange, der stammt ja noch aus der Zeit, als in Anzügen geschwommen wurde. Dass das jetzt schon im Vorlauf geklappt hat, ist mega", sagte Braunschweig.
Häftling Boris Becker: BBC lässt Rückkehr als Wimbledon-Experte offen
Der britische TV-Sender BBC hält sich eine Rückkehr von Boris Becker als Wimbledon-Experte nach Ablauf der Haftstrafe der Tennis-Legende offen. "Boris wird kein Teil der diesjährigen Übertragung sein, und es ist noch keine Entscheidung über die Zukunft getroffen worden", teilte eine Sprecherin des britischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor Beginn des Rasen-Klassikers am Montag mit.
Becker war Ende April am Londoner Southwark Crown Court zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, von der die zweite Hälfte voraussichtlich auf Bewährung ausgesetzt werden soll. Er hatte seinen Insolvenzverwaltern Vermögenswerte in Millionenhöhe verschwiegen. Becker sitzt mittlerweile im Huntercombe-Gefängnis in Nuffield, rund 70 Kilometer westlich seiner Wahlheimat London.
In Großbritannien ist Becker bereits mit Unterbrechungen seit 2002 während der Wimbledon-Wochen ein fachlich geschätzter TV-Experte für die BBC. Der heute 54-Jährige hatte das Grand-Slam-Turnier in seiner Karriere 1985 erstmals im Alter von 17 Jahren gewonnen und insgesamt dreimal in Wimbledon triumphiert. Für Eurosport ist er seit 2017 bei anderen Top-Turnieren ebenfalls als TV-Experte im Einsatz. Diese Aufgabe konnte Becker bereits bei den French Open vor einem Monat nicht übernehmen.
"Sollte Position nicht so nutzen": Ex-F1-Boss mit klarer Ansage an Vettel
Mit vier Weltmeistertiteln im Gepäck kommt Sebastian Vettel zu Aston Martin. Dort macht er jedoch hauptsächlich mit symbolstarken Helmen, kritischen Aussagen und Aktivismus auf sich aufmerksam - und spaltet so auch die Fans. Ex-F1-Boss Bernie Ecclestone sieht den "Politiker" Vettel sehr kritisch.
Bleibt Nationalspieler in München? Bayern wollen um "super Jungen" kämpfen
In seinen Bemühungen um einen Verbleib von Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry bleibt der FC Bayern hartnäckig. "Er ist ein super Junge. Wir wollen ihn unbedingt behalten. Wir würden so gerne mit ihm verlängern", sagte der Münchner Sportvorstand Hasan Salihamidžić dem TV-Sender Sky. Der Vertrag des 26 Jahre alten Mittelfeldspielers beim deutschen Fußball-Rekordmeister läuft nach der kommenden Saison aus. "Wir haben ihm, glaube ich, auch die nötige Wertschätzung gezeigt. Ich hoffe, dass er sich für den FC Bayern entscheidet", sagte Salihamidžić.
Nach der Verpflichtung von Topstar Sadio Mané scheint die Zukunft von Gnabry jedoch offener denn je. Sollte er das Angebot zur Verlängerung nicht annehmen, gilt der Flügelspieler als Verkaufskandidat. Andernfalls könnte er die Münchner im Sommer 2023 ablösefrei verlassen. "Wir werden die Gespräche in den nächsten Wochen vertiefen", kündigte Salihamidžić an.
Sollte sich Gnabry aber nicht für die Bayern entscheiden, sei es "nur fair", dies dem Verein mitzuteilen, "so dass man für alle Beteiligten eine Lösung findet, die alle zufriedenstellt", fügte der Sportvorstand hinzu. Sollten die Münchner Gnabry und auch den abwanderungswilligen Lewandowski halten, hätten sie auf dem Papier mit den beiden und Mané, Thomas Müller, Kingsley Coman und Leroy Sané eine der besten Offensivreihen Europas.
Ohnmachts-Drama bei WM: Unter Wasser kollabierte Alvarez will wieder antreten
Unter Wasser kollabierte Alvarez will wieder antreten
Beim Synchronschwimmen werden dem Körper binnen kürzester Zeit Höchstleistungen abverlangt. Bei der WM in Budapest wird dramatisch deutlich, wie groß die Belastung sein kann: In der Kür wird die US-Schwimmerin Anita Alvarez unter Wasser bewusstlos. Kurze Zeit später will sie schon wieder antreten.
Bericht: Cristiano Ronaldo soll Robert Lewandowski beim FC Bayern ersetzen
Wie Sie wissen, können auch wir nicht ohne Transfergerüchte. Im Sommer liegen die auf der Straße wie einige Monate später die Blätter. Ach, wie herrlich manche dieser Blätter aussehen und wie wunderbar manche Gerüchte klingen.
Wie dieses hier: Der FC Barcelona hat bekanntlich ein Auge auf Robert Lewandowski geworfen und will den Top-Stürmer des FC Bayern verpflichten. Der Rekordmeister wehrt sich noch. Weil Barcelona zu wenig bietet und weil den Katalanen der Ruf eines Pleiteklubs anhaftet. Immer wieder ist zu hören, dass Kahn & Salihamidžić eine eventuelle Ablöse (von 50 Millionen Euro mindestens ist die Rede) sofort auf ihrem Konto sehen wollen. Barcelona plant auf jeden Fall ein neues Angebot.
Egal: Sollte Lewandowski irgendwann wirklich wechseln, planen die Bayern einen Transfercoup gigantischen Ausmaßes, berichtet nun die spanische Zeitung "AS". Der 37-jährige Portugiese Cristiano Ronaldo, mehrfacher Weltfußballer und Instagramikone, soll bei Manchester United überhaupt nicht glücklich sein und auf seinen alten Tagen noch einmal eine neue Herausforderung suchen. Da bietet sich Bayern München, da bietet sich die Bundesliga natürlich an.
Auch weil, so berichtet "AS", die Bayern Ronaldo versichern, dass sie nach zehn Meisterschaften in Folge immer noch hungrig sind und in der Bundesliga um den Titel mitspielen wollen. Auch in Europa, so heißt es, planen die Bayern einen Angriff auf die Spitze. Diese Geheimpläne sind natürlich eine Schocknachricht für die nationale Konkurrenz.
NBA-Draft: Wagners Team mit überraschender erster Wahl
Die Orlando Magic haben sich mit der ersten Wahl beim NBA-Draft etwas überraschend für einen 19 Jahre alten Forward als neuen Teamkollegen von Franz Wagner entschieden. Das Team, das den Berliner im vergangenen Jahr an achter Stelle ausgewählt hatte, nahm Paolo Banchero von der Duke Universität.
Dort hatte er allerdings nur ein Jahr lang studiert und soll nun dazu beitragen, dass das junge Team in Florida mittelfristig zu einem Titelkandidaten in der besten Basketball-Liga der Welt wird.
"Ich kann nicht glauben, was gerade passiert ist, ehrlich", sagte Banchero dem Sender ESPN.
Experten hatten in den vergangenen Tagen noch damit gerechnet, dass die Magic sich entweder für Jabari Smith Jr. oder Chet Holmgren entscheiden. Holmgren wurde an zweiter Stelle von den Oklahoma City Thunder ausgewählt, für Smith entschieden sich an dritter Stelle die Houston Rockets, bei denen Nationalspieler Dennis Schröder zum Ende der vergangenen Saison spielte. Seine Zukunft ist offen.